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Rede von Netanjahu macht Nahost-Lösung zunichte

Aus Sicht des libanesischen Hisbollah-Chefs Hassan Nasrallah hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit seiner jüngsten Nahost-Rede die Möglichkeit einer Lösung des Nahost-Konflikts zunichte gemacht. Mit seiner Position habe der israelische Regierungschef „alle Türen“ für eine Beilegung des Konflikts geschlossen, sagte Nasrallah dem Hisbollah-Sender El Manar. Netanjahu habe alle Hoffnungen von Ländern wie Saudi-Arabien, Ägypten und Jordanien auf einen Erfolg der USA im Bemühen um einen Kompromiss „ruiniert“.

Netanjahu hatte in einer mit Spannung erwarteten Rede am Sonntag erstmals eine Zwei-Staaten-Lösung für den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern in Aussicht gestellt, diese aber an eine Reihe von Bedingungen und Forderungen geknüpft. Unter anderem müsse ein möglicher Palästinenserstaat „entmilitarisiert“ sein, forderte er. Einen Siedlungsstopp im Westjordanland soll es Netanjahus Rede zufolge nicht geben, ebenso wenig will die israelische Regierung von der Forderung abrücken, dass Jerusalem unteilbare Hauptstadt Israels sein soll.

Ich persönlich glaube, dass die Antwortrede Nasrallahs schon fertig in der Schublade lag. Egal, was Netanjahu gesagt hätte, Nasrallah hätte ihm die Schuld für den gescheiterten Friedensprozess in die Schuhe geschoben.
Und wenn Netanjahu gesagt hätte: Wir lösen Israel auf und die Juden emigrieren nach Uganda – auch da hätte Nasrallah etwas gefunden, wo er hätte draufhauen können.

Folgende Fakten:

  • Obama hält eine Rede, in der er der islamischen Welt die Hand ausstreckt und konkrete Schritte anbietet. Er kritisiert aber auch den Terror.
  • Netanjahu hält eine Rede, in der er Verhandlungen und Frieden anbietet. Er zeigt aber auch Grenzen für die Verhandlungen auf.

Wo bleibt das Angebot der Palästinenser und Araber? Wo sind die Friedensreden und Verhandlungsangebote von Abbas, Nasrallah und der Hamas?

Stattdessen nur Negatives, Ablehnung, Forderungen, Schuldzuweisungen, … Kann man so Frieden erreichen?
Nein.

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