• Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. -
    Thomas Mann

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    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
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    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
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Familienentwertung

…werden Mütter, die ihre Kinder bis zum dritten Lebensjahr bewusst selbst zu Hause erziehen wollen, mittlerweile von der linken Emanzen-, Polit-, Karriere- und Kulturschickeria belächelt und nicht erwerbstätige Hausfrauen, die sich Haushalt und Kindererziehung widmen, fast schon als geistig zurückgebliebene Sozialschmarotzerinnen diffamiert.

Die gravierendsten Schäden mit Spätfolgen für den Wertekanon im Lande wurden in der Gesellschaftspolitik angerichtet, weil sie gezielt gegen christliche Wertorientierungen und entsprechende Institutionen in der Gesellschaft wie die Familie vorgegangen ist und diese bis hinein in die Gesetzgebung bekämpft und relativiert hat. …

Man kann gegen ein christliches Familienmodell sein und eine andere Lebensweise bevorzugen.
Aber von einigen wird das christliche Welt- und Familienbild nicht nur abgelehnt, sondern solange und häufig diffamiert, bis es lächerlich und völlig zurückgeblieben wirkt. Angesichts der Tatsache, dass die Leute, die so etwas tun, jahrelang von Toleranz, Akzeptanz und eigener Benachteiligung gesprochen haben, ist das ein übelster Verdrängungswettbewerb.
Und man kippt das Kind mit dem Bade aus. Wer die Familie – ob christlich oder nicht – als zurückgeblieben und überholt betrachtet und entsprechen politisch agiert, entzieht der Gesellschaft den Boden unter den Füßen.

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5 Antworten

  1. Richtig!!!! 😀 Wow.
    Naja, weißt du, ich mag das nicht so, wenn man von außen was aufgedrückt bekommt. Mir geht es zuallererst um die Frage: Was kann ich tun, um möglichst so miteinander zu leben, dass es mir und meinen Mitmenschen gut geht? Drum- ich glaube, dich stört an den Linken genau das, was mich an Konservativen stört, scheint mir.
    Ich bin nicht nur in Bayern aufgewachsen, meine Eltern waren auch lange bei den Mormonen, falls du weißt, was das ist. Nun ja, um es kurz zu fassen: Ich habe da sehr viele Lügen gesehen, Scheinheiligkeit. Drum bin ich, was Konservativismus angeht, sehr skeptisch, weil ich es meist eher als Hülle erlebt habe, pharisäermäßig.
    Ich war dann immer ziehmlich „umweltfanatisch“ 😉 , wohl auch durch die Erziehung, aber seitdem ich Christ bin, ist da irgendwie ein Loch, ich hänge mich an nichts mehr. Außer an meinen Glauben.
    Und der ist vielleicht schon konservativ, aber von innen heraus. Und danach richte ich mich.
    Politisch: Ich würde mich als gemäßigt bezeichnen.

  2. Konservativ: Das liegt wahrscheinlich an der Umgebung, in der Du aufgewachsen bist. Ich schätze mal, Bayern, CSU usw. Da kann „konservativ“ nicht so gut klingen.
    Ich komme aus dem sozialdemokratisch geprägten Norden. Da sehnt man sich manchmal nach mehr Konservativem.

    Aber ich habe auch Probleme, mich einzuordnen. Irgendwo zwischen konservativ und liberal mit Teilen des Sozialdemokratischem. ein Mischmasch irgendwie.

  3. Die Frage ist echt schwer. Überleg ich mir mal, ja? Ich weiß nur, dass mich andere meist für sehr liberal halten… Und doch, für mich wäre das schon eine Schande. Naja, weil ich anders bin. Oder so. Bis dann.

  4. Und wenn Du konservativ wärest … wäre das keine Schande. 🙂
    Wo würdest Du Dich einordnen?

  5. So langsam verstehe ich dein Problem mit den Linken. Eine Freundin sagte mir das so: Bei einer Revolution, einem Umbruch etc. entsteht ein Vakuum, das meist noch von schlimmeren Ideologien gefüllt wird. (Siehe auch erster Kommentar zu deinem verlinkten Artikel „Politisch überkorrekt“- Die Revolution frisst ihre Kinder…)
    Ich will hier keine Schwarzmalerei betreiben, aber ich spüre das sehr genau, dass es einen Hohlraum in unserer Gesellschaft gibt, nichts, woran man sich eigentlich orientieren kann. Und ich denke, das hat viel mit den 68ern zu tun (die seinerzeit möglicherweise auch sehr wichtig waren).
    Anstelle der Werte ist etwas getreten, das keinen Wert mehr ausmacht, eine Art „Antiwert“, wenn man so will. Nein, diese anderen Familienmodelle sind nicht andere Werte. Man wird sehr lange brauchen, bis man jemanden trifft, der sagt: Ich wünsche mir eine Patchworkfamilie, ich will Alleinerziehende sein, ich will nur Karriere machen und mein Kind in die Kita stecken. Gut, Schwule, die Kinder wollen, das noch eher.
    Nein, das ist die Notlösung und dass das akzeptiert ist, ist gut und wichtig, damit es diese Menschen nicht noch schwerer haben.
    Das aber als Ideal hinzustellen ist grobschlächtiger Unfug. Das mag daran liegen, dass Menschen, die so leben, sich einbilden wollen, alles richtig gemacht zu haben.
    Und das geht nur mit viel Mathematik. Sobald man aber Menschen sieht, merkt man das, dass das nicht klappt, total überfordert. Die Kleinfamilie ist im Prinzip bei vielen immer noch das Ideal, aber irgendwie ist es schwer heutzutage, das zu leben. Man wird höchstens Menschen finden, die nicht heiraten wollen oder so. Alles andere ist nur Druck von außen.
    Ich glaube, wir sind eine totale Konsumgesellschaft geworden, nicht nur in materiellen Dingen, sondern auch in der Religion, in der Liebe, im Zusammenleben. Das ist das eigentliche Problem, denke ich. Dass wir immer nur kaputt machen wollen, aber nicht weiterbauen. Dass wir zu sprunghaft sind und uns an nichts mehr binden wollen. Und Menschen, die sich binden, das wirkt dann unerträglich.
    Nur so meine Gedanken. Ich hoffe, du hältst mich jetzt nicht für konservativ 😉 … Bin ich nicht. Nur nüchtern.

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