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Jerusalem: Stadt des Islams?

In kaum einer anderen Stadt zeigt sich der Eroberungscharakter der islamischen Ideologie so deutlich wie in Jerusalem, einer der ältesten Städte der Welt. Hier scheint jeder Stein eine lange Geschichte zu atmen.

Jerusalem wurde schon vor 3000 Jahren die Hauptstadt Israels. Hier herrschten Israels Könige. Die faszinierenden Ausgrabungen der historischen Stadt König Davids sind ein Steinwurf vom heutigen Zentrum Jerusalems entfernt, gleich angrenzend an dem Tempelberg und zu Fuß leicht zu erreichen.

Hier wirkten vor 2000 Jahren der jüdische Rabbi und christliche Messias Jesus mit seinen Aposteln, ausweislich des Neuen Testaments auch auf dem Tempelberg. König Salomon baute hier ca. 960 v.Chr. den ersten jüdischen Tempel, der 586 v.Chr. von dem Babylonier Nebukadnezar zerstört wurde. Ab 538 v.Chr. konnten ihn die Juden in mehreren Jahrzehnten wiederaufbauen, bevor er 70 n. Chr. von den Römern erneut zerstört wurde. Dies ist der heiligste Ort des Judentums, und an einem kleinen Überrest der Tempelberg-Westmauer, der berühmten Klagemauer, versammeln sich Tag und Nacht Menschen jüdischen Glaubens zum Gebet.

Direkt oberhalb der Klagemauer, auf dem jüdischen Tempelberg, befindet sich die Al-Aksa-Moschee, die wie im Herrschaftsgebiet des Islam üblich, eine umfunktionierte Kirche ist. Hier sogar auf der umfunktionierten gesamten Tempelbergsfläche. Nun, das Rauben und Klauen hat seit Mohammed Tradition und Legitimität, und der Koran regelt das Beutemachen und Beuteteilen in ausführlicher Dreistigkeit.

So beansprucht der Islam Jerusalem als seine heilige Stadt – immerhin als drittwichtigste nach Mekka und Medina. Damit sollte den Juden und Christen theologisch und politisch sozusagen der Teppich unter den Füßen weggezogen werden. Dieser Anspruch ist, gelinde gesagt, höchst fragwürdig, selbst dann, wenn dazu ausschließlich islamische Quellen herangezogen werden. Er beruht nämlich auf einem Koranzitat, in dem Jerusalem nicht vorkommt (so wie auch sonst nirgendwo im Koran). Nach dem daraus entstandenen Märchen sei der Prophet Mohammed, auch nach islamischer Auffassung nur ein Sterblicher, auf einem geflügelten Pferd nachts zu einer entfernten (arabisch: al-aksa) Moschee geflogen, von dort in den Himmel aufgestiegen und sodann zurück nach Mekka gelangt. Wie gesagt, von Jerusalem keine Rede. Unstrittig nach Mohammeds Tod und der Eroberung Jerusalems setzte man um 700 n. Chr. flugs den Felsendom und eine Moschee an die Stelle, an der früher einmal der Tempel der Juden stand, und nannte die Moschee Al-Aksa, offensichtlich mit einem cleveren Hintergedanken. Dann drehten die Moslems Ursache und Wirkung um und behaupteten dreist, diese sei die im Koran erwähnte entfernte Moschee, zu der Mohammed geritten sei. Obwohl Mohammed schon längst tot war und es sogar zu seiner Lebenszeit überhaupt keine Moschee in Jerusalem gab. Wie praktisch. Denn damit begründen Moslems bis heute ihre religiösen Machtgelüste und den politischen Anspruch auf die heiligste Stätte des Judentums. The Muslim Claim to Jerusalem (Daniel Pipes, Middle East Quarterly, Fall 2001).

Dagegen erscheint Jerusalem in der Jüdischen Bibel 669 mal. Zion, das ursprünglich Jerusalem bedeutet, manchmal auch das Land Israel, 154 mal, insgesamt also 823 mal. Die Christliche Bibel erwähnt Jerusalem 154 mal und Zion siebenmal. Im Gegensatz dazu werden im Koran Jerusalem oder Zion nicht ein einziges Mal erwähnt. Aber wie immer spielte Jerusalem nur solange eine theologische Rolle im Islam, wie es auch politisch eine Rolle spielte. Kein islamischer Herrscher machte Jerusalem je zu seiner Hauptstadt, auch nicht die osmanischen Kalifen oder die jordanischen Eroberer.

Nach jüdischem Glauben wird der Messias irgendwann über den Ölberg, zusammen mit den auferweckten Gerechten, durch das Goldene Tor nach Jerusalem einziehen und auf dem Tempelberg das Jüngste Gericht halten. Auch daher liegt auf dem Ölberg ein großer jüdischer Friedhof mit Blick auf das Goldene Tor zum Tempelberg. Die Gräber des durch die islamischen Jordanier 1948 stark beschädigten Friedhofs stammen zum Teil noch aus biblischer Zeit.

Im 16. Jahrhundert kam Jerusalem unter der Führung von Sultan Süleyman dem „Prächtigen“ unter islamisch-osmanische Herrschaft. Dieser bekam offensichtlich eine Menge Furcht vor der messianischen Verheißung im Buch Sacharja:

„Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberg, der vor Jerusalem liegt nach Osten hin. … Da wird dann kommen, der HERR, mein Gott und alle Heiligen mit ihm.“ (Sach 14,4 + 5)

So ließ der prächtig eingeschüchterte Süleyman kurzerhand das Goldene Tor zumauern und zudem noch einen muslimischen Friedhof davorsetzen. Damit glaubte er wohl, dem Ungläubigen-Messias den Zugang zum Tempelberg verwehren zu können.

Nach über 400 Jahren islamisch-osmanischer Herrschaft und 25 Jahren britischer Mandatschaft wurde von den Vereinten Nationen 1947 bekanntlich ein Teilungsplan für Palästina verabschiedet. Folgerichtig zogen die Briten ab, Israel gründete seinen eigenen Staat, und nur einen Tag später überfielen fünf arabische Staaten zusammen mit palästinensisch-arabischen Milizen das junge Israel. Im Zuge der Kampfhandlungen eroberte Jordanien Ostjerusalem mit dem Tempelberg sowie das Westjordanland, zerstörte alle Synagogen und verweigerte den Juden den Zugang zu ihrem heiligsten Ort, der Klagemauer. Erst seit dem gewonnenen Sechstagekrieg 1967, als wieder einmal die Araber zum Kampf gegen Israel schritten und verloren, können sich Juden wieder an der Klagemauer zum Gebet versammeln.

Anders als die Araber zuvor erlaubte Israel anschließend den Muslimen den Zugang zu ihren heiligen Stätten und unterstellte den Tempelberg einer autonomen muslimischen Verwaltung. In Jerusalem gibt es übrigens 73 Moscheen und 158 Kirchen.

Die Christen hatten unter muslimischer Herrschaft in Jerusalem ebenfalls nichts zu lachen. So wurde die Grabeskirche, die am vermuteten Ort der Kreuzigung Jesu steht, vom Kalifen al-Hakim zerstört und den Christen die Pilgerreise nach Jerusalem verwehrt, was den Anlass zum ersten Kreuzzug im Jahr 1095 unter Gottfried von Bouillon gab. Der natürlich heutzutage in der kastrierten „politisch korrekten“ Sichtweise enorm bedauert wird. Denn sich gegen islamische Aggression zu wehren, ist schließlich heutzutage total Autobahn. Und dass Christen dem Ort der Kreuzigung und des Grabes von Jesus nahe sein wollten, wird von vielen geistig verwirrten Gutmenschen als Intoleranz und Beleidigung der Moslems umgedeutet.

Völkerrechtlich haben die Moslems kein Anrecht auf Jerusalem. Im Zuge der Neuordnung des Nahen Ostens nach Untergang des osmanischen Reiches hat der Völkerbund 1922 einen politischen Anspruch auf das winzige Gebiet westlich des Jordans einschließlich Jerusalem für die Juden ausschließlich anerkannt. Parallel sagte der Völkerbund Ansprüche der Araber auf riesige Gebiete zu, heute Syrien, Irak und Libanon. Das heutige Saudi-Arabien und Ägypten erlangten einige Jahre davor ihre Selbständigkeit. Es folgten weitere 17 arabische Staaten, zusammen ca. 10% der Landoberfläche der Welt, alles durch islamische Eroberung geschaffen. Aber sie fordern wie selbstverständlich Jerusalem und das winzige Israel. Nun, dies ist nicht verwunderlich, denn dem Koran und der Philosophie des Mohammed zufolge muss der Islam überall herrschen. Und so kann es kein friedliches Zusammenleben mit einer solchen Eroberungsideologie geben. Nirgends und nirgendwann.

[…] Nicht nur in diesem Sinn sind die Israelis unsere Brüder und Schwestern, die sich an der vordersten Front des islamischen Dschihad befinden. Sie sollten unsere uneingeschränkte Unterstützung und Solidarität erfahren.

Wenn Israel einmal gefallen sein sollte, wird sich die islamische Eroberungswut ganz auf Europa konzentrieren. […]

In einem Land westlicher Lebensweise, in dem Juden, Christen und Muslime gleichberechtigt miteinander leben, während ein paar Kilometer weiter nur noch arabische Diktatur, islamische Unterdrückung und islamische Terroristen herrschen. Ein Land, in dem Muslime Beamte, Richter, Politiker und Regierungsmitglieder sind. Ein Israel, das völlig anders ist als es durch die arabische Propagandamaschinerie permanent verunglimpft wird. Und das ganz gewiss auch sehr viel besser ist, als es in vielen westlichen Medien dargestellt wird.

Am Israel Chai – Lang lebe Israel!

via http://www.pi-news.net/2009/10/belagertes-jerusalem/

Der muslimische (Nicht-)Anspruch auf Jerusalem wird hier sehr gut beleuchtet. Ein Ausschnitt:

Die jüdische Identität Jerusalems, wie sie in den Schriften griechischer und römischer Autoren der klassischen Antike aufgezeichnet ist, ist es an sich wert als eigenes Thema untersucht zu werden. Dieser Aufsatz greift auf Bezugnahmen zu Jerusalem aus fast zwanzig unterschiedlichen Quellen zurück, die aus der Zeit vom dritten Jahrhundert vor christlicher Zeitrechnung bis ins dritte Jahrhundert christlicher Zeitrechnung stammen, also grob sechs Jahrhunderte abdecken.

Eine Untersuchung der Quellen zeigt die komplette und einmütig Übereinstimmung der Autoren auf, dass Jerusalem aufgrund der Tatsache jüdisch war, dass es von Juden gegründet wurde, seine Einwohner Juden waren und dass der Tempel, der in Jerusalem stand, das Zentrum der jüdischen Religion war. Trotz der Tatsache, dass einige dieser Autoren entschieden negative Ansichten zu den Juden und dem Judentum hatten, stimmten sie alle bezüglich der jüdischen Identität der Stadt überein. Diese Texte besitzen eine Wichtigkeit, die ihren rein akademischen und kulturellen Inhalt übertrifft. Neulinge auf der historischen Bühne und ihre Apologeten haben ihre politischen Ansprüche auf historischen Darstellungen gegründet, die sie gefälscht haben. So gibt zum Beispiel der amerikanische Chefunterhändler Dennis Ross in seinem weitschweifigen Bericht über den Camp David-Gipfel vom Juli 2000 einen Großteil für dessen Fehlschlagen dem verstorbenen Vorsitzenden Yassir Arafat von der palästinensischen Autonomiebehörde, der nicht nur „alte Mythen“ wiederholte, sondern „einen neuen erfand… [dass] der Tempel nicht in Jerusalem stand, sondern in Nablus.“[2]

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8 Antworten

  1. geklaut?

  2. Ach so, haste bei PI geklaut…

  3. Hoi Markus,
    wenn du Pipes anführst, warum nicht auf die deutschen Texte verweisen? Der über den muslimischen Anspruch auf Jeruslaem war einer der ersten auf den Nahost-Infos:
    http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/0pipes_ilsamjerusalem.html
    (und bei Pipes steht er auch auf Deutsch)
    🙂

  4. @Kritiker
    Sie versuchen mit aller Gewalt, mich in eine Ecke mit pi-news zu stellen.
    Das ist armselig und lässt nur den Rückschluss zu, dass Sie inhaltlich nichts entgegen zu setzen haben.
    Wenn das so ist, dann sollten Sie einmal in sich gehen und Ihre Ansichten überprüfen anstatt mit aller Gewalt Ihre Ansichten über den Islam zu verteidigen.
    Dann können Sie gerne wiederkommen. Au revoir.

  5. Wer nichts zu tun hat, ist ja wohl nicht Markus, sonder eher diejenigen, welche nur auf verschiedene Blogs inhaltslose Kommentare von sich geben um Hauptsache „ein wenig Kontra“ geleistet zu haben.

    Die Zeit und Mühe sich zu nehmen um Gegendarstellungen auch zu untermauern, Fehlanzeige! Aber sich die Zeit und Mühe zu nehmen um infantile Kommentare zu veröffentlichen, dass allemal. Primitiver geht es wirklich nicht mehr.

    Und zu guter Letzt, ich werde alle weitere Kommentare von Kritiker & Co. ignorieren, denn auch ich lerne aus Fehlern und werde mich auf deren Spiel nicht mehr einlassen. Einmal reicht!

  6. Ich werde nicht meine Zeit verschwinden, und Mühe geben um Quellen zu suchen, damit ich Ihnen was zu überzeugen, denn Sie vertrauen besser nur Ihren Quelle (Pi-News), die Sie als Wahrheiten nennen.

    Meine Meinnung ist Sie haben nichts zu tun, und Sie versuchen Ihren Blog wie solche Pi-News webseiten zu entwicklen, und das habe ich Ihnen schon mal gesagt.
    Viel Erfolg… und wünsche Ihnen viel Glück beim Zahl der Besuchenr…

  7. Und weil Ihnen die Quelle nicht gefällt, muss der Inhalt falsch sein?
    Sie machen sich das Leben aber ganz schön einfach.
    „Quelle gefällt mir nicht … Inhalt falsch“

    Ich verstecke mich? Bestimmt nicht.

    Und Ihnen habe ich schon des Öfteren gesagt, dass Sie sich lieber inhaltlich äußern sollen, anstatt unqualifiziert andere zu diffamieren. Aber das scheint Ihnen ja großen Spaß zu machen.
    Das lässt Rückschlüsse zu.

  8. lol….

    ich musste zuerst tod lachen, nicht über das Artikel, sondern über Ihren Quellen, und wie Sie immer sich verstecken.

    unda damals hatte ich Recht gehabt…

    https://wahrheitgraben.wordpress.com/2009/09/15/abfall-vom-islam/#comment-795

    Naja.. typpisch http://www.PI-News.net Leser halt

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