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Medien – wie sie sich vor den Karren spannen lassen

Der palästinensischen Regierungsvertreters Khaled Mashal vom Februar 2006:

»Bevor Israel untergeht, müssen wir es besiegen und demütigen. Bevor sie sterben, so Gott will, werden sie jeden Tag ihre Niederlage und Demütigung erleiden.«

Was sie anstreben, ist im Grunde nichts anderes als ein »Ehrenmord« am Staat Israel, weil seine Bewohner mit der Gründung und Verteidigung ihres Staates das heilige Konzept vom Dhimmi-Status mißachten. –

… Ohnehin lebt die frühere »Einheit von Kreuz und Halbmond« zum Kampf gegen die Juden fort. Hilarion Capucci beispielsweise, der Jerusalemer Erzbischof der unierten (also papsttreuen) griechisch-katholischen Kirche, wurde am 8. August 1974 von den Israelis glatt beim Waffenschmuggel für die PLO erwischt. Sein schwarzer Dienst-Mercedes, mit dem er nach Jerusalem einreisen wollte, war vollgepackt mit Maschinengewehren, Revolvern, Handgranaten, TNT-Sprengstoff und anderem militärischen Material. Nach seiner Verhaftung ging im Vatikan ein erhebliches Geplärre los, und Capucci selbst berief sich in seiner Eigenschaft als Erzbischof mit vatikanischem Paß auf diplomatische Immunität – vergeblich allerdings, denn der Vatikan hatte zu dieser Zeit, ein Vierteljahrhundert nach Gründung, den jüdischen Staat noch immer nicht diplomatisch anerkannt. Capucci wurde zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt, auf Betreiben des Vatikans allerdings nach gut drei Jahren nur aus Israel ausgewiesen. Christen und Muslime nehmen es den Israelis heute noch übel, daß sie Capucci verurteilten, daß sie sich also gegen ihre Mörder und Mördershelfer wehrten, auch wenn diese höchste kirchliche Ämter bekleideten. Und innerhalb der »linken« antizionistischen Bewegung genießt der Erzbischof auch heute noch einen außerordentlich guten Ruf. Er lebt in Rom, von wo aus er in christlich-moslemischer Zusammenarbeit die »Befreiung Palästinas« weiter betreibt.

Nun ist in den muslimischen Ländern, auch und gerade in den Palästinensischen Autonomiegebieten, nicht nur den Juden, sondern auch den Christen lediglich ein Dhimmi-Status zugedacht. Hier mal ein Mord an Christen, da mal ein Brandanschlag – das muß schon sein, um klarzustellen, wer die Herren im Lande sind. Eine Reportage der ARD mit dem Titel »Terror gegen Christen – Bethlehems bedrohte Minderheit« wurde dann auf Betreiben des deutschen Jesuitenpaters Rainer Fielenbach und des römisch-katholischen Patriarchen von Jerusalem, Michel Sabbah, doch lieber abgesetzt. Angeblich, weil die im Film interviewten palästinensischen Christen im Falle der Veröffentlichung um ihr Leben fürchteten (so als könne man dies nicht anonymisieren), in Wahrheit wohl eher, weil der Film – wie die Pfaffen ausdrücklich kritisierten – einen »Keil zwischen Moslems und Christen« treiben könne, weil also das deutsche Christenschaf die Palästinenser nie als Täter, sondern immer nur als Opfer sehen soll. Als guter Christ, als enger Freund des derzeitigen, von Yassir Arafat eingesetzten Muftis von Jerusalem und als glühender Antizionist, der immer wieder fordert, Israel möge »seinen jüdischen Charakter aufgeben«, weiß der Patriarch Sabbah, der zugleich kein geringerer als der Präsident der bekannten »katholischen Friedensbewegung« ›Pax Christi‹ ist, wer natürlich mal wieder der eigentliche Täter ist, wer also die Schuld an den Christenverfolgungen in Palästina trägt: »Schuld daran sind die Israelis, denn sie bieten nur ihren eigenen Menschen Schutz, nicht aber anderen.« Brav und schön antisemitisch gesprochen, christlicher Dhimmi!

Zur Untermauerung der Idee, wonach Palästinenser immer die Opfer sind, wird in verschiedenen Medien und bei allerlei sonstigen Gelegenheiten gerne ein anderes Bild – diesmal von ›Reuters‹ – vorgeführt, hier entnommen aus einem antiisraelischen Boykottaufruf britischer Muslime (Bild oben links; mit »Dates« sind Datteln gemeint) und aus der offiziellen Webseite der ägyptischen Regierung (Bild oben rechts; im Text heißt es: »Gang soldiers arrest a helpless terrified Palestinian girl«). Die Botschaft also: das israelische Militär vergreift sich gar an Kindern, hier an einem palästinensischen Mädchen, das sich vor Angst schon in die Hose uriniert hat.

Nicht gezeigt wird ein anderes, kurz zuvor aufgenommenes Bild, welches das gleiche Kind zeigt: das Mädchen entpuppt sich als steinewerfender Junge, der vor den israelischen Polizisten genauso wenig Angst hat wie seine Kameraden (Bild links unten, hier größere Bilder des Unschuldsengels). Und in einem einige Tage später aufgenommenen Bild wird der Propaganda-Erfolg dann gefeiert: Yassir Arafat präsentiert in seinem Büro in Ramallah stolz den kleinen Steinewerfer, der das Reuters-Bild als Beleg für seine Heldentat in die Kamera hält; viel kann dem armen Märtyrer also nicht passiert sein – wahrscheinlich haben die Israelis ihn als »kleines Arschloch« bezeichnet, weil er mal wieder Steine auf betende Juden an der Klagemauer geworfen hatte, und ihn dann laufenlassen. Unten rechts sieht man, wie das Bild schließlich auf europäischen Demonstrationen als Poster mitgeführt wird. Die hinzugefügte Bildunterschrift klagt Israel mal wieder der Unverhältnismäßigkeit an: »Israel calls this Self Defense!«

via http://tilmantarach.blogspot.com

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