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Schweigen im weißen Haus – Die Wahl im Iran

… Beim Sieg eines angeblich „moderaten“ Mussawi hätte das Regime weiter Zeit für den Ausbau seines Atomprogrammes gewonnen. Einmal durch die üblichen Änderungen beim Wechsel zwischen zwei Administrationen. Des weiteren durch die unberechtigten Hoffnungen, die der Sieg eines „Reformers“ hervorgerufen hätte. Ahmadinedschad verkörpert das wahre Gesicht des Regimes. Und er hat sich nach der „Wahl“ auch sofort entsprechend feindselig geäußert und eindeutig erklärt, die „Akte Atomprogramm ist endgültig geschlossen“. Also keine Verhandlungen. Was niemanden, der die Politik der Mullahs verfolgt, im geringsten überraschen dürfte.

Die Wahlen im benachbarten Irak, wo die dortige Bevölkerungsmehrheit der Schiiten frei und demokratisch abstimmen durften, ist natürlich auch bei der iranischen Bevölkerung nicht ohne Folgen geblieben. Die schiitischen Nachbarn dürfen wählen, die Iraner nicht. Man sollte sich in diesem Zusammenhang auch Gedanken über die mutmaßlichen Folgen und Erfolgsaussichten der Charmeoffensive von Barack Obama machen. Die Amokläufe Ahmadinedschads wurden in den letzten Jahren stets Präsident Bush zur Last gelegt, der diese mit seinem aggressiven und unversöhnlichen Ton provoziert haben soll. Trotz des Abgang des ungeliebten George W. Bush und der servilen Ergebenheitsadressen des neuen Präsidenten hat sich im Ton aus Teheran (und aus Nordkorea oder aus Venezuela oder aus Nicaragua usw) nichts geändert. Man könnte sich auf den Standpunkt stellen, der Wind wehe eher noch etwas rauer aus zuvor. Und das nicht nur in Hinblick auf die erhebliche Eskalation, die Nordkorea zur Zeit betreibt und die führende Mitglieder der US-Administration und des US-Militärs hier in Washington außerordentlich besorgt.

… Offenbar lässt der Präsident die iranische Opposition im Stich. Es war windelweiches Appeasement, ein Versagen, eine Schande.

Und jetzt, Mr. Obama? Wofür stehen Sie jetzt? Was machen Sie jetzt mit dem Iran? Offensichtlich alles weit von sich wegschieben:
… Obama verweist im Wesentlichen darauf, daß die Iraner selber für ihre Regierung verantwortlich seien. Er hoffe, es gebe kein Blutvergießen, er selber könne nicht beurteilen, ob es Wahlbetrug gegeben habe. Harte Diplomatie sei, auch in Anbetracht der “abscheulichen” Äußerungen von Ahmadinedschad weiter das Gebot der Stunde.

Bush hat den Iran provoziert? Ja, so ist die Argumentationsweise der Appeasler:  Der Täter ist unschuldig, das Opfer hat den Täter provoziert. Der Iran muss das alles tun, was sie tun, denn Amerika und Israel haben den Iran auf unentschuldbare Weise provoziert, indem sie einen Staat Israel am Leben erhalten.

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2 Antworten

  1. Das man den Ahmadinedschad schon des öfteren falsch übersetzt hat ist doch algemein bekannt.
    Das Amerika,Israel und Europa demokratische Wahlergebnisse im Nahen Osten nicht tolerieren ist auch normal.(siehe Palestina)
    Da wurden scheinbar 2 Soldaten entführt so war das auch Grund genug um den Libanon zu Bombardieren ,wobei Israel seit jahrzehnten in Palestina entführt und morded.
    Gibt es wirklich Leute die glauben ist nicht richtig das der Iran unabhängig ist und keinen Präsidenten hat der sich gehorsam den usa fügt.
    Nur keine Angst : der einzige Unterschied zwischen bush und obama ist das obama ein wenig geschickter und schwarz ist.

    ps. Ich wundere mich auch total warum man amerika,Europa und israel in manchen Ländern nicht so gern hat…….richtige Schurken…

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