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„Wir haben die Nase voll von all diesen Gesprächen“

PLO-Spitzenfunktionär: Europa und USA müssten gegenüber Israel Taten setzen

Der neue Ton, den US-Präsident Barack Obama gegenüber Israels Regierung angeschlagen hat, ist für Farouk Kaddoumi (Faruk Kaddumi) kein Grund zu Optimismus. Denn die USA, wie auch die europäischen Länder, würden in erster Linie Israel unterstützen, sei es mit Finanz- und Waffenhilfe oder politischer Unterstützung, meint der Leiter der Politischen Abteilung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) am Sonntag in Wien gegenüber der APA:

„Wir haben die Nase voll von all diesen Gesprächen.“

„Ich hoffe, dass der Präsident der Vereinigten Staaten sein Bestes tun wird, um Druck auf Israel auszuüben, damit es die Besatzungskräfte abzieht und die Palästinenser in einer friedlichen Lösung ihren eigenen Staat aufbauen können,“

Stimmt, der Gazastreifen ist immer noch von Israel besetzt. Und klar, die EU und die USA unterstützen in erster Linie Israel. Deshalb gehen auch jedes Jahr Milliarden an die Palis.

sagt Kaddoumi, der am Wochenende zur Jerusalem-Konferenz (Al-Quds-Konferenz) der Union der palästinensischen Diaspora-Gemeinden nach Wien angereist ist.
„Aber das sind nur Reden, Reden, Reden,“ meint Kaddoumi – seit 40 Jahren eine Schlüsselfigur der PLO – in Hinblick auf Obamas Appell an Israel, den Siedlungsbau im besetzten Westjordanland einzustellen: „Sie müssen die Israelis stoppen, mit diesen Grausamkeiten fortzufahren.“

„Ich erinnere daran, dass die Europäer bereits 1991 das Recht der Palästinenser auf Selbstbestimmung akzeptiert haben, aber das sind nur Reden und keine Unterstützung für diese Ideen.“ Wenn man auf Israel Druck ausüben wolle, könne dies nicht mit Gesprächen allein geschehen, meint Kaddoumi. Die Europäer müssten zum Beispiel den Handel mit Israel stoppen, wenn ihnen der Frieden wichtig wäre.

Und was ist mit dem Druck auf die Palästinenser? Hört doch auf, immer alles einseitig einzufordern!

Der Konflikt zwischen den beiden großen palästinensischen Bewegungen Fatah und Hamas sieht das Fatah-Mitglied Kaddoumi nicht als Problem der Palästinenser. Das zentrale Problem bleibe die israelische Besatzung. Abbas sei als Staatschef und Vorsitzender der PLO ein Ansprechpartner für Verhandlungen. Die palästinensische Einheitsregierung werde in zwei Monaten stehen, ist sich Kaddoumi sicher.

Die Israelis sind Schuld. Sieht man am Gazastreifen. Einheitsregierung bei dem Hass? Ich bin gespannt …

Den Gesetzentwurf der ultranationalistische Partei des israelischen Außenministers Avigdor Lieberman, demzufolge die israelischen Staatsbürger einen Loyalitätseid auf den jüdischen Staat ablegen sollen, bezeichnet Kaddoumi als „Zeichen, dass Israel ein rassistischer Staat“ sei. Die neue rechtsgerichtete israelische Regierung unter Ministerpräsident Benjamin Netanyahu unterscheidet sich für Kaddoumi wenig von den früheren. „Das ist fast das gleiche, nur die Sprache ist anders,“ erklärt der PLO-Spitzenfunktionär. „Wir sind aber über die Taten besorgt. Denn alle haben viele Worte gesprochen und Initiativen gesetzt, die Durchsetzung ist jedoch stets gescheitert.“

Logisch ist Israel rassistisch. Deshalb wohnen auch 20% Araber in Israel. Wir schmeißen mit Vokabeln um uns... Jeder Staat – erst recht Israel in dem Umfeld – muss sich der Loyalität seiner Bürger versichern, denn einen Staat nach außen zu verteidigen, ist schwer genug – nach innen dagegen um ein vielfaches problematischer.

Kaddoumi verteidigt im Gespräch mit der APA auch den verstorbenen früheren österreichischen Bundespräsidenten Kurt Waldheim:

„Waldheim war ein netter Mann, ich kannte ihn persönlich, die Israelis haben ihn beschuldigt, ein Nazi zu sein, das sind verrückte Leute,“ erklärte Kaddoumi.

Nazis sind eigentlich alle ganz nett … wenn man sie gewähren lässt. Und manche Araber hegen eine freundliche Sympathie für diese Leute, denn sie haben vorgemacht, wie man mit den Juden umgeht. Vielleicht war Waldheim kein eingefleischter Nazi, aber an der Judendeportation war er indirekt beteiligt.

Die Union der palästinensischen Diaspora-Gemeinden organisierte am Wochenende (30. und 31. Mai) im Wiener Hotel Hilton eine Jerusalem-Konferenz (Al-Quds-Konferenz) unter dem Motto „Wir leben um zurückzukehren“. Neben Kaddoumi nahmen unter anderen der arabische Abgeordnete zum israelischen Parlament (Knesset) Muhammad Barakah, der orthodoxe Erzbischof Theodosios Attalah Hanna von Sebastia aus dem Westjordanland, der Leiter des Büros der Arabischen Liga, Michael Wehbe, und der palästinensische Missionschef in Österreich, Botschafter Zuheir el-Wazer an der Veranstaltung teil. (APA)

„Wir leben um zurückzukehren“ ist ein klares und eindeutiges Votum: Zurück auf israelischen Boden, keinen jüdischen Staat. Wie wär’s denn mal mit dem Motto: „Wir leben um Frieden zu schaffen“ oder so etwas ähnlich harmloses?

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