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    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
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Al-Kuds-Tag im Iran

Ahmadinedschad leugnet wieder
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat den Holocaust erneut bestritten.

Es sei „eine falsche Behauptung, ein Märchen, das als Vorwand für Verbrechen gegen die Menschheit benutzt wird“,

sagte Ahmadinedschad bei einer anti-israelischen Kundgebung zum sogenannten Al-Kuds-Tag in Teheran. Al Kuds ist der arabische Name für Jerusalem. In der iranischen Hauptstadt und anderen Städten des Landes demonstrierten nach Angaben der staatlichen Medien Hunderttausende Menschen gegen Israel. Zum ersten Mal seit Mitte Juli nahmen Anhänger der Opposition die Demonstrationen zum Anlass, gegen die umstrittene Regierung zu protestieren.
[…]
Der Al-Kuds-Tag ist im Iran ein gesetzlicher Feiertag und wird traditionell am letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan begangen. Hintergrund ist die Besetzung Ost-Jerusalems durch Israel während des Sechstagekrieges 1967.

Der Höhepunkt der traditionellen Veranstaltung war ein Gebet in der Teheraner Universität mit der anti-israelischen Rede Ahmadinedschads.

Er sagte, falls die Europäer Millionen von Juden getötet haben sollten, dann sollten sie den Juden auch „in Europa, Amerika oder Kanada“ Land schaffen. „Warum sollen die Palästinenser wegen eines Vorfalls leiden, an dem sie nicht beteiligt waren?“, fragte Ahmadinedschad. „Es ist unsere nationale, religiöse und islamische Pflicht, dem zionistischen Regime weiterhin entgegenzutreten.“

Israel bedrohe die nationale Sicherheit aller Staaten im Mittleren Osten.

Und diesen Lügen glaubt Ahmadinedschad wahrscheinlich auch noch.

  • Der Holocaust ist wie kaum eine andere Katastrophe der Geschichte dokumentiert. Die Weigerung des Herrn A. aus T., den Holocaust in seinem ganzen Schrecken anzuerkennen, ist faktenfrei und rein taktisch. Hat es keinen Holocaust gegeben – so sein Kalkül -, so haben auch die Juden kein Recht, in Israel zu sein.
  • Daher behauptet er auch, dass die Juden ebenso gut in „Europa, Amerika oder Kanada“ siedeln könnten. Das ist die nächste Lüge bzw. ein völliges Ignorieren der Fakten. Juden haben jahrhundertelang in Israel gelebt. Es gibt unendlich viele Spuren und Beweise dafür. Sie haben sich Ende des 19. Jahrhunderts friedlich im damalig britischen Mandatsgebiet Palästina angesiedelt. Es gab nie einen eigenständigen Staat Palästina. Daher haben die Juden aus historischer und auch völkerrechtlicher Sicht (die UNO hat 1948 die Gründung Israels beschlossen) ein Anrecht auf das Land Israel.
  • Und die letzte Lüge (in dieser Rede): Die Palästinenser müssen wegen der Juden und dem Holocaust leiden. Warum die Palästinenser leiden müssen – und das tun sie -, hat m.E. mindestens 3 Gründe:
  1. Weil die arabischen und andere Israel feindlich gesinnten Länder jemanden brauchen, um Israel unter Druck setzen zu können. Locker hätten die Nachbarländer Israels die ca. 750.000 Flüchtlinge in ihre Gesellschaften integrieren können, sowie Israel die ca. 900.000 jüdischen Flüchtlinge nach 1948 integriert habt. Aber das wollten sie nicht, um nicht ein Druckmittel zu verlieren.
  2. Weil die palästinensischen Politiker über Jahre diverse gute Angebote israelischer Politiker abgelehnt haben, einen eigenen Staat zu gründen.
  3. Und weil sich die meisten palästinensischen Politiker und Aktivisten geschworen haben, Israel zu vernichten und nichts anderes zu akzeptieren als das ganze Land.

Unter diesen Lügen Prämissen ist es natürlich nachvollziehbar, dass alle so fürchterlich aufgeregt sind, dass Israel wagt, etwas zu tun, zu sagen, sich zu wehren, überhaupt noch zu existieren.

Nur: wer so die Wahrheit verbiegt, der lügt. Und wer lügt, kann sich die Realität nach seinen Wünschen formen und viele in die Irre führen. Und dass wird Herrn A. aus T. auch noch abgekauft, deshalb ist er auch mit seiner „völlig legalen Israelkritik“ so erfolgreich.

Und wer das nicht begreift und den Iran und Herrn A. weiterhin verteidigt, … der hat was verpasst.

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