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Ahmadinedschads ideologischer Einflüsterer

von Stephanie Rupp

Im Regal steht neben reich verzierten Koran-Ausgaben ein deutsches „Grundbackbuch“. Auf dem Tisch liegt eine handbestickte Decke aus Deutschland. Die 17 Jahre, die Mohammed Ali Ramin in der Bundesrepublik gelebt hat, haben Spuren hinterlassen. Das Empfangszimmer des 55-Jährigen, der in Karlsruhe Maschinenbau studiert hat, ist ein Stilmix aus europäischer und iranisch-islamischer Kultur. Ramin gilt als einer der wichtigsten ideologischen Berater von Präsident Mahmud Ahmadinedschad und organisierte die provokative Holocaust-Konferenz in Teheran.

Zwar gibt Ramin nicht öffentlich zu, dass er Berater Ahmadinedschads ist, aber dass er guten Kontakt zu ihm pflegt, bestreitet er nicht. Wer dem sehr gut Deutsch sprechenden und ausgesucht höflichen Menschen zuhört, wird in vielen Aussagen die enorme Nähe zu dem erkennen, womit der Präsident in aller Welt für Empörung sorgte. Und wer mit Ramin spricht, unternimmt zumindest den Versuch, sich in die völlig fremde und abstruse Denkweise hineinzuversetzen, die Ahmadinedschad pflegt, wenn er den Holocaust leugnet und Israel attackiert – auch im Wahlkampf.

Eines stellt der Hochschuldozent im dunkelblauen Nadelstreifenanzug klar:

„Präsident Ahmadinedschad hat niemals gesagt, dass er Israel von der Landkarte tilgen will.“ Damit verweist er auf einen Übersetzungsfehler. „Er hat vielmehr gesagt, dass Israel von der Landkarte getilgt werden wird.“ So wie das „NS-Regime, die UdSSR und das Schah-Regime“ verschwunden seien. Israel ist für Ramin ein von Zionisten, Engländern und den USA geformtes Gebilde, illegal hineingepflanzt in die islamische Welt, um nach „3000 Jahren Verfolgung der Juden in ihren eigenen Ländern“ sich dieser „endgültig zu entledigen“. Im Iran hätten Juden immer Schutz gefunden, „während sie anderswo verfolgt wurden.“

Damit spielt er auf den Perserkönig Kourosch und Esther an. In der Tat genießen Juden als Minderheit auch heute im Iran viele Rechte, wenn sie auch nicht gleichberechtigt mit Muslimen sind.

Ramin betont immer wieder, dass er nichts gegen Juden habe. Nur „die machtgierige Gruppe der Zionisten“ sei untragbar. Er mache sich „sehr ernsthafte Sorgen um die ehrlichen Juden, die in Israel leben“. Denn diese seien in großer Gefahr, weil ihre Regierung „durch die Tötung der Palästinenser den Zorn der muslimischen Welt auf sich zieht“. Und wenn es den Holocaust wirklich gegeben habe, was die von Ramin ins Leben gerufene „Wahrheitsfindungskommission“ erforschen wolle, müssten die Schuldigen den Juden Land zur Verfügung stellen, nicht die Palästinenser.

Nach Deutschland darf Ramin nicht mehr einreisen. Bei einer Diskussion empfahl er zum Befremden der Veranstalter, in Deutschland das iranische Modell des Velejat-e-faqih (Herrschaft der Rechtsgelehrten) einzuführen.

via Ahmadinedschads ideologischer Einflüsterer

Es gibt ja jede Menge Freunde von Verschwörungstheorien. Und der Islam scheint da auch sehr empfänglich für zu sein. Nicht umsonst kursiert in arabischen Ländern ein Buch, das mit Begeisterung gelesen wird: „Die Protokolle der Weisen von Zion“, ein Buch voller Verschwörungstheorien (über Juden).

Und nun tut sich – zumindest in meiner Wahrnehmung – eine Neue auf: Israel will den Islam vernichten! Das habe ich jetzt schon des Öfteren gelesen.
Israel ist ja sowieso illegal – Völkerrecht hin oder her – und ist ein Dorn im Herzen der islamischen Welt, mit dem der jüdisch kontrollierte Westen mit Israel zusammen die islamische Welt zerstören will.

Nun ja. Wer Fakten nicht mag, macht sich seine eigene Welt.

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