• Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. -
    Thomas Mann

    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
    Max Frisch

    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
    Carlo Schmid (1949)

    Die Menschheit lässt sich keinen Irrtum nehmen, der ihr nützt.
    Friedrich Hebbel

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Was ist eigentlich ein Gutmensch?

Zitat aus Wikipedia:

Gutmensch ist eine meist abwertend gemeinte Bezeichnung für Einzelpersonen oder Personengruppen („Gutmenschentum“), denen ein übertrieben moralisierendes oder naives Verhalten unterstellt wird.

Benutzer des Begriffs unterstellen Personen oder Personengruppen mit betont moralischer Grundhaltung ein fehlgeleitetes bzw. zweifelhaftes Verhalten.[3][4] Der Begriff bezieht sich auch auf den Unterschied zwischen ‚gut gemeint‘ und ‚gut gemacht‘. Ein Gutmensch hat gute Absichten, möchte bestimmte Probleme lösen oder die Welt verbessern. Seine Handlungen oder die verwendeten Mittel gelten aber in den Augen derer, die Gutmensch als Kampfbegriff verwenden, als zweifelhaft, meist wegen vermeintlich einseitiger Betrachtung eines Problems, mangelnder Objektivität oder Unkenntnis der Faktenlage. Gutmensch wird oft mit Begriffen wie Pharisäer und Heuchler, seit Mitte der 1990er Jahre auch mit dem Begriff „Politische Korrektheit“ verbunden und als Anklage (Vorwurf der Bigotterie) verstanden, die drastisch als „Terror der Gutmenschen“ erscheint. Im öffentlichen Sprachgebrauch dient er durchweg als eine negativ konnotierte Fremdbezeichnung. Eine oft ironische, „liebevolle“ Verwendung findet sich zumeist nur in persönlichen Gesprächen, z. B. für „das Herz am rechten Fleck haben“, großzügiges Verhalten oder für „übertriebenen“ Altruismus.[5][4]

Heute ist der Begriff teilweise in die Alltagssprache eingegangen, wo er meist ironisch für Menschen gebraucht wird,

  • die sich nur vorgeblich für moralische Ziele einsetzen,
  • die sich zwar tatsächlich für moralische Ziele einsetzen, denen jedoch Realitätsverlust unterstellt wird, oder
  • deren uneigennütziger Einsatz für ein moralisch gut angesehenes Ziel als übertrieben oder naiv beschrieben werden soll.

Wir halten fest:

  • Gutmenschen besitzen eine tendenziell übertriebene „Political Correctness“ – auch Appeasement genannt. Dem anderen bloß nicht auf die Füße treten – nichts tun, was ihn evtl. beleidigen könnte. Ein klassischer Nährboden für „permanent Beleidigte“.
  • Er hat gute Absichten, die sich aber nicht am Ergebnis orientieren, sondern das eigene Verhalten als Maßstab des Handelns in den Vordergrund stellen.
  • Oft geht mit den guten Absichten ein Mangel an Wissen um die Fakten einher.
  • Der Gutmensch fühlt sich anderen oft moralisch überlegen, da er nur die „soften“ Maßnahmen propagiert und damit anderen, die alternativ handeln, vorwerfen kann, sie würden gewalttätig sein oder sich unverhältnismäßig verhalten. Das tut er dann auch besonders gerne: Sich über andere echauffieren, die nicht seinem moralischem Schema entsprechen.
  • Der Gutmensch besitzt ein stabiles Weltbild, was sich auch durch Fakten nicht so leicht erschüttern läßt. Für alles findet er eine Erklärung oder kann Gegenbeispiele bringen, die unangenehme Fakten entkräften. Beispiel: „Die Terrorangriffe der Hamas sind nur eine Folge der brutalen israelischen Besatzungspolitik“.  Notfalls werden die Fakten solange gedreht und gewendet, bis sie mit dem eigenen Weltbild kompatibel sind. („Der Hund ist nicht böse und beißt nicht, er will nur spielen“).
  • Er schlägt sich meistens auf die Seite der vorgeblichen „Opfer“. Opfer sind in diesem Zusammenhang alle, die einen Mangel an Essen, Trinken, medizinischer Versorgung oder hübschen Frauen haben. Warum das so ist, wird aber meistens ausgeblendet. Der Mangel an sich ist das Problem, nicht dessen Grund.
  • Und das deutlichste Zeichen, dass man es mit einem Gutmenschen zu tun hat: Er/Sie ist nicht bereit, eigene Werte (persönliche oder gesellschaftliche) zu verteidigen – wenn sie denn vorhanden sind -, sondern wirft jedem, der mit eigenen Werten und Vorstellungen droht, seine eigenen sofort zum Fraß vor, um ihn  – s.o. – nicht zu provozieren, geschweige denn zu beleidigen.

Die guten Absichten in Ehren, aber am Ende zählt das Ergebnis.

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Eine Antwort

  1. […] Herr Trittin – ganz in linker Manier – mahnt, endlich die “Drohpolitik der Ära Bush” zu beenden. Am liebsten würde er wahrscheinlich mit seinem Freund Ach-mach-mir-den Dschihad eine Tasse ostfriesischen Tee schlürfen, um für den Tee hinterher gleich ein Handelsabkommen zu abzuschließen. Wer nicht verstanden hat, dass Drohgebärden zur Politik gehören, ist ein Gutmensch. […]

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