• Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. -
    Thomas Mann

    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
    Max Frisch

    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
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Bittere Wahrheiten

Ich kann verstehen, wenn man Leuten nicht zwangsläufig auf die Füße treten will. Und auch, dass man Rücksicht nimmt auf kulturelle Eigenarten.

Wenn ich nach China reise – oder nach Japan, Saudiarabien, … -, muss ich bestimmte kulturelle Dinge berücksichtigen, wenn ich Erfolg haben will.

Wenn es aber um die Bildung unserer Kinder geht, um Arbeitslose und das Grundgesetz, dann sollte Schluss sein mit diesen Leisetretereien. Wahrheiten sind manchmal bitter, … aber notwendig.

Ein Kommentar aus der „Welt“ vom 11.06.2009:

Die Zahlen sind niederschmetternd: Einwanderer sind doppelt so häufig arbeitslos, beziehen doppelt so häufig staatliche Unterstützung und sind vor allem doppelt so häufig kriminell wie vergleichbare Altersgruppen der Deutschstämmigen. Aus diesen Zahlen gibt es nur eine Konsequenz: Die Integrationspolitik kann noch so ausgefeilt sein, wenn die Sozialsysteme ein Leben ohne Arbeit stützen, gibt es keinen Grund, sich anzustrengen. Der Politiker, der das anprangert, löst aber auch bei Deutschen einen Sturm der Entrüstung aus. Doch nicht im Wahlkampf!

Aber hinter diesen Zahlen kommt auch eine kulturelle Haltung zum Vorschein. Viele Migranten verachten die deutsche Gesellschaft gerade für ihre Großzügigkeit. Dass Schulen keine Zuchtanstalten sind, dass es hier nicht nach Familienbeziehungen geht, sondern nach Leistung, dass freies Denken zählt – all das ist vielen Zuwanderern völlig fremd. Zu Elternabenden erscheint kein Mensch. Wenn diese Tatsachen einmal beim Namen genannt würden, auch von Migrantenverbänden und der Integrationsministerin, wäre man schon ein Stück weiter. Ein Problem der bisherigen Integrationspolitik war, dass sie sich praktisch ausschließlich auf Frauenintegration fokussierte. Doch der muslimische Pater Familias muss seinem Sohn klarmachen, dass es falsch ist, dem Schulkameraden zu fünft ein Handy wegzunehmen, auf ihn einzustechen oder eine Party im Jugendheim zu terrorisieren.

Wenn man erreichen will, dass auch in Neukölln null Toleranz für Gewalt und Sachbeschädigung herrscht, wird man Polizei, Lehrer und Sozialarbeiter brauchen, die mit diesen Vätern zu arbeiten bereit sind.

Ein weiteres Problem der Integrationspolitik ist die Projekthaftigkeit. Hier eine neue Gruppe Mädchenfußball, dort Nachmittagsbetreuung im Jugendheim – das ist eindeutig zu wenig. Die Schulen, Hauptkampfzone, brauchen viel mehr Unterstützung.

Wahrheiten, wie sie der neue Ausländerreport bereithält, werden noch immer nicht deutlich genug gesagt.

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