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Martin Luther King ein Rassist?

Bernd Zeller beweist, dass man (fast) alles als Rassismus bezeichnen kann – wenn man will, sprich ideologisch vorbelastet ist:
Als Kämpfer gegen den Rassismus in Amerika war Martin Luther King natürlich kein Rassist, aber neue Erkenntnisse belegen ein rassistisches Erbe seiner Rede „I have a dream“, in der er den Wunsch äußert, seine und aller Kinder und Enkel mögen nicht nach ihrer Hautfarbe beurteilt werden – so weit geht es in Ordnung – sondern, und jetzt kommt der Hammer: nach ihrem Charakter. Wie bitte, Migrantinen und Migranten und ihre Cousins sollen sich einem Charakter-Check unterziehen, um sich von uns bewerten zu lassen?
Schon die grammatische Struktur im Passiv zeigt, dass hier ein Unterordnungsverhältnis aufgebaut werden soll. Die Beurteilung selbst aber würde nach unseren einseitigen westlichen Maßstäben vorgenommen, ohne Rücksicht auf die kulturellen Besonderheiten eines Menschen von Farbe, welche ja gerade unbeachtet bleiben solle. Somit würde der kolonialistische Blick auf die Zuwanderer festgeschrieben.
Oder man setzt voraus, dass sie sich die westlichen Werte überstülpen lassen und ihre Kultur verleugnen. Rassistischer geht es kaum.
Wenn überhaupt Bewertung der Person, dann doch wohl in Bezug auf ihre Herkunft. Der beispielsweise Moslem wäre an der islamischen Kultur zu messen. Doch auch darin läge ein Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, der nicht hinnehmbar sein kann.
Doktor Martin Luther King war selbst ein Opfer dieser von westlichen Maßstäben dominierten Sicht, die er übernommen hatte, unter Preisgabe seiner Identität. Er studierte Rechtswissenschaften, wobei es sich gegebenermaßen um angloamerikanisches Recht handelte, Naturrecht wurde nicht gelehrt. Er hatte auch keine Ansprechpartner für Gleichstellung und konnte nie einen Trommelworkshop besuchen. Nach weißen Normen hat er es weit gebracht, doch es ist nicht bekannt, dass er unbeschwert getanzt hätte.

Hier fehlt nur noch, dass er auch beweist, dass MLK ein Faschist und Imperialist war …

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