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Iran: Ungeschminkt – wie wir es schon kennen, aber es keiner hören will

Ayatollah Ahmad Jannati ist nicht irgendwer im Iran. Er ist Vorsitzender des totalitären Organs des Wächterrates. Er kritisierte die arabischen Regierungen, die den US-Präsidenten überhaupt einladen. In seinem Freitagsgebet am 25. Januar sagte er über den US-amerikanischen Präsidenten: „Dieser kleine Mann kommt in islamische Länder und anstatt dass ihr ihn mit einem Schwert köpft, gebt ihr ihm auch noch ein Schwert.“

Ahmadinedschad propagiert den „Export der Kultur des Märtyrertodes für die ganze Welt.“ Dies ist nicht mehr und nicht weniger als dass ein Präsident eines UNO-Staates den Export des Terrorismus propagiert.

Iran: Der Ernstfall
von Wahied Wahdat-Hagh, Kolumnist für WELT DEBATTE

Zum ersten Mal hat ein Oberbefehlshaber der iranischen Revolutionsgarden ein Interview in einem ausländischen Fernsehsender gegeben. General Mohammad Ali Dschafari warnte die Vereinigten Staaten von Amerika. Die islamische Einheit könne die größte Macht der Welt erzeugen, sagte er in Al Jazeera.

Auf die Frage was General Dschafari vom Besuch des Präsidenten Bush Anfang Januar im Mittleren Osten halte, antwortete dieser: Die US-Regierung habe zunächst versucht Iran und seine muslimisch-arabischen Nachbarn zu spalten. Die Reisen des Präsidenten Ahmadinedschad haben aber dazu geführt, dass die Einheit des Iran und dessen Nachbarn gestärkt werde. Daher seien inzwischen die Sorgen der amerikanischen Regierung gestiegen. Der iranische General fährt fort: „Danach entschied sich der amerikanische Präsident die Region zu besuchen und seine Lügen, die wir seit 30 Jahren kennen, weiter zu verbreiten. Ohne Zweifel war das Ziel dieser Reise die Spaltung des Iran von den Ländern in der Region.“ Zudem habe der Präsident das „Jerusalem besetzende Regime“, gemeint ist Israel, unterstützen wollen.

General Dschafari geht davon aus, dass für den Iran infolge der Reise des amerikanischen Präsidenten „keine neuen Sicherheitsprobleme“ entstanden seien. Denn Iran sei ein zu mächtiger Staat. General Dschafari ist davon überzeugt, dass Bush nicht in den Mittleren Osten gereist sei, um einen Krieg vorzubereiten. Denn die US-Politik habe eine große Niederlage erlitten, wegen der Stellungnahmen der Internationalen Atomenergiebehörde, aber auch infolge des Berichtes der 16 US-amerikanischen Geheimdienste. Diese hatten berichtet, dass der Iran sein militärisches Atomprogramm gestoppt habe.

Dem iranischen General zufolge ginge es dem amerikanischen Präsidenten nicht um den Iran, aber eher um Israel. Präsident Bush habe das Ziel verfolgt die arabischen Regierungen unter Druck zu setzen, damit sie schweigen, wenn die Israelis den Gaza-Streifen „umzingeln.“
Dschafari wurde gefragt, wie sich die militärische Macht des Iran darstelle. Er wich aus und hob die „moralische Macht des Islam“ hervor, die unter Führung von Ayatollah Khomeini zur „Wachsamkeit“ der islamischen Welt geführt habe. Der General sagte: „Die islamische Einheit und die Wachsamkeit kann die größte Macht erzeugen, insbesondere wenn diese Macht sich im Rahmen einer Regierung, eines Herrschaftssystems und einer Ummat befindet.“ Der iranische General glaubt, dass der Westen deswegen seit dem Sieg der „Islamischen Revolution im Iran“ sehr besorgt sei.
Historische Fakten sprechen aber eine andere Sprache. Die Wahrscheinlichkeit, dass die islamische Welt unter die Führung des iranischen Regimes gerät, ist kaum gegeben.

Dschafari sagt, er würde nie von den „materiellen und militärischen Möglichkeiten des Iran und von dessen Waffen sprechen.“ Aber die Amerikaner würden stets ihre materielle und militärische Macht hervortun. Die US-Amerikaner seien „alte Feinde der islamischen Revolution.“ Aber die vermeintliche Masse der Anhänger der Islamischen Revolution spielt für den iranischen General eine unterstützende und erwähnenswerte Rolle. In der Tat könne eine große Macht aus dem Sieg der islamischen Revolution erwachsen. Denn die Unterstützer dieser Revolution seien vor allem die iranische Bevölkerung und hinzu kämen die Muslime anderer Regionen dieser Welt.

Auf die Frage, was der Iran machen werde, falls die USA den Iran angreifen würden, erinnerte der iranische General an das Durchhaltevermögen der Iraner im achtjährigen Krieg gegen den Irak. Iran beherrsche zwar nicht die militärische Stärke des Westens, sei aber bereit sich um jeden Preis zu verteidigen. Dschafari antwortete auf die Frage, wie sich die iranische Regierung verhalte, falls die USA den Iran militärisch aus einem benachbarten Land angreifen würden, wie folgt: „Es ist unser natürliches Recht einen solchen Angriff zu beantworten. Ich kenne die Sorgen der Nachbarstaaten. Auf jeden Fall sind dort US-amerikanische Militärs stationiert. Es ist jedenfalls unser Recht mit allen Mitteln, ob mit Raketen oder anderen Waffen zu antworten.“

Das iranische Militär würde dennoch darauf achten die arabische Zivilbevölkerung zu schützen und nur amerikanische Ziele anvisieren. Die technologische Entwicklung der iranischen Armee würde den Iranern durchaus erlauben zielgenau zu treffen. Der General schloss das Interview mit folgendem Satz: „Wir alle glauben, dass Amerika der Feind aller Muslime ist und es ist unsere Pflicht uns gegen die Weltarroganz zu erheben und diese niederzuwerfen. Es ist auch die Pflicht aller Muslime jedem muslimischen Land zur Hilfe zu kommen, wenn dieses von Amerika angegriffen wird.“ Die Zeitschrift der iranischen Revolutionsgarden veröffentlichte das oben zusammengefasste Interview am 28. Januar.

Ayatollah Ahmad Jannati ist nicht irgendwer im Iran. Er ist Vorsitzender des totalitären Organs des Wächterrates. Er kritisierte die arabischen Regierungen, die den US-Präsidenten überhaupt einladen. In seinem Freitagsgebet am 25. Januar sagte er über den US-amerikanischen Präsidenten: „Dieser kleine Mann kommt in islamische Länder und anstatt dass ihr ihn mit einem Schwert köpft, gebt ihr ihm auch noch ein Schwert.“

Und ein iranischer Militärexperte meint, dass im Ernstfall Iran kraft seiner Mittelstreckenraketen, die eine Reichweite zwischen 2500-3000 km haben mindestens die Hälfte von Israel zerstören könnte, zumal die Hisbollah dem Iran in einer kriegerischen Auseinandersetzung beistehen würde.

Immerhin ist sich auch der iranische Präsident Ahmadinedschad sicher, dass Israel es „nie wagen würde Iran anzugreifen.“ Denn solche Maßnahmen würden nicht den „Kollaps des zionistischen Regimes verhindern.“

Derselbe Präsident sprach erst am 29. Januar von einer „göttlichen Kultur des Märtyrertums“. Nur der Märtyrertod der Jihadisten hat nichts mit dem Martyrium von Urchristen zu tun. Denn Ahmadinedschad propagiert den „Export der Kultur des Märtyrertodes für die ganze Welt.“ Dies ist nicht mehr und nicht weniger als dass ein Präsident eines UNO-Staates den Export des Terrorismus propagiert.

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