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    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
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    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
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Schweizer Bundespräsident jubelt

Die Schweiz. Sie entschuldigte sich bei Gaddafi, dem libyschen Präsidenten, dafür, dass sie seinen Sohn Hannibal und seine Schwiegertochter Aline verhaftet hatte.
Passiert war u.a. Folgendes:

Wie der Zürcher „Tages-Anzeiger“ gestern aus bisher unveröffentlichten Untersuchungsakten zitierte, hätte die hochschwangere Aline Gaddafi ihre Bedienstete mit hölzernen Kleiderbügeln so lange geschlagen, bis sie jeweils kaputtgingen. Im Hotelkorridor schlug ihr Hannibal Gaddafi unvermittelt ins linke Auge. Der 39-jährige Marokkaner, der seit fünf Jahren Hannibal diente, erzählte der Genfer Polizei, dass ihm zweimal der Arm gebrochen und Zähne eingeschlagen worden. Weil er seinen Dienst quittieren wollte, habe ihn der Sohn des Herrschers im Wüstenstaat sechs Monate eingekerkert.

Daraufhin ließ Gaddafi zwei Schweizer Geschäftsleute nicht aus Libyen ausreisen, sie sind seit über einem Jahr seine Geiseln. Nun hat sich Bundespräsident Hans-Rudolf Merz bei den Libyern für das Verhalten der Genfer Polizei entschuldigt.
Hannibal verbrachte nämlich zwei Tage in einem Genfer Untersuchungsgefängnis, wurde verhört und erst gegen eine Kaution von 200.000 Schweizer Franken wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach der Entschuldigung für diese so ungerechtfertigte Verhaftung Hannibals – wen interessieren schon Gesetze und dass vor dem Gesetz alle gleich sind – hoffte der Schweizer Bundespräsident wohl, dass im Gegenzug die beiden Schweizer freikommen würden.
Aber das Flugzeug, dass die beiden zurückbringen sollte, war leer. Merz verlor nicht seinen Humor seine Appeasement-Haltung. Es sagte ein optimistisch lächelnder Bundespräsident Hans-Rudolf Merz in die Mikrofone:

„Der Flieger ist nicht leer zurückgekehrt, sondern hatte das Gepäck der beiden dabei gehabt.“

Schön auch folgendes Zitat von Hannibal:

„Wenn ich eine Atombombe hätte, würde ich die Schweiz von der Landkarte fegen.“

Da weiß man doch, warum Libyen und auch z.B. der Iran besser keine A-Bombe haben sollte.

Mehr hier und beim Lindwurm.

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