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Scheich Tamimi: „Es gab keinen jüdischen Tempel“

Scheich Taysir Tamimi, oberster – sic, ein Jurist – Richter der palästinensischen Autonomiebehörde, erklärte öffentlich, der jüdische Tempel in Jerusalem habe nie existiert und die Juden hätten keinen historischen Bezug zu Jerusalem.

Tamimi verurteilte den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, der bei seiner kürzlichen Europareise die lange jüdische Verbindung mit Jerusalem betont habe. Der Richter meinte, dass „alle jüdischen Rabis und extremistischen Organisationen“ genauso wie Netanjahu lügen würden, wenn sie sagen, Jerusalem sei eine historische jüdische Stadt. Jerusalem sei vielmehr eine arabische und islamische Stadt, was sie schon immer gewesen sei.

Archäologische Belege für den ersten und zweiten jüdischen Tempel bestreitet der ranghohe Palästinenser. Vor der Ansiedlung der Juden ab 1880 gebe es keinerlei jüdische Spuren in Palästina. Die beiden Tempel hätten nie existiert, vor allem nicht auf dem Tempelberg.

via factum

Das ist so wie die Holocaustleugnung. Was ich nicht will, das war auch nicht. Interessant ist, dass er die Anwesenheit der Juden ab 1880 zugibt. Gab es da eigentlich schon Palästinenser? Verstreut lebende Araber ja.

Da ergibt sich auch der Sinn der Archäologie – einer Wissenschaft, der ich bis vor 1,2 Jahren nicht so verbunden war -, die offenlegt, welche historischen Verbindungen welche Völker zu welchen Orten hatte. Die Israelis betreiben sie nicht ohne Grund mit großem Aufwand.

Man kann sich fragen, wie ein Jurist zu einer solch einfach zu widerlegenden Aussage kommt. Ist das nicht Wahnsinn, sich als dermaßen faktenresistent zu offenbaren? Nun – dieser Mikrokosmos ist ein Abbild des gesamten Konfliktes.

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