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Nasrallah: Vernichtet Israel

Der Führer der radikal-schiitischen libanesischen Hisbollah, Scheich Hassan Nasrallah, hat zur Vernichtung Israels aufgerufen. Anlässlich des „Jerusalem-Tags“ (Youm al-Quds) erklärte Nasrallah am Freitag,

nur die „palästinensische Nation“, nicht aber das „zionistische Regime“, habe Anrecht auf Palästina „vom Meer bis zum Fluss (Jordan)“,

wie der staatliche iranische Sender Press TV auf seiner Homepage berichtete.

Kein Muslim oder Palästinenser habe das Recht, auch nur ein Stückchen palästinensischen Bodens oder einen Tropfen seines Wassers preiszugeben,

sagte der Generalsekretär der Hisbollah („Partei Gottes“).

Die muslimische Gemeinschaft müsse sich dessen bewusst sein, dass das „illegitime und feindselige Gebilde Israel“ Palästina besetzt habe, um hier sein Regime zu errichten.

Nasrallah rief alle Muslime in der Welt auf, Israel nicht anzuerkennen.

Religionsgelehrte hätten einträchtig ein Verbot ausgesprochen, die „Beziehungen zu Tel Aviv“ zu normalisieren, behauptete der Hisbollah-Chef. Auch wenn man nicht in der Lage sei, einen Krieg gegen die Besatzung zu beginnen, so gebe es für die arabische Welt keine Notwendigkeit, sich zu ergeben und Israel anzuerkennen.

Die Libanesen wollten keinen Krieg, sollten sie aber angegriffen werden, werde der „Widerstand die israelische Armee zerschlagen“, sagte Nasrallah.

„Ich weiß nicht welche Ausrede sie für diesen Krieg haben werden, aber wenn uns die Israelis angreifen, müssen wir die Bedrohung in eine Gelegenheit verwandeln“, so der Hisbollah-Chef. „Der nächste Krieg wird das Antlitz der Region verändern.“

Die vom Iran unterstützte Hisbollah hatte im Sommer 2006 einen Krieg mit Israel angezettelt. Auslöser war ein Angriff der radikal-islamischen Miliz vom Libanon aus auf den Norden Israels. Dabei wurden zwei israelische Soldaten entführt und drei weitere getötet. Die israelische Luftwaffe flog daraufhin schwere Angriffe gegen den Libanon, die Hisbollah feuerte tausende Raketen auf israelisches Territorium ab.

In dem 34-tägigen Krieg wurden mehr als 1.000 Menschen im Libanon getötet, auf israelischer Seite starben 40 Zivilisten und 119 Soldaten. Die verschleppten israelischen Soldaten wurden aber nicht befreit und die Hisbollah militärisch nicht geschwächt.

Na, das sind doch mal Aussagen. Da brauchen wir immerhin keinen Übersetzer, der uns erklärt, wie Nasrallah das wirklich gemeint hat. Das brauchen wir bei seinem Übervater aus Teheran eigentlich auch nicht, aber der versteckt seine Absichten besser hinter seiner Rhetorik.

Obwohl – das mit der Rhetorik hat Nasrallah auch ganz gut raus: Auf der einen Seite sagt er, die „Libanesen wollten keinen Krieg, sollten sie aber angegriffen werden, …“. Er stellt also die Libanesen als friedliebendes Volk dar, das sich nur wehrt, wenn es angegriffen werde sollte.

Auf der anderen Seite sagt er:

  • Israel solle vernichtet werden.
  • nur die „palästinensische Nation“, nicht aber das „zionistische Regime“, habe Anrecht auf Palästina
  • Israel sei ein illegitimes und feindseliges Gebilde
  • Kein Muslim solle Israel anerkennen
  • Auch wenn man nicht in der Lage sei, einen Krieg gegen die Besatzung zu beginnen, …

Der letzte Satz bedeutet doch im Klartext: Wenn man in der Lage wäre, Israel anzugreifen, würde man das auch tun.

Aber die Hisbollah ist eine ganz friedliebende Gruppierung. So friedliebend, dass man eine Goebbels-gleiche Propaganda benutzt, um die lieben Mitbürger über den Feind aufzuklären.

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Eine Antwort

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