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Hannover – Juden + Palästinenser gemeinsam gegen Neo-Nazis!

Die Jüdischen Gemeinden in Hannover, die Palästinensische Gemeinde in Hannover, die Deutsch-Israelische Gesellschaft Hannover sowie die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Hannover gemeinsam im Kampf gegen Rechts!

Wahrscheinlich erstmalig in Deutschland haben sich diese unterschiedlichen Gruppierungen über alle inhaltlichen Differenzen hinweg entschlossen, den Kampf gegen Rechts nicht nur anderen zu überlassen, sondern gemeinsam am 1. Mai 2009 Flagge zu zeigen und ein deutliches Zeichen gegen Rechtsradikalismus, Faschismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen.
Hannover ist eine weltoffene und pluralistische Stadt, in der auch Israelis und Palästinenser, Juden und Moslems, zu Hause sind.

Uns eint das Eintreten für eine demokratische Gesellschaft und wir treten gemeinsam auf gegen die aus dem Neonazismus wachsenden Gefahren.

Daher:
Israelis und Juden, Palästinenser und Moslems und die Freunde dieser hannoverschen Bürger, rufen alle Demokraten in Hannover auf, gemeinsam mit uns aktiv zu werden und sich an der Veranstaltung

„Bunt statt Braun“

am 1. Mai 2009 am Klagesmarkt um 10.30 Uhr zu beteiligen.

Jüdische Gemeinde Hannover
Liberale Jüdische Gemeinde Etz Chaim Hannover
Palästinensische Gemeinde Deutschland-Hannover
Deutsch-Israelische Gesellschaft Hannover

Respekt! So soll es sein. Das freut mich ehrlich.

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6 Antworten

  1. Danke, Rika, für die Zitate aus der HAZ. Kannte ich nicht, ich habe nur den Aufruf gelesen.
    Bei allen Bedenken, die man haben kann und die auch nicht unberechtigt sind, finde ich trotzdem gut und richtig, dass sich Juden und Palästinenser gemeinsam an einer Aktion beteiligen! Nur so kann es gehen.

    Die Sache mit den „Botschaftern“ und dem Ausbürgern von Herrn Fürst … deutsche Medien halt … ist ätzend, aber leider Alltag.
    Dem MAZEL TOV schließe ich mich an!

    P.S. Warst Du gestern Abend in der CfH bei Doron Schneider? Ich ja, Bericht kommt noch.

  2. Die Aktion ist klasse und ein hoffnungsvolles Zeichen. Allerdings ist bei der Überschrift des Artikels wohl etwas schief gegangen: „gegen Rechts“ ist Antifa-Jargon, der das Ziel hat, Konservative durch Gleichsetzung mit den Braunen zu diffamieren -„gegen Neonazis“ wäre wohl treffender gewesen.

    • Danke für den Hinweis! Volle Zustimmung und daher geändert.
      Für „Rechts-sein“ muss sich keiner schämen, das lassen wir uns von den Nazis nicht klauen.

  3. Und nun auch noch die genaue Quellenagabe für mein Zitat:
    HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG Nr. 99 Mittwoch, 29. APRIL 2009, Seite 19
    Übertitelt ist der Bericht:
    Schulterschluss gegen die Neonazis

    ….
    Entschuldige bitte, dass ich so ein wenig zerstreut bin und in mehreren Anläufen kommentiere.

    Die Aktion selbst finde ich SUPERGUT!
    Wenn sie denn funktioniert, wird doch auch eine leise Besorgnis laut, ob denn auch alle jüdischen Gemeindemitglieder oder alle Mitglieder der palästinensischen Gesellschaft die Aktion mit tragen werden.
    Zitat:
    „Weder Fürst noch Shammout werden für ihre Initiative in den eigenen Reihen ungeteilten Beifall finden. Man sei in Hannover im jüdischen Kontext eben ’schon immer sehr innovativ gewesen‘, sagt Fürst. Nicht immer sei das innerhalb der Religionsgemeinschaft unwidersprochen geblieben. Gleichzeitig hofft Shammout, dass auf palästinensischer Seite niemand die Demonstration zu Meinungsäußerungen nutzt, die dem Geist der Übereinkunft nicht entsprechen. So ist dieser 1. Mai in Hannover für beide gleichsam ein Experiment.“ Zitat Ende

  4. Oh, ich sehe gerade, dass das Oriaginal der HAZ gar nicht zitiert ist – und online ist der Artikel auch nicht verfügbar, habe ich schon gecheckt, weil ich ursprünglich dazu schreiben wollte.

    Also schreibe ich Dir mal eben den Wortlaut aus der Zeitung ab:

    „Jetzt schon aber schlägt das Experiment auf beiden Seiten einige Wellen. Beide hannoverschen Vorsitzenden haben bereits die Gelegenheit genutzt, ihre jeweiligen Botschafter von der gemeinsamen Initiative zu erzählen – und die Diplomaten sollen „hocherfreut“ gewesen sein, heißt es.“

    Trau schau wem – ich glaube diesen Teil der Geschichte überhaupt nicht! und kann mir nicht vorstellen, dass Herr Fürst heute morgen beim Lesen der Zeitung erfreut darüber war, plötzlich ausgebürgert worden zu sein und hinfort als Israeli in Hannover zu leben – bei aller Sympathie für Israel, dass heute ja Geburtstag hat.
    MAZELTOV!

  5. Hast du den Bericht genau gelesen?
    Da meldet doch der Redakteur voller Freude, dass die beiden – die Rede ist von Herrna Fürst und der Herr der Palästinenserorganisation „ihren“ Botschaftern die frohe Kunde von dem friedlichen Tun überbracht haben!
    Da frage ich mich doch verzweifelt, welchem der vielen deutschen Botschaftern Herr Fürst denn wohl Mitteilung gemacht hat und warum? Was haben denn deutsche Botschafter damit zu tun, dass in Hannover Mitglieder der jüdischen Gemeinden und Palästinenser gemeinsam gegen die braune Flut demonstriert?
    Und seit wann residiert denn ein palästinensischer Botschafter in Deutschland?
    Ich weiß, ich bin manchmal etwas kleinkariert.
    Aber schimmert da nicht wieder so ein bisschen die alte Meinung durch, dass alle Juden Israelis sind?

    Wollte schon einen Leserbrief an die HAZ schreiben, mache ich vielleicht noch!

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