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Der Holocaust als Ausrede

Ban hatte nach antiisraelischen Äußerungen Ahmadinedschads erklärt, der Präsident habe die Konferenz dazu genutzt, Schuldzuweisungen zu machen, zu spalten und aufzuhetzen. »Das ist das Gegenteil von dem, was diese Konferenz erreichen will.« Ahmadinedschad hatte Israel bei der Eröffnung der Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen am Montag als das »grausamste und rassistischste Regime« bezeichnet, das den Holocaust als »Ausrede« nutze. Seine Rede wurde von lauten Zwischenrufen und Aktivisten gestört, die Clown-Nasen auf ihn warfen.

In Ahmadinedschads Redetext hieß es ursprünglich, der Westen habe die Nation der Palästinenser nach dem Zweiten Weltkrieg heimatlos gemacht «mit der Ausrede jüdischen Leidens und der zweideutigen und zweifelhaften Frage des Holocausts». In seiner gesprochenen Rede sprach er jedoch nur vom «Missbrauch der Frage des Holocausts». Das habe die Auswertung der Farsi-Aufnahme seiner Rede und der Übersetzungen ergeben, erklärte UN-Sprecherin Marie Heuze.

Der Holocaust als Ausrede wofür? Als Ausrede, dass Israel als ein Staat gegründet wurde, der hätte nie gegründet werden dürfen?

Das Ahmadinedschad den Holocaust bzw. sein Ausmaß leugnet, ist nicht neu. Das Argument der Ausrede rückt jetzt aber stärker in den Vordergrund.

Die Argumentationslinie ist: Israel wurde von den westlichen Mächten nach dem 2. WK aus Scham über das angeblich (sic!) Geschehene mitten in das arabische Kernland gegründet und das palästinensische Volk wurde seiner Heimat beraubt.

Kann man noch abstreiten, dass Ahmadinedschad Israel kein Existenzberechtigung zugesteht?
Ihm geht es nicht nur um die Existenz eines pal.Staates – sonst würde sich der Iran viel aktiver in das politische Gründungsgeschehen engagieren anstatt die Hamas mit Waffen zu unterstützen -, sondern er will, dass Israel verschwindet.

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Eine Antwort

  1. Volltreffer!

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