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Dschihad-Fernsehen in Europa

Warum moslemische Jugendliche in Deutschland auf Juden  schimpfen und losgehen? Sind das nur „normale“ Meinungsverschiedenheiten?

Warum gehen 10tausende auf die Straßen und hetzen gegen Israel? Nur ein normaler Ausdruck, dass es Frieden geben soll?

Nein. Das sind die Ergebnisse systematischer Hetze und Aufwiegelung – durch das Fernsehen.

ARD, ZDF, RTL? Nein. Al-Manar-TV und Al-Aqsa-TV – zu empfangen über Satellit:

Ungeachtet ihrer Propaganda haben die Hamas und die Hisbollah vor zwei Jahren eine verheerende militärische Niederlage erlitten, die ihre Fähigkeit, Israel mit Raketen anzugreifen, verringert hat. Aber diese durch den Iran unterstützten terroristischen Organisationen haben eine andere gefährliche Waffe in ihrem Kampf gegen die westlichen Demokratien – terroristische Fernsehsender.

Dank arabischer Satellitenbetreiber können der Hisbollah-Sender Al-Manar und der Hamas-Sender

Terror-Programme in Duisburg.

Terror-Programme in Duisburg.

Al-Aqsa ihre Aufwiegelung und ihren Hass in die europäischen Wohnzimmer bringen und radikalisieren damit Moslemische Einwanderer auf dem ganzen Kontinent.

Al-Manar ist jedoch nicht nur ein Propaganda-Sender. 1991 durch die Hisbollah-Kämpfer gegründet, ist es eine operative Waffe in den Händen einer tödlichen terroristischen Organisation. Nach einem Schreiben von 2006 an den damaligen US-Präsidenten George W. Bush, unterzeichnet von einer Mehrheit des US-Senats – auch von Barak Obama und Hillary Clinton -, bezeichnete das US-Finanzministerium Al-Manar als „ein speziell für den globalen Terrorismus bestimmtes Unternehmen“. Diese Bezeichnung setzte zum ersten Mal ein Medien-Unternehmen auf die gleiche Terror-Liste, auf der auch Al-Kaida, die Hamas und die Hisbollah stehen.

Die Bezeichnung machte klar, dass Al-Manar mehr ist als nur eine Station mit anstößigen Inhalten. Der Hisbollah-Sender beteiligte sich aktiv an der Rekrutierung und der Finanzmittelbeschaffung für die Hisbollah und an der vorbereitenden Überwachung für Terror-Attacken. Unterstaatssekretär Stuart Levey aus dem Finanzministerium stellte fest, dass Al-Manar ein „Unternehmen ist, das von einer terroristischen Vereinigung geführt wird“ und somit „genauso schuldig wie die terroristische Gruppe selbst ist“.

Europa hat auch mehrere Schritte gegen Al-Manar eingeleitet. Im Jahr 2004 haben die Europäische Union und die Regierungen von Frankreich, Spanien und den Niederlanden festgestellt, dass Al-Manar gegen ein europäisches Gesetz zum Verbot der Aufstachelung zum Hass im Rundfunk verstößt. Dies animierte die europäischen Satellitenbetreiber Eutelsat, Globecast, Hispasat sowie New Skies Satellite, die Übertragung dieses Senders zu beenden.

Fünf nicht-europäische Satellitenbetreiber haben ihre Ausstrahlung von Al-Manar beendet und multinationale Konzerne haben Werbeverträge im Wert von über 4 Millionen Dollar auf diesem Kanal gekündigt, nachdem die jährlichen Verträge mit dem Hisbollah-Sender ausgelaufen waren. Im Dezember 2008 bekannten sich zwei US-Bürger beim südlichen Bezirksgericht in New York schuldig, die Hisbollah materiell unterstützt zu haben, nachdem man sie überführt hatte, Al-Manar ausgestrahlt und Satelliten-Ausrüstung dafür verkauft zu haben.

Doch das saudische und der Arabischen Liga gehörende Unternehmen Arabsat und das der ägyptischen Regierung gehörende Unternehmen Nilesat erlauben es immer noch, Al-Manar die Anstiftung zu Gewalt für die Moslemische Bevölkerung in Europa über ihre Satelliten zu senden. Zum Beispiel 2006 – während des dänischen Karikaturenstreites forderte Hisbollah-Scheich Nasrallah die Zuschauer von Al-Manar auf, „entscheidend Stellung zu beziehen“. Er sagte, dass „Hundertmillionen von Moslems bereit und willens sind, ihr Leben zu opfern, um die Ehre ihres Propheten zu verteidigen. Und Du bist einer von ihnen.“

Al-Manar ist bei den jungen arabischsprechenden Moslems in Europa erschreckend beliebt. In einem deutschen TV-Programm gaben junge Moslems in Berlin Al-Manar als einen Faktor an, der den Hass auf die USA und auf die Juden beeinflusst. Im November 2008 verbot Deutschland den terroristischen Sender mit der Begründung, dass er die Anwendung von Gewalt verherrliche. Dieses Verbot verhindert eine Geschäftstätigkeit von Al-Manar in dem Land, auch wenn ihr Hass und die Anstiftung dazu noch in Deutschland über Arabsat und Nilesat zugänglich sind.

Die Hamas, die von Europa und den USA als terroristische Gruppe eingestuft wird, kopierte Al-Manar und sendet seit 2006 mit ihrem eigenen Sender, um den Dschihad in den Äther zu blasen. Heute verbreitet die Hamas ihren gewalttätigen Botschaften mit ihrem Sender Al-Aqsa-TV über Arabsat. Eutelsat, Frankreichs führender Satelliten-Betreiber und das weltweit drittgrößte Satelliten-Unternehmen, begann auch damit, Al-Aqsa über ihre Atlantic Bird 4- und Eurobird 2-Satelliten auszustrahlen und half damit der Hamas, finanzielle Mittel in ganz Europa, im Nahen Osten und in Nordafrika aufzutreiben.

Al-Aqsa-TV ist bekannt für ihre nichtgeschnittenen Reden von Hamas-Führern, die zu Selbstmordattentaten aufrufen, für die auf Jugendliche zugeschnittenen Musikvideos, die die Zuschauer zum Mord aufhetzen und für die Programme für Kinder, die Selbstmordattentäter verherrlichen. Angesichts der weltweiten Aufschreis wegen der Verwendung von Disney-Figuren ließen die Produzenten der Show die Mickey-Maus sterben- sie sagten den Kindern, dass Israel den beliebten Nager getötet hatte – und nahmen Bienen, Kaninchen und andere Tiere, um für die Tugenden des Dschihad zu werben.

Die politischen Entscheidungsträger, die Strafverfolgungsbehörden und Regulierungsbehörden sollten über Al-Aqsa besorgt sein, aber genauso alle europäischen Eltern. Ein eindringliches Musikvideo von Al-Aqsa zeigt eine Mutter, die eine Bombe in ihrem Schlafzimmer vorbereitet. Ihre kleine Tochter fragt naiv, ob sie ihr ein Spielzeug mitgebracht habe. Die Mutter verlässt ihr Haus und stirbt auf ihrer Selbstmord-Mission. Das Kind sagt: „Statt mich hattest Du Bomben in der Hand…. Erst jetzt weiß ich, was kostbarer ist als ich.“ Das kleine Mädchen fort: „Meine Liebe für Mohammed werden nicht nur bloße Worte sein. Ich werde Mama auf ihrem Weg folgen.“

Eine weitere Sendung zeigt Mütter, wie sie Selbstmordgürtel anlegen und Frauen und Mädchen auffordern, sich in die Luft zu sprengen. Den „Märtyrern“ wird garantiert, dass das „zionistische Gebilde“ zerstören werden wird.

Al-Aqsa ist ein integraler Bestandteil der globalen Strategie der Hamas, um Moslems zu radikalisieren, den Friedensprozesses zu zerrütten, um Finanzmittel für zukünftige Angriffe aufzutreiben und um Propaganda in den palästinensischen Gebieten und darüber hinaus zu verbreiten. Wie Al-Manar ist es eine operative Waffe in den Händen einer tödlichen terroristischen Organisation.

Während Aktivisten für die „freie Meinungsäußerung“ Maßnahmen gegen diese terroristischen Medien anprangern, sollten sich die EU-Beamten an frühere Kampagnen gegen feindliche Medien erinnern. Während des Kosovo-Krieg im Jahr 1999 bombardieren NATO-Flugzeuge die Zentrale von Radio Television Serbien in Belgrad. Es wurden 16 Mitarbeiter getötet, trotzdem verteidigte die NATO die Aktion als einen legitimen Angriff auf den serbischen Sender, da er Slobodan Milosevics Aufrufe zur Waffengewalt gegen die Kosovo-Moslems ausstrahlte.

Europäische Staaten verfolgen auch Hassreden als Kriegsverbrechen, zuerst in den Nürnberger Prozessen gegen die NS-Beamten nach dem Zweiten Weltkrieg und danach bei einem internationalen Gericht in Tansania im Jahr 2003, als drei ruandische Medien-Chefs verurteilt wurden, da sie eine Radio-Station betrieben und eine Zeitung veröffentlichen hatten, in denen zur systematischen Vernichtung von Ruandas Tutsi aufgerufen wurde. Um diese Überzeugung zu unterstützen, sagte Reed Brody, Anwalt von Human Rights Watch: „Wenn Sie die Flammen anfachen, müssen Sie die Folgen tragen.“

Europa kann gegen das Hamas-Fernsehen im Rahmen seiner eigenen rechtlichen Befugnisse für das Fernsehen vorgehen. Frankreich sollte die Warnung umsetzen, die ihre eigene Behörde am 2. Dezember 2008 ausgestellt hat, in der Eutelsat gewarnt wurde, dass das Al-Aqsa-Programm gegen das französische Kommunikations-Recht verstößt. Eutelsats jüngste Entscheidung, die Verbreitung von Al-Aqsa auf nur einem ihrer Satelliten einzustellen, ist keine ausreichende Umsetzung und Eutelsat sollte für ihre weitere Ausstrahlung von Al-Aqsa zur Rechenschaft gezogen werden.

In seiner Antrittsrede rief Präsident Barak Obama zu einen „neuen Weg“ mit der moslemischen Welt auf. Aber er forderte auch eine starke Gegenwehr gegen diejenigen, die „versuchen, ihre Ziele mit Terror und der Ermordung Unschuldiger zu erreichen“ und sprach über Führer, „die versuchen, Konflikte zu säen oder die Schuld für die Übel ihrer Gesellschaft auf den Westen zu schieben.“ Das Verhandeln mit Kairo und Riad, um Satellitensendungen dieser iranisch-gestützten Terroristen-Medien zu beenden, ist der Schlüssel für die Regierungschefs dieses Kontinents, um die Bedrohung der Radikalisierung in Europa zu bekämpfen. Aber Frankreich sollte zuerst seine eigenen Terroristen-Medien-Probleme in Ordnung bringen.

Herr Dubowitz, geschäftsführender Direktor der Stiftung zur Verteidigung der Demokratien und Frau Bonazzi, geschäftsführende Direktorin der Europäischen Stiftung für Demokratie, sind stellvertretende Direktoren der Koalition gegen terroristische Medien.

via WSJ.com

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Eine Antwort

  1. […] durch außenpolitischen Druck auf Länder wie Saudi-Arabien und Ägypten dafür zu sorgen, dass die Ausstrahlung explizit antisemitischer Programme durch das Satellitenfernsehen unterbunden […]

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