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Die Linke ist nicht antisemitisch …

nein, nein, nur anti-israelisch, antizionistisch und anti-jüdisch. Und Norman Paech, außenpolitischer Sprecher der Linksfraktion, meldet sich auch mal wieder zu Wort.

Ausschnitte aus einer Wahlveranstaltung der Linken in München am 03.09.09 mit Norman Paech und anderen Helden.

Wenn Israel so weitermache, zitiert [ein Journalist Henning] Hintze das Mitglied einer „Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe“, wird es Israel in 50 Jahren nicht mehr geben. „Sehr gut, sehr gut“ tönt es aus dem Publikum. Hinze fährt mit einem Boykottaufruf israelischer Produkte fort.

Es folgt ein „historischer Exkurs“ zum Zionismus, ein „kolonialer Auswuchs“, den kein Geringerer als Rothschild himself zu verantworten habe.

… damit, das weiß Paech, begann „die Eingrabung der israelischen Gesellschaft in fremdes Gelände“ und auch „der Widerstand“.

Die Tunnel zwischen Gaza und Ägypten, beispielsweise, seien entgegen der „Propaganda“, „im Wesentlichen dafür da“, nötiges Essen nach Gaza zu schmuggeln.
Die Raketen auf Gaza nennt Paech „kontraproduktiv“, aber „Widerstand“, dessen Verantwortung Paech gänzlich den Israelis, bzw. den jüdischen Israelis anlasten will.

Die Palästinenser seien, so zitiert er wieder, die „Verdammten dieser Erde“, „Ohnmächtige“, die „in eine Situation manövriert wurden“, die sie dazu zwinge, sich selbst umzubringen. Natürlich findet in Gaza auch eine „ethnische Säuberung“ statt.
Damit ist die Täter-Dresden-Umkehr dann perfekt. Antisemitismus 2.0: Lauter Applaus.

Er äußert flehend den Wunsch, über Ahmadinedschad auch einmal sprechen „zu dürfen“, ohne vorweg erwähnen „zu müssen“, dass Ahmadinedschad ein „Antisemit, der Antichrist“ sei. Das hätten „wir ja auch nicht immer bei Bush dazu gesagt“, so sein scharfsinniger Vergleich.

Selbstredend spricht sich Paech auch gegen Sanktionen gegen Iran aus, da „der Iran keine Bananenrepublik“ sei.

Zeit für den Genossen „Eckhart“:
Die „Wahrheit soll sich verbreiten“, auch wenn „Zentralrat und die ganze Lobby alles dafür tut, dass da nix anbrennt“. Die Deutschen hätten … die „israelische Sichtweise, gewissermaßen mit der Muttermilch“ aufgenommen. Wir sollten uns anstrengen, diesen „Müll aus unseren Köpfen heraus zu kriegen“. Großer Applaus.

„Wer wirklich wissen will, wie es zum Holocaust gekommen ist … das fängt nicht erst 1940 an“,
deutet Eckhart nebulös an. „Denn Faschismus fällt nicht vom Himmel“ geht es nicht weniger nebulös weiter.

Nur weil die Deutschen ein „verheerendes Stück abgeliefert“ hätten, dürften sie heute „gegen Israel“ nix sagen, echauffiert sich der Genosse und ist selbst der beste Beweis dafür, dass man gegen Israel wohl alles sagen kann, und dafür nicht einmal rot anlaufen muss.
Weiter schwadroniert „Eckhart“ von den „Apologeten Israels“, und dass erst Frieden sein werde, wenn es keinen Zionismus mehr gäbe. Großer Applaus.

„Israel ist nicht wie wir. Das ist wirklich das ganz Andere, Fremde“.

Ein „Gründer“ dieser, bereits erwähnten, „Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe“ meldet sich zu Wort:…

„Warum müssen wir Palästinenser den jüdischen Staat dulden?“ fragt der „Friedensaktivist“ wieder und wieder. „Leben Sie einmal ein halbes Jahr im Gaza Streifen, Sie werden auch Lust bekommen Bomben zu werfen“.

Für die BDS-Kampagne (Boykott, Investitionsstop, Sanktionen) wird geworben, das Magazin „Semit“ hochgehalten und gegen „Berufsjuden“ gewettert. „Israel vergiftet die Welt und alles fällt auf uns zurück“, mahnt eine grauhaarige Gestalt mit Fistelstimme im Stile Treitschkes, „die Juden sind unser Unglück“ (1879). „Warum tun wir nichts?“ fragt die Fistelstimme – „Beiß-Hemmung!“ – schreit es aus dem Publikum.

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