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Berliner Zentrum für Antisemitismus

Ich habe mich bisher aus dem Streit um das Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) herausgehalten. Aber auf „Lizas Welt“ wird das Buch „Was ist Antisemitismus?“ des ZfA-Direktors Wolfgang Benz besprochen und da möchte ich doch einmal ein Zitat von Wolfgang Benz hervorheben:

„Das Mitleid mit palästinensischen Familien, die bei Aktionen der israelischen Armee ihr Hab und Gut, gar Kinder verloren haben, und die Entrüstung über den Zaun, mit dem die Sicherheitsbehörden Israels ihr Land schützen wollen, Abscheu ob der schikanösen Arroganz der israelischen Grenzhüter am Gaza-Streifen gegenüber friedlichen Palästinensern eint viele, die die Politik der israelischen Regierung missbilligen, weil sie sie für schädlich halten, da sie kaum den Frieden in der Region, wohl aber die stetige Eskalation von Gewalt bewirkt.“

Und Schuld hat mal wieder … Trommelwirbel, große Augen voll gespannter Erwartung, Tusch … Israel!

Israel bewirkt durch die o.g. Maßnahmen „die stetige Eskalation der Gewalt“. Und das von einem Direktor eines Zentrums für Antisemitismusforschung. Da muss er irgendetwas durcheinander gebracht haben.

Denn selbst wenn diese Dinge, die beschreibt, wahr sind  – und ich will nicht abstreiten, dass das im Einzelfall möglich war und ist -, ist es absolut einseitig, den „kleinen“ Anteil der Palästinenser – wie Raketen, Terrorattentate und Drohung mit Vernichtung –  zu vergessen.

Ich möchte festhalten, dass ich nicht glaube, dass Herr Benz ein Antisemit ist. Er redet den Antisemitismus nur klein und zeigt großes Verständnis für alle, die Israel „kritisieren“.

An ihm wird auch deutlich, was viele heute denken: Antisemiten gibt es – im Gegensatz zum 3. Reich – heutzutage nur noch wenige. Israelkritiker gibt es – berechtigterweise – sehr viele. Das eine hat aber – so die Denkweise dieser Leute – mit dem anderen nichts zu tun.

Und ich wiederhole noch einmal: Nicht jeder, der Israel – vernünftig – kritisiert, ist ein Antisemit oder verhält sich antisemitisch. Aber viele Antisemiten verstecken sich heute hinter der Worthülse „Israelkritiker“. U.a. sprechen sie Israel das Existenzrecht ab, kauen übelste, aber unbewiesene Anklagen gegen Israel wieder und sagen dann, das sei nicht antisemitisch, das sei nur Kritik und die sei ja wohl legitim. Gnumpf.

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10 Antworten

  1. 1. Der Islam ist grundsätzlich antisemitisch. Das wird schon im Koran festgehalten.
    Hier noch ein interessanter Hintergrund: http://www.hagalil.com/archiv/2009/05/06/moslemischer-antisemitismus/

    Die auch in der arabischen Welt beliebten „Protokolle der Weisen von Zion“ belegen den AS eindrucksvoll. Und auch arabische Medien zeigen immer wieder gerne, was sie von Israel und den Juden halten.

    Dagegen sind sicherlich nicht alle Moslems antisemitisch. Im Gegenteil, viele – ob gläubig weiß ich nicht – Moslems haben jahrhundertelang in Frieden und gleichberechtigt mit Juden zusammengelebt und einige tun dies auch noch heute.

    2. Ob es Christenverfolgung in allen islamischen Staaten gibt, weiß ich nicht. Mir reichen diejenigen, von denen ich weiß und das sind nicht wenige.

    4. Oh doch, man kann schon Angst vor einer Religion/Politik haben, die z.B. Frauen so behandelt, wie sie es tut, die Terror und Gewalt rechtfertigt und Andersgläubige bestenfalls als Menschen 2. Klasse behandelt. Was ich meinte: ich habe keine Berührungsängste mit dem Islam.

    5. Das versuche ich. Auch wenn ich kritisch bin, bin ich weiterhin offen für Einblicke. Es gibt auch viel Positives im Islam und viele Menschen leben vorbildlich und in Frieden.
    Aber wenn man den Islam – nach meinen Infos – zu Ende denkt, dann ist er etwas Schreckliches.
    Und die Auswirkungen, die wir heutzutage sehen, sind m.E. keine extremen Randerscheinungen, sondern die direkte Folge des realen Islams.

  2. @Gast
    Wenn ich mich jetzt so verhalten würde, wie Sie es in vielen Diskussionen zuvor, würde ich Ihre Fragen einfach ignorieren und mit Gegenfragen kontern.
    Da ich aber nicht so bin, werde ich auf ihre Fragen antworten. Aber nicht jetzt – keine Zeit dafür.
    Meld mich wieder.

  3. @Markus

    1-Den Antisemitismus des Islam und das judenfeindliche Verhalten mancher Moslems ergründen.

    wenn Sie hier Islam meinen, dann eben alle Muslime.. nicht manche Muslime.
    Bitte mehr erklären.

    2. Die Christenfeindlichkeit und -verfolgung in islamischen Ländern dokumentieren.

    in Alle Islamischen Ländern, oder nur Manche !???
    Bitte mehr erklären.

    4. Keine Islamophobie haben, denn ich habe keine Angst vor’m Islam oder vor Moslems.
    Kein sollte Angst vor Islam haben,

    5. Den Islam besser und voreingenommen kennenlernen.

    und diese Punkt sollte nach meine Meinung zuerst gestellt werden, bevor Sie mit anderen Punkten beschäftigen.

  4. Synagoge? Christen? Wer ist „wir“ von „mehr als wir“ ?
    Tausende Fragen.
    Klären Sie mich auf?

  5. @frieden_wollen wir

    Nein, Sie können niemandem sagen, ob er darf oder nicht darf… vielleicht hat er diese Liebe zu (Israel) mehr als ein Israelis selber… vielleicht interessiert sich für das Land genausp für die Religion..

    aber er weisst meistens nicht was wirklich er genau erreichen will… ( ich rede hier über die Themen des Islam´s).

    • @gast Was den Islam betrifft, weiß ich genau, was ich will:
      1. Den Antisemitismus des Islam und das judenfeindliche Verhalten mancher Moslems ergründen.
      2. Die Christenfeindlichkeit und -verfolgung in islamischen Ländern dokumentieren.
      3. Das überdrehte Opferverhalten der Moslems in Deutschland und das Einknicken der Europäer davor kritisieren.
      4. Keine Islamophobie haben, denn ich habe keine Angst vor’m Islam oder vor Moslems.
      5. Den Islam besser und unvoreingenommen kennenlernen.

  6. @frieden_wollen wir

    Nein, Sie können niemandem sagen, ob er darf oder nicht darf… vielleicht hat er diese Liebe zu (Israel) mehr als ein Israelis selber… vielleicht interessiert sich für das Land genausp für die Religion..

    aber er weisst meistens nicht was wirklich er genau erreichen will… ( ich rede hier über die Themen des Islam´s).

  7. die bekommt man von der Synagoge.

    Oder besser gesgat. Schauen Sie mal zu den Christen zu… die brauchen vielleicht Ihre Hilfe… mehr als wir.
    viel Dank

  8. und viele halten sich, wie Sie für Israelis mehr als die Israelis selber… keine hat Ihnen gebeten Israel so zu verteidigen.
    viel Dank.

    • Brauch man dafür eine Erlaubnis, um Israel zu verteidigen? Und brauch man auch eine Erlaubnis, Israel zu beschimpfen?
      Wo bekommt man die? 🙂

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