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Bibeltreue Christen??

Unter der Textüberschrift „EKD nähert sich Evangelikalen an“ steht Folgendes:

Nach Beobachtung von Lambrecht und Baars hat sich das Verhältnis zwischen Evangelikalen und Nicht-Evangelikalen in den Landeskirchen entspannt. Dabei nehme der Einfluss bibeltreuer Christen zu.
So habe der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber (Berlin), am evangelikalen Jugendkongress Christival 2008 in Bremen teilgenommen und die Veranstalter gegenüber Kritikern verteidigt. Damals sagte Huber, es sei falsch, Evangelikale mit Fundamentalisten gleichzusetzen.
Laut Lambrecht und Baars sollten Christen aus den Landeskirchen jedoch gegen die Werte und den Absolutheitsanspruch Evangelikaler Stellung beziehen. Der kirchliche Mitgliederrückgang dürfe kein Grund sein, sich widerspruchslos fundamentalistischen Positionen anzunähern.

Wenn es „bibeltreue“ Christen gibt – gibt es dann auch „nicht-bibeltreue“? Worauf verlassen die sich dann? Wem sind sie dann „treu“?`Worauf gründen sie ihren Glauben? Wird dann nicht alles ein buntes Durcheinander, wo jeder potentiell Recht hat und nichts endgültig ist?

Ein Christ ist per Definition bibeltreu – und ich mag dieses Wort „treu“, denn es spiegelt eben eine Beziehung wieder und keinen Buchstabenglaube. Die Beziehung besteht zu dem Urheber der Bibel.

Evangelikale haben i.a. keinen Absolutheitsanspruch. Den hat nur Einer: Gott. Und an den glauben wir.

Wenn es dann also „Christen“ gibt, die nicht bibeltreu sind und Absolutheitsansprüche ablehnen – an was glauben sie dann noch? Worauf gründen sie sich, wie fest stehen sie, wenn andere kommen und behaupten, alles sei ganz anders?
Solche Menschen kann es gerne geben, ohne dass ich grundsätzlich etwas dagegen habe. Aber sollte man sie dann noch Christen nennen? Wenn überhaupt – dann „Kulturchristen“.

Und haben sie dann das Recht, andere zu kritisieren, die ihren Glauben ernst bzw. ernster nehmen? Ist das ein schlechtes Gewissen oder der Anspruch, der bei ihnen selbst entsteht und der sie unter Druck setzt?

Wenn sich solche Leute über ernste Christen beschweren und sich dann zur Dokumentation manch fragwürdige und faule Rosine herauspicken – oder eine echt gute Rosine verleumden -, dann müssen sie sich vorwerfen lassen, es es mit ihrem „Glauben an Gott“ nicht besonders ernst zu meinen.

Denn „Glaube an Gott“ heißt nicht: Der Gegensatz zu Wissen. Sondern Glaube heißt Nachfolge, Liebe und Gehorsam.

Ist diese Definition mit diesen heute so unbeliebten Worten – und den darausfolgenden Konsequenzen – vielleicht der Grund für die Aufregung und die Anklagen?

Das Buch, das in diesem Artikel von idea besprochen wird, heißt“„Mission Gottesreich. Fundamentalistische Christen in Deutschland“ und ist im Links-Verlag (Nachtigall, ick hör Dir trapsen …) erschienen.

Dort finde ich in einer Kurzbeschreibung:

Sie sind radikal, sendungsbewusst und zunehmend erfolgreich: christliche Fundamentalisten in Deutschland. Die Bibel ist für sie Lebens- und Glaubensgrundlage, andere Religionen lehnen sie ab, alle Nichtchristen wollen sie bekehren. Homosexualität gilt als Sünde, Sex vor der Ehe ist verpönt, die Evolutionstheorie stellen sie in Frage. Nach Schätzungen leben in Deutschland mehr als eine Million von ihnen.

Das kann ich alles unterschreiben. Nur dass es hier natürlich negativ und abwertend gemeint ist.

So what?!

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Eine Antwort

  1. Wir Wiedergeburtschristen gründen unseren Glauben
    im Wesentlichen:
    1.auf die Erfüllung dem Heilsplan Gottes, welchen Johannes der Täufer und Christus am Jordan gepredigt und verlangt haben von den Menschen
    2.auf die Erfahrung unserer Wiedergeburt für Gott.
    Durch die wir mit dem Geist und Wort Gottes erfüllt wurden,
    3.Durch den Geist Gottes, wir mit dem Allerheiligsten und Alleinseligmachenden Glauben erfüllt wurden,
    der eine Gabe Gottes und eine Frucht des Heiligen Geistes ist und uns lebendig macht für Gott mit IHM zu kommunizieren.
    Allein dieser Glaube gibt uns Sieg über die Sünde der Welt und des eigenen Fleisches, wie dem Teufel und Versucher zur Ungerechtigkeit und Gesetzlosigkeit.
    Was in der Bibel steht, muss heute in uns selber Wahrheit werden auf dass wir so berichten können von unserem Erfahrungen wie die Jünger an die Gemeinden in ihren Hirtenbriefen.
    Geist -Gottes Treu ist Leben und Frieden mit Gott und seinem Christus.
    Die Bibel kann sich ein jeder Mensch kaufen, auch der Teufel und sie in seinem Geist der Lüge und Irrtum auslegen schreib Johannes in 1. Johannes 4, 2-6

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