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Familienpolitik

Martin Lohmann(52), katholischer Publizist und Journalist:

Haben wir nicht im Grundgesetz einen Artikel 6, in dem die Erziehung als erste Aufgabe, das Recht und die Pflicht der Eltern garantiert wird? Dieses Recht ist vorgegeben. Nicht die Familie ist für den Staat da, sondern der Staat hat eine Dienstfunktion für die Familie. Sollen wirklich alle Koordinaten unserer Freiheit verschoben werden? Eigentlich müsste man in der Union wissen, dass alles getan werden sollte, das Elternrecht zu stärken und Familien stark zu machen. Es darf, um das Wort eines früheren SPD-Generalsekretärs aufzugreifen, keine andere Lufthoheit über den Kinderbetten geben als die naturgegebene.

Wir wissen, dass es für die Entwicklung der Kinder nichts Kostbareres und Wichtigeres gibt als Eltern, die Zeit, Zärtlichkeit, Liebe und Zuneigung für sie haben. Eine wirkliche Familienpolitik aus christlicher Verantwortung würde nicht der Betreuungspflicht hinterherlaufen, sondern alles zu tun versuchen, die Autonomie der Familie zu stützen und zu stärken. Wir haben leider einen grundsätzlichen Webfehler im Denken:

Denn solange das Kind zum Objekt der Betreuung degradiert wird und nicht als Subjekt der Entfaltung erkannt werden darf, haben wir keine wirkliche Familienpolitik. Vielleicht Betreuungspolitik, ja. Oder Frauenerwerbsförderpolitik meinetwegen. Auch die ist wichtig. Aber sie ist eben keine Familienpolitik. Eine solche würde vom Kind her denken – und von der Familie, für die eine Familienpolitik dienend da sein sollte. Und nicht umgekehrt.

Mütter und Väter gilt es zu stärken! Damit sie ihren Pflichten und Rechten nachkommen können als Väter und Mütter. Wir brauchen mehr Freiheit und weniger Staat, und vor allem weniger Bevormundung! Eine sozialistische Kindergartenpflicht widerspricht der christlichen Freiheit und fesselt das ursprüngliche Elternrecht. Ich hoffe sehr, dass sich die CDU nicht zum Sklaven der schleichenden Entmündigung von Familien macht, sondern innerhalb dieser Partei noch erkannt wird, wie wichtig Freiheit und Verantwortung sind. Kinder sind Personen, die ein Recht auf Heimat haben. Kinder dürfen nicht zur Verschiebemasse werden! Eigentlich bietet das C den Mut zu wirklich neuem und freiem Denken. Gerade in der Familienpolitik.

Der gute Mann spricht mir aus der Seele. Die Familie war jahrhundertelang die Zelle unserer Gesellschaft. Und jetzt steht sie plötzlich im Abseits. Familienpolitik ist verkommen zur Betreuungspolitik. Frauen sollen mit aller Macht in die Beschäftigung gebracht werden.

Warum eigentlich? Bei so vielen Arbeitslosen – wieso tut man fast alles dafür, dass Frauen auch arbeiten? Wieso zwingt man Frauen dadurch dazu, dass sie sich minderwertig fühlen, wenn sie nicht arbeiten und „nur“ für ihre Kinder da sind?

Ich habe nichts dagegen, dass Frauen arbeiten. Aber dann sollten sie wirklich eine WAHL haben und es sollte genauso respektiert, wenn eine Frau zu Hause bleibt.

Aber mit diesem Druck siegt am Ende der Sozialismus doch noch. Das Menschenbild ist dann: Nur wer arbeitet und produktiv ist, ist auch etwas wert. Wer das nicht tut …

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