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Atheisten planen Werbekampagne in Deutschland

Was in England schon länger läuft, soll jetzt auch nach Deutschland kommen: Die Atheisten wollen ihre neue Religion präsentieren.

B e r l i n (idea) – Atheisten wollen in Deutschland auf öffentlichen Verkehrsmitteln für ein Leben ohne Gott werben. Sie greifen damit entsprechende Kampagnen in Großbritannien, Spanien, Italien und den USA auf.

Zu den Initiatoren in Deutschland gehören der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten und die Giordano Bruno Stiftung, die den evolutionären Humanismus fördern will. Wie es auf der Internetseite http://www.buskampagne.de (Berlin) heißt, sollen zunächst in Berlin, Köln und München Busse drei Monate lang mit atheistischen Sprüchen beschriftet werden.

Besucher der Seite werden aufgerufen, den Slogan per Abstimmung zu ermitteln. Drei Vorschläge stehen zur Wahl: „Gottlos glücklich“, „Gott ist eine Behauptung. Menschenrechte sind real“ und „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott“. Abstimmen kann nur, wer mindestens einen Euro für die Kampagne spendet. Am ersten Tag seien über 1.000 Euro eingegangen, so die Initiatoren. Der Slogan mit dem größten Zuspruch soll eingesetzt werden.

Zur Begründung der Kampagne heißt es:

„Auch hierzulande haben säkulare Menschen mittlerweile genug davon, ständig ‚übersehen’ oder missachtet zu werden.“ Man wolle bekunden, „dass eine nicht-religiöse, aufgeklärte Weltsicht eine positive Möglichkeit darstellt“.

Atheisten und Agnostiker sollten „mutiger werden, sich gegen religiösen Hochmut zur Wehr zu setzen und sich in öffentlichen Debatten einzumischen“.

Schön finde ich immer wieder die Opferrollen, die solche Menschen + Bewegungen einnehmen: „Man habe genug davon, ständig übersehen oder missachtet zu werden“.

Es ist so schön einfach, Mitleid zu erregen und sich selber zu Opfern zu stilisieren. Das übertüncht auch gut die Tatsache, dass sie ohne Not gegen Menschen vorgehen, die an einen Gott glauben.

  • Sie werfen dabei Christen vor, unwissenschaftlich und hinter’m Mond zu sein.
  • Sie wollen mit der Erhebung der Evolutionstheorie in den Stand der Tatsachen eine Deutungshoheit für einen Vorgang erhalten, dessen Theorien aus wissenschaftlicher Sicht weder zu beweisen noch zu widerlegen sind.
  • Sie wollen Christen verbieten, Homosexuellen zu helfen, weil sie das für rassistisch und sexistisch halten.

Sie sind Täter – nicht Opfer.

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3 Antworten

  1. Die Atheisten wollen Christen verbieten, Homosexuellen zu helfen, weil sie das für rassistisch und sexistisch halten.
    Die Christen lehnen die Hilfe von Moslems ab, Europa auf den wahren Weg zu führen…
    Es gibt Sachen, da bedürfen Menschen keine Hilfe.

    Übrigens wäre die Erde nach der Deutungshoheit der Kirche wohl heute noch eine Scheibe. Warum sollte der Glaube eine Deutungshoheit in der Wissenschaft bekommen?

    Solange die ID-Vertreter keinen klaren aktiven Trennstrich zu den Kreationisten ziehen sollten dort auch keine Ansprüche erhoben werden.

    Ich finde übrigens den Ansatz der Religion des „Fliegende Spaghettimonsters“ (FSM) schlüssig. Es gibt keine Gegenbeweise und somit keinen Grund, diese Religion zu diskriminieren.

    • Na, auf den Kommentar habe ich gewartet, den mit dem FSM. Ich hab noch beim Schreiben gedacht, ob und wann der kommt. Das ist echt tiefsinnig. Zeigt mir nur, dass Du das Thema nicht ernst nimmst und nicht bereit bist, über die Sache nachzudenken.
      Auch die anderen Stichworte wie „Deutungshoheit“ und „rassistisch“ zeigen, dass es Dir nicht um ein Auseinandersetzen geht, sondern dass Deine Weltsicht steht und Du Dich vom hohen Ross aus lustig machst.

      Aber gut. Nun zu den sachlichen Dingen: Was ist daran sexistisch oder rassistisch, wenn man jemandem helfen will, der mit seiner sexuellen Ausrichtung Probleme hat – es sei denn, man folgt der Ideologie, dass Christen solche Leute zwangsweise „umdrehen“ wollen. Was grundsätzlich Käse ist.

      Niemand hat von Deutungshoheit gesprochen. Die Zeiten, wo Kirche, Kaiser oder Regionalfürst einfach bestimmt haben, was richtig und was falsch ist, sind zum Glück vorbei. Es geht darum, sich in geeigneter Weise mit einer Sache auseinanderzusetzen und diese Art zu denken, auch meinen Kindern mit auf den Weg zu geben.
      Der Glaube ist der Glaube und die Wissenschaft ist die Wissenschaft. Richtig. Aber wenn die Wissenschaft sich beim Forschen von vornherein eine Scheuklappe aufsetzt, auf der „Einen Gott darf und kann es nicht geben“ steht, ist das Käse. Wenn es Belege in dieser Richtung gibt, dann sollte jeder Wissenschaftler diese Hinweise ernst nehmen und weiterverfolgen – so wie jeden anderen Hinweis auch. Da brauche ich keinen Glauben für, das ist normales wissenschaftliches Arbeiten.

      Ich finde es übrigens auch nicht erster Linie diskriminierend, sondern schlichtweg dumm, bei einer solchen Frage nicht alle Möglichkeiten in gleicher Weise in Betracht zu ziehen.

  2. Deren Homepage ist unter

    http://www.buskampagne.de/

    zur Zeit diskutiert man die Plakatvorschläge u.a. im Freigeisterhaus

    Den Vorschlag „Gott ist eine Behauptung – Menschenrechte sind real – auf uns kommt es an“

    haben sie von der Liste der Vorschläge gestrichen, weil damit gar zu offensichlich gewesen wäre, daß die Menschenrechte für Atheisten vielfach die Funktion eines Gottesersatzes haben. Die Behauptung das die Menschenrechte „real“ wären, ist natürlich Quatsch.

    In „Sakralisierung von Staatsrecht und Politik“

    http://www.rwi.uzh.ch/lehreforschung/alphabetisch/kley/container/sakralisierung_fsmoor.pdf

    weist ein Schweizer Professor für Staats- und Rechtsphilosophie darauf hin, daß der Kern der Menschenrechte – also das Konzept der Menschenwürde – ein dilatorischer Formelkompromiss ist:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Dilatorisch

    Auf mehr hatte man sich 1948 bei der Verabschiedung der allgemeinen Menschenrechte nicht einigen können. Wer sich die 30 Artikel durchliest, wird feststellen, daß es darin so viel Interpretationsspielraum gibt, daß ganze Flotten atheistischer Kampagnenbusse durchrauschen könnten. Die ersten 28 Artikel lesen sich natürlich ganz gut, aber die dienen nur dazu, daß um vom Kleingedruckten in Artikel 29 + 30 abzulenken.

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