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Hamas und Fatah – eine radikal, die andere gemäßigt?

Laut SpOn haben die 27 Außenminister der EU in einem dringlichen Appell zur Versöhnung der rivalisierenden palästinensischen Organisationen aufgerufen. Der Apell kann jedoch selbst dann nicht fruchten, wenn die EU Milliarden Euros in den palästinensischen Sand gießen würde. Helfen kann nur die Abschaffung der Erziehung zum islamischen Totalitarismus und Terrorismus zu Gunsten der Erziehung zu Demokratie, Pluralismus und gegenseitigem Respekt. So ähnlich wie Deutschland, Italien und Japan nach dem 2. Weltkrieg zu friedlichen Demokratien wurden. Doch diesen scheinbar langen, aber tatsächlich kürzesten und wahrscheinlich sogar einzigen Weg zum dauerhaften Frieden sieht die EU nicht.

Fatah und Hamas sind zwei konkurrierende palästinensische Terrororganisationen, die zusammen praktisch alle „Abgeordnete“ im funktionsunfähigen palästinensischen „Parlament“ stellen, 119 von 132. Fatah ist radikalislamisch-terroristisch und Hamas ist mehr-radikalislamisch-terroristisch. Beide wollen einen „Palästinenserstaat“ mit dem Islam als ausschließliche Staatsreligion und der menschenrechtsfeindlichen Scharia als ausschließliche (Hamas) bzw. hauptsächliche Gesetgebungsquelle. Weitere 3 Abgeordnete stellt die PFLP, die sich radikalislamisch-terroristisch Shahid Abu Ali Mustafa nennt und gerne auch marxistisch-leninistisch redet. „Außerparlamentarisch“ von Bedeutung sind relativ kleinere Banden des Palästinensischen Islamischen Jihad und Al-Kaida Palästina, die noch-mehr-radikalislamistisch-terroristisch sind. Die Milizen aller wesentlichen palästinensichen „Parteien“, also Hamas, Fatah, PFLP, PIJ, sind in der EU und USA als Terroristen gelistet.

„Präsident“ Mahmud Abbas von der Fatah „regiert“ jedoch nur noch in den Autonomiegebieten im Westjordanland, seitdem „Ministerpräsident“ Ismail Hanija von der Hamas sich 2007 im Gazastreifen an die Macht putschte. Während sich Fatah und Hamas über den Weg streiten, wie Israel am besten oder schnellsten auszulöschen und mit einem islamischen Palästina zu ersetzen ist, morden sie gegenseitig ihre Anhänger, möglichst bestialisch wie z.B. mittels Exekutionen auf offener Straße und Hinabstoßen von Gefangenen von Hochhaus-Dächern. Wenn die gegnerische „Regierungspartei“ nur einen relativ moderaten Denkanstoß erhalten soll, werden Grausamkeiten wie das Ausstechen von Augen, Schüsse ins Knie und Folter gerne als „Protestbriefe“ versandt und verstanden.

Solche Apelle, wie der aktuelle der EU, sind seit dem 1. Weltkrieg sozusagen im Monatstakt wiederholt worden, auch wenn die Dschihadis sich seinerzeit eher für Araber als für Palästinenser hielten. Inzwischen floß viel Wasser den Jordan runter und weit mehr Palästinenser wurden von ihren „Brüdern“ getötet als von allen westlichen „Todfeinden“ zusammen, einschließlich Israel. Die EU übersieht, dass die Palästinenser mit dem chronischen Bruderkrieg letztlich nur der Kultur “Lebensart” von Millionen Muslimen im Nahen Osten folgen. Ohne die Gewalttätigkeiten unter Moslems gäbe es heute wahrscheinlich viele Millionen Muslime mehr; allein der Krieg zwischen dem muslimischen Iran und dem muslimischen Irak kostete eine Million Menschen das Leben, Hunderttausenden starben in den jahrelangen Bürgerkriegen im Libanon und Algerien, im Irak und Sudan.

Ja, auch das ist die überschäumende Lebensfreude gepaart mit südländischer Leichtigkeit. Dazu noch eine Prise Großfamilie, Ehre und Stolz, alles potenziert mit einem religiösen Weltunterwerfungs-Anspruch, Terrorismus und einem barbarischen Verständnis von Recht und Unrecht:

„Ich gegen meinen Bruder. Ich und mein Bruder zusammen gegen unsere Vetter. Ich, mein Bruder und unsere Vetter zusammen gegen die Nachbarsippe. Mit der Nachbarsippe zusammen gegen den Stamm. Wir alle zusammen gegen die Ungläubigen“

ist ein arabisches Sprichwort.

via www.achgut.com

Auch in der Charta der PLO (Fassung von 1968 ) ist von der Austilgung des Zionismus (Artikel 15)  die Rede. Die PLO-Charta erkennt das Existenzrecht Israels nicht an und strebt die Herrschaft über ganz Palästina (einschließlich Israel) an. Sie besteht selbstverständlich auf dem vollen Rückkehrrecht der „Flüchtlinge“ (womit Israel schlagartig ein arabischer Staat mit einer jüdischen Minderheit werden würde).

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