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    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

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Pakistan, Scharia und die Gutmenschen

Henryk Broder schreibt:

Es gibt Gutmenschen in Europa, die nichts gegen eine Einführung der Scharia hätten. Sie glauben, es handle sich um ein Entgegenkommen an Menschen, die ihre Sitten praktizieren wollen – so wie in einigen Gegenden der USA, in denen Menoniten leben, die mit Pferdefuhrwerken unterwegs sind, die Straßenverkehrsordnung modifiziert wurde.Die Scharia freilich nimmt nicht Rücksicht, sie dient den Rücksichtslosen.

In Pakistan soll eine halbe Million Menschen aus den von Taliban beherrschten Gebieten geflohen sein. Bis jetzt haben weder Norman Paech noch die Schwitzer vom Kasseler Friedensratschlag auf das kleine Problem im Nordwesten Pakistans reagiert.

Die Scharia (aus wikipedia.de):

Der Begriff Schari’a bezeichnet das islamische Recht; es enthält die Gesamtheit der auf die Handlungen des Menschen bezüglichen Vorschriften Gottes. Die Gesetze der Schari’a sind für alle Menschen in einer islamischen Gesellschaft verbindlich, auch für Nichtmuslime. Lediglich einige wenige Verpflichtungen, wie etwa das fünfmalige tägliche Gebet oder das Fasten im Ramadan, sind nur für Muslime obligatorisch. … Um Glaubensfragen im engeren Sinne kümmert sich die Schari’a nicht. Der Mensch hat das islamische Recht mit seinen Bestimmungen und Widersprüchen kritiklos zu akzeptieren. Das Forschen nach der Bedeutung und inneren Logik der göttlichen Gesetze ist nur zulässig, soweit Gott selbst den Weg dazu weist.

Rechte und Ansprüche der Menschen erscheinen grundsätzlich nur als Reflexe religiöser Pflichten. Daher ist die Freiheit des Einzelnen im Scheriatrecht weit mehr eingeschränkt als im abendländischen Recht. Während hier alles erlaubt ist, was nicht gesetzlich verboten ist, verbietet der Islam alles, was nicht gesetzlich erlaubt ist. Er kennt daher auch nicht den unser heutiges Recht beherrschenden Grundsatz der Vertragsfreiheit; zulässig ist nur der Abschluß von Verträgen, die scheriatrechtlich erlaubt sind.“

Für viele Muslime und Islamgelehrte hat die Scharia einen universellen Geltungsanspruch. In einigen islamischen Ländern ist sie Grundlage der Gesetzgebung. Die verhältnismäßig wenigen kultischen Vorschriften gelten nur für Muslime; Angehörige anderer Religionen sind davon nicht betroffen, allerdings gelten in einigen Ländern in denen die Schari’a ganz oder teilweise Grundlage der Gesetzgebung ist, für sie spezielle, die Religionsfreiheit einschränkende Regelungen.

So wird zum Beispiel in Ländern wie Somalia und Sudan, wo Hadd-Strafen vollstreckt werden, auch die Schwangerschaft einer unverheirateten Frau oder einer Ehefrau, deren Ehemann abwesend ist, als Beweis für Unzucht genommen. In einigen Ländern werden selbst vergewaltigte Frauen aufgrund solcher „Beweisführung“ bestraft, beispielsweise in Saudi-Arabien und im Iran.

Die islamistisch-nationalistische Tageszeitung „Milli Gazete“ schrieb am 16. Oktober 2006:

„Es ist unlogisch, widersprüchlich und unsinnig, wenn ein Mensch behauptet, er sei zwar Muslim, aber gegen die Scharia. […] Die Scharia ist ein heiliger Begriff. Islam und Scharia sind gleichbedeutend.“

Kritiker halten solchen Bestrebungen auch entgegen, dass die Schari’a nicht mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vereinbar sei.

Der Iran und die Scharia (aus wikipedia.de):
Durch die islamische Revolution ist das islamische Recht, die Scharia, als Gesetz wieder eingeführt worden. Von einem Standpunkt der Gewaltenteilung aus wirkte sich die Tätigkeit des ersten Obersten Richters nach der Revolution, Chalkali, katastrophal aus. Bis heute gibt es keine Gewaltenteilung im Iran, der oberste geistliche Führer hat weitreichende Befugnisse.
Üblicherweise werden die meisten Todesurteile in den islamischen Staaten nach der Scharia traditionell in Iran, in Katar, im Jemen und in Saudi-Arabien durch teils öffentliche Enthauptung am Morgen bei aufgehender Sonne, ausgeführt. Weiter sind auch Steinigungen, Erhängen oder öffentliches Auspeitschen, auch für Personen unter 18 Jahren, als Strafen für Vergewaltigung, Mord, Drogenhandel und Gotteslästerung üblich. Auch öffentlicher Alkoholkonsum wird bestraft.

Im Islam sind traditionell Jungen ab 15 Jahren und Mädchen schon ab neun Jahren volljährig und voll straffähig. Für Apostasie im Islam ist nach wie vor die Todesstrafe vorgesehen. Einige Todesurteile werden auf internationalen Druck hin nicht mehr vollstreckt.

Homosexualität widerspricht dem Islam, wobei laut internationalen Menschenrechtsorganisationen für Homosexualität alleine keine Todesurteile ausgesprochen wurden. Für Homosexualität in Verbindung mit Vergewaltigung wurden in letzter Zeit aber Todesurteile verhängt. Die Meldung von zwei Jugendlichen, die im Juli 2005 wegen homosexueller Handlungen hingerichtet wurden, sorgte weltweit für Aufsehen und wurde wegen des internationalen Entsetzens nachträglich von iranischen Behörden so erweitert, dass die beiden einen weiteren, unbekannten Dreizehnjährigen vergewaltigt haben sollen.

aus „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte e.V.“: Neben diesen beiden wichtigsten Formen von „zina“‚ gibt es noch weitere strafschärfende Umstände, die zur Todesstrafe führen.

Mit dem Tode bestraft wird der Nichtmuslim, der mit einer muslimischen Frau Verkehr hat (Art. 82 Abschnitt c). Da auch die Eheschließung eines nichtmuslimischen Mannes mit einer muslimischen Frau rechtlich nicht möglich ist, bleibt dem nichtmuslimischen Mann nur die Möglichkeit einer Konversion zum Islam, wenn er eine Muslimin heiraten will. Mit dem Tode bestraft wird ferner der Verkehr mit denjenigen Verwandten, denen gegenüber ein Eheverbot besteht, sowie mit der Ehefrau des Vaters (Art. 82 Abschnitt a und b). Schließlich zieht die Vergewaltigung einer Frau die Todesstrafe nach sich (Art. 82 Abschnitt d). Die Strafen können jedoch nur verhängt werden, wenn der Beweis nach islamischem Recht geführt ist, der in diesen Fällen besonders erschwert ist (Art. 68 ff.).

… Grundsätzlich müssen Zeugen bei den hadd- und qisas-Straftaten männlichen Geschlechts sein; das iranische Strafgesetzbuch hat jedoch – einer Minderheitsmeinung folgend – festgelegt, daß u.a. bei Ehebruch der Beweis auch durch das Zeugnis von drei Männern und zwei Frauen erbracht werden kann. Bei einem unerlaubten Geschlechtsverkehr, der nur mit Auspeitschung bedroht ist, kann sogar das Zeugnis von vier Frauen das von zwei Männern ersetzen. Jedoch hat in keinem Fall bei den Zeugenaussagen im hadd-Bereich die Zeugenaussage einer Frau den Beweiswert der Zeugenaussage eines Mannes, im Gegensatz zum ta’zir-Bereich, wo im Rahmen des Freibeweises das Zeugnis der Frau dem eines Mannes gleichsteht.

Der Ehebruch wird mit Steinigung bestraft und ist der einzige Fall, in dem das islamische Strafrecht die Steinigungsstrafe vorsieht. Über die Vollstreckung der Steinigung enthält das Gesetz genaue Angaben (Art. 98 ff.). Es ist eine öffentlich vollzogene Strafe, deren Vollstreckung vorher auch öffentlich verkündet werden muß, und bei der die Beteiligung der gläubigen Gemeinde erwartet wird. Wurde der Täter aufgrund seines Geständnisses verurteilt, so muß der Richter den ersten Stein werfen. Erfolgte die Verurteilung aufgrund von Zeugenaussagen, so ist dies die Aufgabe der Zeugen.

Typisch für das schiitische Recht ist, daß auch Homosexualität, lesbische Liebe und Kuppelei als hadd-Delikte gelten (Art. 108 ü), was im sunnitischen Recht zumindest umstritten ist.

Das Gesetz unterscheidet deutlich zwischen männlicher und weiblicher Homosexualität. Der homosexuelle Verkehr zwischen Männern wird mit dem Tode bestraft, sonstige homosexuelle Handlungen mit hundert Peitschenhieben (Art. 1 10, 121). Bei Frauen werden dagegen alle gleichgeschlechtlichen Handlungen stets mit hundert Peitschenhieben bestraft (Art. 129).

Bei der männlichen Homosexualität wird zwischen aktivem und passivem Teil unterschieden, bei der weiblichen Homosexualität wird die Unterscheidung ausdrücklich ausgeschlossen (Art. 130). Das hat auch noch die weitere Folge, daß entsprechend dem unerlaubten Geschlechtsverkehr der aktive Partner homosexueller Handlungen, auch wenn sie nicht bis zum Verkehr gehen, mit dem Tode bestraft wird, wenn er nicht Muslim, der passive Teil aber Muslim ist (Art. 121). Eine Auswirkung der religiösen Zugehörigkeit auf die Strafe ist bei den Frauen dagegen durch die Aufhebung der Unterscheidung von aktivem und passivem Partner ausgeschlossen.

Wie so oft gilt es zu unterscheiden zwischen dem Gesetz (die Theorie) und der gelebten Praxis. Schauen wir:

aus achgut.com: Die Exil-Iranerin und Kulturwissenschaftlerin Nasrin Amirsedghi schreibt: Wo angesichts von Allah der Mann ein Sklave ist, ist eine Frau die Sklavin von Allahs Sklaven. In einer Zeitschrift

verglich eine junge Frau die weibliche Jugend Irans mit einer kleinen Blume in einem armseligen Töpfchen in einem engen Lichthof – eingesperrt, eingeengt, keine frische Luft, keine Sonne, kein Wind, keine Freiheit.

Seit 29 Jahren werden den Frauen unter dem iranisch-islamischen Regime die elementarsten Rechte nicht nur verweigert, sondern dieses Unrecht wird auch noch gesetzlich wie folgt festgeschrieben:

  • Ein Erlass erlaubt den Ehrenmord.
  • Ein Erlass erlaubt die Polygamie (registriert und mit rechtlichen Verpflichtungen für bis zu vier Frauen) und die Zeitehe bzw. „Genuss“-Ehe (ohne zeitliche Begrenzung und ohne rechtliche Verpflichtungen!).
  • Weibliche Zeugenaussagen sind nur dann gerichtsverwertbar, wenn sie von zwei Frauen gleichzeitig stammen: Frauen haben ja eine größere emotionale Labilität, Irrationalität und eine beschränktere Einsicht in intellektuelle Angelegenheiten als ein Mann; nur der ist schließlich im vollen Besitz des Verstandes. (Sure 2,282)
  • Das Scheidungsrecht liegt ausschließlich beim Mann. D.h. Die Frauen haben kein Recht auf selbstständige Scheidungs- und Heiratentscheidung.
  • Das Erziehungsrecht an Frau und Kindern liegt ausschließlich beim Mann. (Sure 4,34)
  • Das Sorgerecht für Kinder: nur beim Mann. Nach einer Scheidung bleiben die gemeinsamen Kinder immer beim Mann.
  • Der Frau steht nur die Hälfte der Erbschaft zu, die einem männlichen Familienmitglied zusteht. D. h. die Frauen haben kein Recht auf Vollerbschaft.
  • Der Geschlechtsverkehr einer unverheirateten Frau mit einem unverheirateten Mann wird als Unzucht angesehen und ist mit 100 Peitschenhieben zu bestrafen. (Sure 24,2 – 3). Bei Wiederholtem Tat wird dieses „sexuelle Vergehen“ mit der Hinrichtung bestraft
  • Der Ehebruch einer verheirateten Frau mit einem verheirateten Mann wird mit der Todesstrafe bestraft.
  • Der Geschlechtsverkehr einer unverheirateten Frau mit einem verheirateten Mann wird mit Hausarrest bis zu ihrem Tod bestraft. (Sure 4,15)
  • Der Genuss von Alkohol ist mit 40 bis 80 Peitschenhieben zu bestrafen.
  • Die Tötung einer Frau ist mit dem halben Blutpreis für die Tötung eines Mannes zu sühnen.
  • Wenn eine Frau ihr ungeborenes Kind durch fremde Gewalt oder Abtreibung verliert, steht ihr als Vergeltung für einen weiblichen Embryo die Hälfte dessen zu, was ihr bei einem männlichen Embryo zusteht. Bei einer Abtreibung muss sie selbst die Strafe bezahlen.
  • Der Mann ist der Frau übergeordnet, vor allem in der Sexualität (Sure 4,34). Mit Abschluß des Ehevertrages übernimmt der Mann die Unterhaltspflicht gegenüber der Frau und bekommt dafür das uneingeschränkte Recht auf ihren Körper (vgl. Sure 2,233; 2,187).
  • Männer stehen eine Stufe über den Frauen, die sich ihnen demütig zu ergeben haben (Sure 2,228)
  • Oberhaupt der Familie ist der Mann.
  • Frauen werden von ihrem Vormund „verheiratet“.
  • Das Heiratsalter von Mädchen beginnt mit 10 Jahren.
  • Frauen sind rechtlich unmündig und nicht für sich selbst handlungsberechtigt; sie werden vom Vater oder einem anderen männlichen Familienmitglied vertreten.
  • Frauen haben nicht das Recht, für das Präsidentenamt zu kandidieren.
  • Frauen dürfen ohne Erlaubnis ihres Mannes nicht reisen.
  • Frauen haben kein Recht auf ein Studium ohne Erlaubnis der männlichen Angehörigen.
  • Frauen können nicht Richter werden.
  • Frauen dürfen das Haus nicht ohne Erlaubnis des Mannes verlassen.
  • Frauen dürfen ohne Erlaubnis des Mannes keinen Beruf ausüben.
  • Frauen haben kein Recht auf freien Geschlechtsverkehr, auch nicht mit Frauen, was als unkeusche Beziehung mit Auspeitschung bestraft wird.
  • Öffentliche Räume und Verkehrsmittel sind für Frauen und Männer getrennt.
  • Frauen dürfen nicht an Olympischen Spielen teilnehmen.
  • Frauen dürfen nicht bei Männerspielen im Stadion anwesend sein (bei keiner Sportart).
  • Es gilt die Kleiderordnung nach islamischem Recht, die Verhüllung von Kopf bis Fuß. Das bedeutet die staatliche Zwangsverschleierung! Unverschleiert sein heißt nackt sein. Deshalb ist es erlaubt, sittenwidrig bekleidete Frauen auf der Straße zu verhaften bzw. ins Gefängnis zu werfen. Es gilt die alte Parole: „Ja Rusari, ja tusari“ (Entweder Kopftuch oder ein Schlag auf den Kopf)
  • Die einzige Gleichberechtigung der Geschlechter besteht darin, daß Frauen wie Männern gleichermaßen das Paradies versprochen wird, wenn sie “Gott demütig ergeben” seien (Sure 33,35) und wenn sie “glauben und das Rechte tun” (Sure 16,97).[v]

Mit solchem barbarischen Unfug verwehren der Islam und die „Scharia“ den Menschen Würde, Freiheit und Gerechtigkeit. Die Frauen und die Minderheiten sind dabei die ersten Leidtragenden.

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Eine Antwort

  1. Dieses unmenschliche Strafrecht wird auch in Deutschland in nicht so langer Zeit bei dieser gewollten Islamisierung eintreten ,weil sie politisch verordnet wird !!! Viele Deutsche sind sich dieser Tragweite nicht bewusst !!

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