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CS Lewis: Gott auf der Anklagebank

C.S. Lewis – ein weithin bekannter und beliebter englischer Autor, hat nicht nur die Narnia-Geschichten geschrieben, die unlängst verfilmt wurden, sondern auch viele christliche Bücher, die sich mit dem Glauben beschäftigen.

Eines seiner Bücher „Gott auf der Anklagebank“ (God in the dock, 1970-71) weist auch heute noch eine hohe Aktualität auf. Unter anderem, warum es heutzutage so schwer ist, zumindest Menschen in der westlichen Welt das Evangelium (die gute Nachricht) zu bringen.

In einem Essay aus dem Jahre 1948 „Gott auf der Anklagebank“ bringt er das Dilemma der modernen Verkündigung auf den Punkt:

>> „Die Prediger der frühen Christenheit konnten bei ihren Hörern – ob es nun Juden, Konvertiten oder Heiden waren – ein Wissen um die Schuld voraussetzen.“ „Der Mensch des Altertums“, so Lewis weiter „nahte sich Gott … in der Haltung des Angeklagten, der vor seinen Richter tritt.“

Einem Menschen, der sich seiner Sünden bewusst ist, muss das Evangelium von der Vergebung fast zwangsläufig als das erscheinen, was es ursprünglich ist: Eine gute Nachricht! Ein Mensch dagegen, der sich souverän und schuldlos wähnt, kann mit dem befreienden Zuspruch: „Gott will dir deine Schuld vergeben!“ wenig anfangen. Wenn er die Existenz Gottes nicht anzweifelt, dann zumindest doch dessen Güte. Von der eigenen Schuld ist keine Rede mehr. Vielmehr geht es um das, was ihm als „Schuld Gottes“ erscheint. Lewis fasst dies so zusammen:

„Für den modernen Menschen sind die Rollen vertauscht. Er ist der Richter – Gott sitzt auf der Anklagebank. Gewiss, er ist ein wohlwollender Richter: Falls Gott einen vernünftigen Verteidigungsgrund dafür haben sollte, dass er der Gott ist, der Kriege, Armut und Seuchen zulässt – dann ist der Mensch bereit, ihn anzuhören. Die Verhandlung könnte sogar mit einem Freispruch Gottes enden. Aber das Entscheidende ist: Der Mensch sitzt auf dem Richterstuhl und Gott auf der Anklagebank. „ Der spontane Reflex wäre nun, dem Menschen, erstmal von dem Dilemma, seiner Schuldhaftigkeit zu überzeugen.“ <<

aus glaube24.de CS Lewis: Gott auf der Anklagebank

Dazu passt auch die Aussage von Monsignore Christoph Kühn (Vatikanstadt), Leiter der deutschsprachigen Abteilung im Staatssekretariat des Vatikans:
„In Deutschland gelingt es immer weniger, den christlichen Glauben an die nächste Generation weiterzugeben. Vielen Jugendlichen sind auch nach mehreren Jahren Religionsunterricht die elementarsten christlichen Glaubenslehren unbekannt.“
Nach Kühns Überzeugung ist es deshalb umso notwendiger, dass der Glaube in der säkularisierten Welt durch Medien und gläubige Laien weitergetragen wird.

aus IDEA
Wenn die Weitergabe des Glaubens nicht funktioniert
.

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