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    Benjamin Disraeli

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    Friedrich Hebbel

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    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
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Wie erkennt man Antisemitismus?

… und wie unterscheidet man ihn von legaler Kritik an Israel?

Wir brauchen dazu eine „scharfe Brille“, um das eine vom anderen zu unterscheiden und um die Motive unserer Mitmenschen zu erkennen.

Dabei helfen uns die 3 „D“s!

Das 1. “D” steht für Dämonisierung

Ob es in der theologischen Form eines kollektiven Vorwurf des Gottesmordes oder in der literarischen Darstellung von Shakespeares Shylock daherkommt: Juden werden seit Jahrhunderten als die Verkörperung des Bösen dämonisiert.

Deshalb müssen wir heute darauf achten, ob die Handlungen des jüdischen Staat dadurch dämonisiert werden, dass sie in einem unvernünftigen Verhältnis betrachtet werden.

Zum Beispiel ist der Vergleich der Israelis mit Nazis und der palästinensischen Flüchtlingslager mit Auschwitz – Vergleiche, die man praktisch jeden Tag in den „aufgeklärten“ Staaten von Europa hören kann –antisemitisch.
Diejenigen, die solche Analogien ziehen, wissen entweder nichts über Nazi-Deutschland oder – was noch plausibeler ist – sind sich dessen bewusst und versuchen das heutige Israel als die Verkörperung des Bösen hinzustellen.

Das 2. “D” steht für doppelte Maßstäbe

Seit Tausenden von Jahren war die unterschiedliche Behandlung von Juden und anderen Völkern ein deutliches Zeichen des Antisemitismus. Das ging vom Erlassen diskriminierender Gesetze in vielen Nationen bis hin zur Tendenz, ihr Verhalten mit einem anderen Maßstab zu beurteilen,.
Auch heute müssen wir uns fragen, ob die Kritik an Israel  selektiv angewandt wird. Mit anderen Worten: Rufen ähnliche Verhaltensweisen anderer Regierungen die gleiche Kritik hervor oder wird hier mit zweierlei Maß gemessen?

Es ist zum Beispiel Antisemitismus, wenn die Vereinten Nationen Israel gesondert zum Thema „Missbrauch von Menschenrechten“ herausgreifen, während wirkliche Täternationen wie China, Iran, Kuba und Syrien ignoriert werden.
Ebenso ist es Antisemitismus, wenn dem israelischen „Magen David Adom“ als einzigem unter den weltweiten Rettungsdiensten der Zugang zum Internationalen Roten Kreuz verwehrt wird.

Das 3.  „D“ steht für Delegitimisation

In der Vergangenheit versuchten Antisemiten, die Legitimität der jüdischen Religion, dem jüdischen Volk oder von beidem zu verleugnen. Heute versuchen sie die Legitimität des jüdischen Staates zu leugnen, indem sie unter anderem Israel als das letzte Überbleibsel des Kolonialismus darstellen.

Während die Kritik an der israelischen Politik nicht zwangsläufig antisemitisch ist, ist die Verweigerung des Existenzrechtes Israels immer antisemitisch.

Wenn andere Völker das Recht haben, sicher in ihrer Heimat zu leben, dann hat auch das jüdische Volk das Recht, sicher in seiner Heimat zu leben.

von Natan Sharansky (zuerst erschienen in der Jerusalem Post )

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3 Antworten

  1. […] flüchtete sich in Hetze gegen Israel und ins Beklagen “doppelter Standards“. So hätten Inder und Pakistani ihre Atombomben getestet, ohne danach mit Sanktionen belegt […]

  2. […] Und das nennt man dann doppelte Maßstäbe oder auch doppelte Moral. […]

  3. […] Und das nennt man Antisemitismus, denn hier wird mit zweierlei Maß gemessen. […]

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