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Irans Griff nach Afrika

Nun, der Iran polarisiert und man mag verschiedene Meinungen haben über das, was die Mullahs dort treiben. Es geht hier aber nicht um das Ergebnis eines Spielchens auf dem Rummelplatz, wo es nicht so schlimm ist, wenn man mit seiner Prognose mal daneben lag, sondern hier geht es um eine werdende Atommacht, die – falls sich die Befürchtungen bestätigen – zu einer erheblichen Bedrohung werden kann.

Deshalb sollte man sich – losgelöst von allen ideologischen Vorgaben – ernsthaft Gedanken machen, welche Gefahren drohen, denn wenn man das nicht tut, kann es irgendwann zu spät sein.

Dazu gehört auch, zu beobachten, was im Iran passiert und was der Iran bzw. seine Regierung tut oder sagt. Hier eine Einschätzung des „Intelligence and Terrorism Information Center“ vom 29.07.09:

Afrika ist zu einem wichtigen Zielobjekt der Außenpolitik des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad geworden. Im Anschluss an seine Bemühungen um den Ausbau seiner Präsenz in Lateinamerika hat der Iran in den vergangenen Jahren wachsendes Interesse an Afrika an den Tag gelegt.

Im Februar dieses Jahres besuchte Ahmadinejad einige ostafrikanische Staaten, darunter Dschibuti und Kenia. Bei seinen Besuchen unterstrich er die Bereitschaft, den afrikanischen Staaten dabei zu helfen, ihre Unabhängigkeit zu stärken, und eine gemeinsame Front gegen die „westliche Unterdrückung“ zu bilden. Zahlreiche iranische Politiker haben wiederholt das Zukunftspotential politischer und wirtschaftlicher Beziehungen mit Afrika hervorgehoben.

Besonderes Interesse hat der Iran an Beziehungen mit ostafrikanischen Staaten, insbesondere mit denen am Horn von Afrika und entlang des Roten Meeres; vor allen anderen rangiert der Sudan. Die Islamische Republik betrachtet Ostafrika als Nährboden für seine politischen, militärischen und wirtschaftlichen Aktivitäten und als Baustein seiner umfassenden Strategie zur Erlangung von Hegemonie im Nahen Osten und globalem Großmachtstatus.

Iran und Afrika

Iran und Afrika

Praktisch hat die Ostafrikapolitik des Iran die folgenden Ziele:

  1. den Ausbau eines politischen Einflusses als Teil einer antiwestlichen Achse von Drittweltstaaten zur Verminderung des westlichen, vor allem amerikanischen Einflusses.
  2. die Förderung seiner wirtschaftlichen Interessen in Anbetracht der dem Iran auf anderen Kontinenten schadenden Sanktionen.
  3. den Export der islamischen Revolution mittels iranisch-islamistischer Organisationen und Kulturzentren, die schiitische Propaganda verbreiten und die lokale Bevölkerung rekrutieren. Dadurch soll das Potential der muslimischen Gemeinden in Ostafrika ausgenutzt werden.
  4. den Aufbau einer physischen iranischen Präsenz zu Land und zu See in Staaten und Häfen, die in Krisenzeiten entscheidende Seewege bedrohen können, wie insbesondere die Einfahrt zum Roten Meer.
  5. die Schaffung von See- und Landkorridoren, die zu den zentralen Konfliktzonen des Iran im Nahen Osten führen und als Schmuggelrouten für Waffen und Terroristen genutzt werden können. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang der Sudan, der als Zwischenstation für Waffenlieferungen über Ägypten in den von der Terrororganisation Hamas beherrschten Gaza-Streifen dienen kann.

Eine ausführliche Dokumentation der iranischen Aktivitäten in Afrika gibt es unter dem folgenden Link: http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/pdf/iran_e011.pdf

via „Newsletter der Botschaft des Staates Israel“
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