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Quo vadis, Iran? Holocaust als Lüge

Irans Regierungssprecher nannte am Dienstag den Holocaust eine „große Lüge“, die  geschaffen wurde, um Israel, Erzfeind  der islamischen Republik, im Nahen Osten zu gründen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur IRNA.

„Der Holocaust ist ein Konzept, das aus einer großen Lüge besteht, um einen wurzelloses Regime im Herzen der islamischen Welt anzusiedeln“, sagte Gholam Hossein Elham auf einer Konferenz zum Gazastreifen  in der religiösen Stadt Qom im Zentral-Iran.

Quo vadis, Iran?

Der Iran fordert „bedingungslose direkte Gespräche“ mit den USA, will aber weder die Existenz Israels anerkennen, noch auf seine Unterstützung der Terrorbewegungen der Hamas und der Hisbollah verzichten und schon gar nicht auf sein Uran-Anreicherungsprogramm.

Wird die diplomatische Eiszeit zwischen den USA und Iran zu Ende gehen? Der amerikanische Präsident bat die iranische Regierung die Fäuste zu öffnen, diese nicht mehr gegen die USA zu richten.

Obama will Frieden und hat jetzt schon implizite Forderungen an den Iran gestellt: Ende der Faustpolitik heißt ein Ende der Unterstützung von terroristischen Organisationen wie der Hamas und ein Ende der Urananreicherung. Erst vor wenigen Tagen hat der politische und religiöse Führer des Iran Ali Khamenei der Hamas jede mögliche Unterstützung versprochen.

Und just am 27.1.2009 fand erneut eine den Holocaust leugnende Konferenz in Teheran statt, an der der französische Revisionist Fredrick Toben teilnahm. Der iranische Präsident begrüßte die Konferenz und der Regierungssprecher Qolamhussein Elham nahm daran teil.

… Der Wächterrat, das Politbüro der „Islamischen Republik Iran“, ist eines der totalitären Organe, die den Kurs iranischer Politik bestimmen. Ayatollah Ahmad Jannati ist Vorsitzender dieses Organs und er hält sich mit seinen Warnungen keineswegs zurück. Am 29.1.2009 sagte er gegenüber Journalisten: „Diejenigen, die eine Verbindung mit Amerika aufbauen wollen und grünes Licht für ein Treffen mit Obama gegeben haben, schaffen uns nur Probleme.“ Explizit sagte Ayatollah Jannati: „Geht nicht diesen Weg. Werdet nicht abhängig von Amerika. Und verletzt nicht die Bevölkerung. Ich warne Euch.“ Nur diejenigen, die eine „westliche und amerikanische Tendenz“ haben und die islamische Revolution nicht schätzen würden, seien bestrebt eine Abhängigkeit zu den USA herzustellen. Mit der islamischen Revolution und dem Sturz des Schahs sei der „amerikanische Arm im Land abgehackt worden.“

… Davud Ahmadinejad, Bruder des iranischen Präsidenten ist dessen Stellvertreter und zudem der Vorsitzende des „Komittees für passiven Widerstand“. Diese staatlich finanzierte Organisation macht in Friedenszeiten potentielle militärische Angriffsziele für die iranische Armee ausfindig, plant Tarnungsstrategien für iranische Militär- und Industrieanlagen, aber auch Strategien für den asymmetrischen Krieg.

… Der Bruder des iranischen Präsidenten wirft der US-Regierung auch vor für die 6000 Toten der Attentate vom 11.9. verantwortlich zu sein.

Die staatliche Ideologie des Iran ist nicht nur Rhetorik. Die Machthaber handeln nach ideologischen Vorgaben, auch wenn nicht immer erfolgreich. Die iranischen Islamisten glauben, dass Amerika ins Museum gehört, dass westliche Systeme frevelhafte verfallende Systeme sind.

Die iranischen Islamisten glauben auch, mit Gewalt weiterhin den historisch längst gescheiterten Versuch fortsetzen zu müssen, den Iran vollständig gemäß der staatlichen Interpretation zu islamisieren.

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