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„Schweine der koptischen Christen loswerden“

Viele Moslems glauben, gegen die sogenannte Schweinegrippe immun zu sein, weil sie grundsätzlich kein Schwein essen. Das berichtet der arabische Onlinedienst Al-Bawaba. Wie üblich bei Weltereignissen – so Al-Bawaba – werde in der arabischen Welt „rund um die Uhr“ nach Erklärungen gesucht, die meist in Verschwörungstheorien enden. So denken einige, dass es Moslems waren, die das Virus der Schweinegrippe entwickelt hätten, um die christliche Bevölkerung der Welt zu dezimieren.

Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak lässt alle 350.000 Schweine in dem arabischen Land schlachten. Dies sei als Maßnahme gegen die Schweinegrippe notwendig, hieß es am Mittwochabend. Die Massenschlachtung begann am Donnerstag. Laut der Zeitung „Al-Masry Al-Youm“ begannen einige Schweinebauern, ihre Tiere in die Wüste zu schmuggeln und zu verstecken, um sich dem Regierungsbefehl zu widersetzen. Gleichwohl, so Al-Bawaba, handle es sich bei dem Virus um eine Mutation, die nur von Mensch zu Mensch übertragen werde.

Wie die Deutsche Presseagentur meldet, ignoriert die ägyptische Führung bei der Anordnung die Erkenntnisse von Fachleuten. Diese sehen derzeit keine Anzeichen für eine Übertragung des Grippevirus vom Schwein auf den Menschen. Der ägyptische Landwirtschaftsminister Amin Abasa sagte der Zeitung „Al-Masri al-Jom“,

in Ägypten wolle man besonders vorsichtig sein – auch wenn die meisten anderen Staaten nicht derart radikal vorgingen.

„Außerdem ist dies eine gute Gelegenheit, um die Schweinezucht-Betriebe aus den Wohnsiedlungen in Gebiete zu verlegen, in denen keine Menschen wohnen.“

Die Schweinezüchter sollen keine Entschädigung vom Staat erhalten. Dies wird damit begründet, dass das Fleisch der geschlachteten Tiere zum Verzehr freigegeben werde.

Muslimbruderschaft hetzte gegen Schweine

Dem Bericht zufolge hat vor allem die radikal-islamische Muslimbruderschaft gegen die ägyptischen Schweine mobil gemacht. Sie sehe in der Schweinegrippe, an der bislang kein Ägypter erkrankt ist, eine Chance, die Schweine der koptischen Christen loszuwerden.

Im Islam gilt das Schwein als „unrein“. Muslimische Ärzte haben schon vor Ausbruch der Epidemie vor dem Genuss von Schweinefleisch gewarnt. Gemäß islamischen Vorstellungen führt der Konsum von Schweinefleisch zu einem „Niedergang der Seele“ und zerstört in jedem Menschen die „spirituellen und moralischen Fähigkeiten“.

Laut ägyptischen Medienberichten kam es bereits zu ersten Zusammenstößen zwischen Schlachtern, die der Staat geschickt hatte, und Schweinezüchtern. Zwischenfälle hätten sich im Viertel der christlichen Müllsammler in Kairo und in einer Ortschaft in der Provinz Kaljubia zugetragen. Dabei seien Steine und Flaschen geflogen. Die Müllsammler geben den Schweinen den organischen Abfall zu fressen, den sie aus Haushalten in der ägyptischen Hauptstadt zusammentragen.

In Israel beklagte sich der amtierende Gesundheitsminister, Rabbi Jakob Litzman von der vereinigten Tora-Partei, weltweit ausgelacht worden zu sein, als er vorschlug, die „Schweinegrippe“ in „Mexikanische Grippe“ umzubenennen. Inzwischen habe sich sogar der amerikanische Präsident Barack Obama dafür ausgesprochen, künftig von der „Südamerikanischen Grippe“ zu reden. In Israel hatte sich der mexikanische Botschafter über Litzmans Vorschlag beschwert.

via Israelnetz.com und ntv.de

Praktisch, so eine Schweinegrippe: Im Zuge „der notwendigen Maßnahmen“ lassen sich gleich auch noch ein paar Nr.1 -Staatsfeinde miterledigen. Denn es sind die koptischen Christen, die überwiegend als Schweinezüchter und auch Müllsammler tätig sind. Nicht, dass sie es nicht schon schwer genug hätten.

Der Kampf zwischen eher westlich-orientierten Politikern und den Muslimbrüdern geht weiter. Mittendrin: Die Christen.

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Eine Antwort

  1. […] See the example post: “Schweine der koptischen Christen loswerden” « Nach der Wahrheit … […]

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