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Über Kai Diekmanns "Der große Selbst-Betrug"

Der Chef-Redakteur der „BILD“-Zeitung, Europas größer Boulevard-Zeitung schreibt ein Buch über Werte mit dem Titel „Der große Selbst-Betrug“.

Moment mal, der Chef der „BILD“? Mit den nackten Frauen, dem billigen Anbiedern an die einfache deutsche Seele, die Zeitung mit dieser fürchterlichen Sensationsgier?
Der schreibt ein Buch über Werte ???

Wir sollten es uns als Christen nicht zu einfach machen. Jeder Christ steht an seinem Platz und braucht unsere Unterstützung und Gebete anstatt unsere schnellen Vorurteile.

Das Buch scheint lesenswert zu sein. Ein paar Auszüge aus dem u.g. Artikel:

Diekmann geht es um die Förderung von Familien und die Unterstützung von Müttern, die ihre Kinder erziehen. Er kritisiert die Panikmache durch Zukunftsängste vor Waldsterben, Atomkrieg und Erderwärmung, die manchen Paaren jeglichen Willen nimmt, überhaupt noch Kinder in die Welt zu setzen. Überhaupt sei die Individualisierung so weit vorangeschritten, dass Nachwuchs und Familiengründung von zahlreichen Frauen und Männern erst gar nicht als eine Option in Betracht gezogen würden.
Diekmann plädiert daher nicht nur dafür, statt auf Zukunftsängste auf „Gottvertrauen“ zu setzen, wobei er berechtigt fragt: „Woher soll es auch kommen, wenn man an keinen Gott mehr glaubt?“ Er fordert auch konkrete „praktische Zeichen dafür, dass Kinder in unserer Gesellschaft einen Stellenwert haben und dass wir wertschätzen, was Eltern leisten“.
Unterstützung für Familien könne neben Steuererleichterungen und „Extra-Urlaub“ etwa darin bestehen, dass alle Kinderprodukte den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent haben – „denn noch wird Hundefutter niedriger besteuert als Windeln“.

Treffend widmet sich Kai Diekmann auch den Fragen des (Un-)Glaubens. „Wir sind Papst – oder doch nicht? Wie die Deutschen vom Glauben abfallen“ hat er ein Kapitel seines Buches überschrieben, in dem er die Glaubensmüdigkeit der Deutschen beschreibt – und die Konsequenzen aus dem Desinteresse an protestantischer und katholischer Kirche aufzeigt.
Zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes, der 1995 die Kruzifixe aus bayerischen Unterrichtsräumen verbannt hat, schreibt Diekmann: „Begreift man das Kreuz ausschließlich als Symbol des Christentums, kann man zur Ansicht der Bundesverfassungsrichter kommen. Wer aber das Kreuz als Ausdruck der abendländischen Kultur, unseres Menschen- und Weltbildes ansieht, dürfte eher zu einer anderen Entscheidung kommen. … Das Christentum ist nicht nur Religion, es ist als Grundlage unserer Kultur auch Basis unserer Maßstäbe, vieler gesetzlicher Normen, von Anstand und Sitte.“

Genau dies jedoch finde in der Gesellschaft immer weniger Akzeptanz, stattdessen erntet „bestenfalls ein müdes Lächeln“, wer Themen wie Religion oder Christentum anspreche. Der „dramatische Mitgliederschwund der Kirchen“ werde betrachtet „wie der Niedergang von Faustball- oder Rhönradvereinen, als Angelegenheit ohne Bedeutung, als gesellschaftspolitische Marginalie“. Weder in der Politik noch in Medien habe der Glaube eine Heimat, auch nicht in Europa. „Wer Atombomben bauen, wer den Plan der Schöpfung genetisch entschlüsseln kann, braucht vor lauter Gottähnlichkeit wohl keinen Gott mehr“, konstatiert Diekmann. Unser Land aber „steht auf christlichen Fundamenten – Punkt. Wer das nicht will, sollte sich über die Verluste im Klaren sein.“

aus Medienmagazin „pro“ Ausgerechnet er? Unsinn! Über Kai Diekmanns „Der große Selbst-Betrug“
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