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    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
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    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
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Kambodscha – der Holocaust der Roten Khmer

Der Umgang mit dem Begriff „Holocaust“ ist zu Recht ein sehr sensibler. Zu oft wird er durch die Bezeichnung weitaus geringerer Vergehen verwässert.

Darf man also im Zusammenhang mit den Geschehnissen in Kambodscha von 1975 – 1979 von einem Holocaust reden? Ja, man darf:

… Alle waren sie Teil eines geheimen, selbst der Mehrheit der Roten Khmer unbekannten Plans: Kambodscha sollte innerhalb kürzester Frist in eine maoistische, bauerngeführte Agrarkooperative umgewandelt werden, in eine klassenlose, “ideale kommunistische Gesellschaft. Das offizielle historische Ziel war ein Land ohne entfremdende Ballungszentren mit gleichmäßig bewohnten Kommunen von jeweils 1000 Menschen.

… Ein Offizier der Roten Khmer sagte öffentlich:

“ Im neuen Kambodscha brauchen wir für die Fortsetzung der Revolution nicht mehr als eine Million Menschen. Die anderen brauchen wir nicht. Es ist uns lieber, wir bringen zehn Freunde um, als dass wir einen Feind am Leben lassen.”

Leiter des Gefängnisses war ein gewisser Khang Khekleu, genannt Deuch, damals ein Mittdreißiger. Er war wie Pol Pot ehemaliger Lehrer, ausgebildet an der Sorbonne in Paris. Auch die meisten der Verhörspezialisten von S 21 waren ehemalige Lehrer.  …

Ergänzung aus idea.de: Der
heute 66-jährige Kaing Guek Eav, genannt Duch, bekennt sich zu seinem Untaten als Leiter eines Foltergefängnisses. Durch seinen Anwalt bat er seine Opfer um Vergebung. Er leitete während der Herrschaft der kommunistischen Bewegung von 1975 bis 1979 das berüchtigte Verhörzentrum Tuol Sleng in Phnom Penh. Dort wurden rund 16.000 Personen zunächst gefoltert und danach umgebracht. Insgesamt fielen dem Regime etwa 1,7 Millionen Kambodschaner zum Opfer. Duch war 1995 von dem kanadischen Missionar Christopher LaPel in Kambodscha zum Glauben an Jesus Christus geführt und getauft worden. LaPels Eltern und zwei Geschwister wurden von den Roten Khmer umgebracht. Seit seiner Bekehrung arbeitete Duch anonym für westliche Hilfsorganisationen im Westen Kambodschas. Er sagte bereits vor zehn Jahren gegenüber Reportern, seine Untaten täten ihm von Herzen leid, und er sei bereit, sich der Justiz zu stellen: „Ich habe viele schlimme Dinge getan; jetzt muss ich dafür geradestehen.“

Den gesamten Text findet man unter Die Achse des Guten: Killing Fields

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