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nakba

(Der israelische) Bildungsminister Gideon Saar von der Likud-Partei verteidigte am Mittwoch in der Knesset seine Absichten, die Schulbücher zurückzuziehen, in denen die Gründung Israels als „nakba“ (arabisch für „Katatrophe“) bezeichnet wird. Diese Schulbücher wurden 2007 auf Initiative des ehemaligen Bildungsministers Yuli Tamir für arabisch-israelische Schüler aufgelegt. Ahmed Tibi, arabisches Mitglied der Knesset, hatte Saar wegen seiner Initiative attackiert und Erklärungen verlangt.

In seiner Antwort führte Saar aus:

“In keinem Land dieser Welt bezeichnet der Lehrplan die Gründung des Landes als eine ‚Katastrophe’ … Es ist ein Unterschied, ob man besondere, stattgefundene Tragödien – seien es die der jüdischen oder die der arabischen Bevölkerung -, als Katastrophen bezeichnet oder ob man die Gründung des Staates als Katastrophe bezeichnet.“

Der Bildungsminister erinnerte dann die Knesset, dass es die Araber waren, die sich 1947 weigerten, die UN-Resolution anzunehmen und einen Krieg gegen den entstehenden jüdischen Staat begannen und damit für die „Katastrophe“ der Flüchtlinge die Schuld tragen.

Die “nakba-Kontroverse” mag wie ein harmloser Streit über Worte aussehen. Der Gebrauch bestimmter Worte und Erzählungen entfacht jedoch Stimmungen, erzeugt Weltsichten und begründet Kulturen. Es stimmt, dass einige israelische Araber eine eindeutig negative Einstellung zur Gründung Israels haben. (Aber es scheint, dass die Mehrheit der israelischen Araber glücklich ist, in der einzig echten Demokratie des Nahen Ostens zu leben.) Wenn man jedoch einige problematische Teilaspekte der Geschichte betont und dabei das große Bild aus den Augen verliert, kann das nur den Extremismus anheizen. In diesem Fall streben die Extremisten nach der Zerstörung des Staates Israel. Es ist klar, dass solche Aktivitäten – und erst recht nicht die unfundierten –  vom Staat nicht gutgeheißen werden können

Interessanterweise fand diese Kontroverse in der gleichen Woche statt, in der ein führendes Mitglied der Fatah es kategorisch ablehnte, dass die Organisation Israel anerkannt oder den „bewaffneten Kampf“ (eine Beschönigung für „Terrorismus“) aufgegeben habe. Rafik Natsheh, Mitglied im Zentralkomitee der Fatah, das vom Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmud Abbas, geleitet wird, sagte:

„Die Fatah erkennt Israels Existenzrecht nicht an und wir haben auch nie andere gebeten, das zu tun.“

In diesen Kreisen ist die nakba-Erzählung ein bestimmendes Element, das dazu dient, ihren Kampf zu rechtfertigen.

Was hat das miteinander zu tun? Ahmed Tibi und andere arabische Mitglieder der Knesset haben regelmäßig Kontakt zu Beamten der PA und drücken oft ihre Unterstützung für die PA aus. Israelische Araber haben zunehmend ihre Sympathie für die Pläne der PA ausgedrückt und sind zunehmend in Terrorismus gegen Israel verstrickt. Die nakba-Kontroverse muss in diesem größeren Zusammenhang gesehen werden, damit man sie wirklich versteht.

via Israel-Report 24.07.09

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6 Antworten

  1. Hey, das war 1948 ein Konflikt, in dem beide Seiten gekämpft haben – um ein Land, in dem sowohl Juden als auch Araber seit Jahrzehnten gewohnt haben. Da geht es nicht primär um Schuld.

    Nur die nakba, dieses Lügengespinst, die gibt den Israelis die Schuld und behauptet, dass die Palästinenser aus >>ihrem<< Land vertrieben wurden. Das ist >>Käse<< !! Es war nicht das Land der Palästinenser, ist es nie gewesen. Und es waren auch nicht nur die Israelis, die die Palästinenser vertrieben haben, sondern auch der Krieg gegen Israel, der sofort nach der Staatsgründung begann.
    Die nakba wird aber als Rechtfertigung für alle Art von Terror gegen Israel benutzt. Das ist eine Lüge. Und Lüge zerstört Leben.

  2. >>>>Nein, natürlich nicht<<<<

    Also heisst es, dass die Israelis auch den Schuld tragen sollten ?

  3. Nein, natürlich nicht. Aber was hat das eine mit dem anderen zu tun? Kann man sein eigenes Unrecht mit dem der anderen rechtfertigen. Nein!

  4. aha…. Also da gibt es böse Junge bei PA seite…
    Sie meinen, die Israeliche Jungs sind Engel ??

  5. ….oh Gott Herr Markus !

    sind Sie PA- Hasser !??

    • Bestimmt nicht. Aber nicht alles, was die Herren so treiben, ist ok. Oder anders: Die Jungs machen eine Menge Mist. Das Schlimmste ist: Die ganze Rechtfertigung ihres Terror-Kampfes beruht grundlegend auf Lügen.

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