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    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

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    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
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Mor Gabriel

„Im vergangenen Jahr hat der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan bei seiner Rede in Köln gesagt, Assimilation sei ein Verbrechen. Erdogan muss es wissen, denn seit Jahrzehnten versucht der türkische Staat, die Kultur von religiösen Minderheiten durch erzwungene Assimilation zu vernichten.“

Huch, wer sagt denn sowas? Ist das nicht Islamophbie?

Mor Gabriel, ein Kloster in der Türkei: Von den etwa achtzig Klöstern, die dort seit dem vierten Jahrhundert gegründet wurden, ist das im Jahr 397 erbaute Kloster eines der letzten Zeugen seiner Zeit.
Damit wurde Mor Gabriel fast zweihundert Jahre vor dem Auftreten des Propheten Mohammed errichtet und damit lange, bevor Moscheen gebaut werden konnten.

Und was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

Nun, es gibt ein paar Vorwürfe seitens der türkischen Justiz an das Kloster: Mor Gabriel …

  • … habe die Grenzen der umliegenden Dörfer verletzt,
  • … den Wald als Weidefläche okkupiert,
  • … verfüge ohnehin über mehr Land, als die Gläubigen zum Beten bräuchten,
  • … sei auf muslimischen Gräbern erbaut worden und habe dafür eine Moschee zerstört.

Der Abt des Klosters …

  • … spalte die Bevölkerung,
  • … schicke Kinder zur Missionsarbeit aus,
  • … und unterrichte Fremde in einer fremden Sprache (tatsächlich wird in Mor Gabriel vierzig Kindern von Assyrern nachmittags ein aramäischer Dialekt gelehrt)

In der Türkei ist es üblich, mit Verfahren um angeblich ungeklärte Grundbucheinträge den christlichen Gemeinschaften, die de jure als Stiftungen existieren, den Ort ihres Wirkens zu entziehen. Sollten die Klagen gegen Mor Gabriel Bestand haben, wird das Kloster enteignet.

Hier in Deutschland haben sich Vertreter verschiedener Gruppen – aus aramäischen, alevitischen, kurdischen, armenischen Gemeinden und aus Mitgliedern des Verbands der Griechen aus Pontos – zu einer Initiative zusammengetan, um gegen die Vorgehensweise der türkischen Justiz zu protestieren. Darauf reagierte der türkische Generalkonsul Hakan Kivanc – laut einem Bericht der Initiative – leicht aggressiv:

Man soll sich nicht auf die Deutschen verlassen, denn für Deutsche seien Türken ohnehin alle gleich. Wenn die Deutschen könnten, würden sie die Türken durch eine Tätowierung kennzeichnen und ihnen das Gleiche antun, was sie während der Nazizeit getan haben. Wenn man Deutschen die Pulsadern aufschneidet, fließt braunes Blut. Die Türkei ist die einzige Schutzmacht, die die Türken schützt.

Die Türkei geht ihren Weg immerhin konsequent. Weg vom Laizismus, hin zum Islam und damit gegen Christen und Juden.
Im Ausland – und gerade in Deutschland – werden die Türken natürlich brutalst diskriminiert und sind die „neuen Juden Europas“. Aber in der Türkei dürfen die Türken mit Christen umspringen, wie sie lustig sind, denn das sind ja innertürkische Angelegenheiten, in die man sich nicht einmischen darf, und grenze schon an – oder sei – Islamophobie.

Es ist diese verdrehte, selbstgerechte, Fakten ignorierende, mit unterschiedlichen Maßstäben arbeitende Weltsicht, die einen den Glauben an einen friedlichen Islam verlieren lässt.

Moslems dürfen alles, auch die eigenen Gesetze brechen – sie sind schließlich die Erleuchteten, aber die anderen dürfen so gut wie gar nichts.
Das ist das alte Dhimmi-Denken: Alle Nicht-Moslems sind nur Menschen 2.Klasse.

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