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Ehemaliger Hassprediger

Im Juli 2009 hat sich der ehemalige marokkanische Hassprediger Mohammed al-Fasasi in einem Brief an seine in Hamburg lebende Tochter von jeder Form des Terrorismus gegen Ziele im Westen losgesagt.

[…] Daraus folgt, dass alles, was diese Verträge bricht, indem Diebstahl für halal (islamisch erlaubt, Red.) erklärt wird (…) oder die Tötung er Bevölkerung im Namen des Dschihad erlaubt wird (…) oder man versucht, Zellen zu bilden, die die Menschen in Angst und Schrecken versetzen sollen, und so weiter, (…) in meinen Augen ein Vertragsbruch und ein Verrat ist an dem, worauf man in der Botschaft oder im Konsulat oder im Einwanderungsbüro seine Unterschrift gesetzt hat.

Deutschland ist kein Kampfgebiet (Anmerkung von Markus: Wo ist dann das Kampfgebiet?). Deutschland ist ein Feld für die Arbeit, eine Schule für das Lernen, Werkstätten für die Investition, Krankenhäuser für die Behandlung und ein Markt für den Warenverkauf. Anders gesagt: Deutschland ist der Boden für friedliches Zusammenleben und ein gutes Leben, vor allem vor dem Hintergrund, dass die deutschen Richter und die Polizei in Deutschland (…) Ausländer schützen und für sie sorgen. (…)

Hinzufügen will ich noch, in klarem Arabisch, dass Hamburg, denn in dieser Frage ging es um Hamburg, eine Stadt ist, in der es eine Vielfalt von religiösen Sekten, Ideologien und politischer Richtungen gibt. Daneben gibt es islamische Gemeinden, die aus den schon erwähnten und allgemein anerkannten Gründen dort entstanden sind. Die Moscheen sind offen und reichlich und geschützt. Es gibt tatsächlich Religionsfreiheit, wie es sie in vielen islamischen Staaten nicht gibt. Was Gelehrte und Prediger dort sagen können, kann in manchen islamischen Ländern nicht gesagt werden.

Es gibt vielfältige Ausdrucksmittel und -möglichkeiten, die allen offen stehen, was wiederum in der islamischen Welt kaum der Fall ist. Es gibt kein Verbot von friedlicher Werbung für den Islam. Im Rahmen der erlaubten Möglichkeiten und im Rahmen der Beziehung zwischen Gastgeber und Gast kann man seine Meinung sagen und seinen Glauben vertreten. (…)

Ja ich glaube nicht, dass die Herrschenden dort ihre Bürotüren und ihre Ohren vor den Bitten der islamischen Gemeinden verschließen. Deshalb rate ich allen zum friedlichen Zusammenleben. Wer das nicht kann, dem steht die weite Welt Allahs offen, und wer nichts weiter will als Töten, Blut, Raub und Stehlen, der hat nichts mit der Religion von Allah dem Erhabenen zu tun, weder in Deutschland noch sonst wo.

Was den Broterwerb, die Arbeit und die Erwerbslosigkeit angeht, so denke ich nicht, dass es erlaubt ist, sich auf den deutschen Staat zu stützen, der Arbeit zum Leben auszuweichen und statt dessen Arbeitslosengeld und anderes in Anspruch zu nehmen. Es stimmt, dass es Arbeitsfelder gibt, die nicht zu einem Muslim passen, (…) aber es stimmt auch, dass es jede Menge Arbeitsmöglichkeiten gibt, die aus islamischer Sicht halal sind. (…) Es ist besser, dass er (der Muslim, Red.) von seiner Hände Arbeit und seiner Stirne Schweiß isst, denn dieser Bissen, den er selbst verdient hat, ist schmackhaft und süß. […]

Dass es in Hamburg 46 Gebetsräume gibt, ist an sich schon ein Beweis für die Toleranz des deutschen Staates gegenüber den Muslimen, weil es in keinem islamischen Land eine vergleichbar große Anzahl von Kirchen in einer Stadt gibt. […]

Die Verteufelung und Beleidigung der deutschen Regierung, der Bundeskanzlerin Merkel (…) ist eine Sittenlosigkeit. Das Prinzip – die Hand beißen, die mich füttert – ist kein stimmiges. (…) Allah spricht: „Beleidigt nicht die, die einen anderen als Allah anrufen…“

Was ist der Nutzen daraus, die Bundeskanzlerin zu beleidigen und sie als Taghut (Despotin, Red.) zu beschimpfen? (…) Das ist Unsinn und abwegig. Die deutsche Bundeskanzlerin ist großartig. Deutschland hat seine Religion und ihr habt eure. Die Kanzlerin hat ihre Arbeit und ihr habt eure. (…) Deutschland hat euch seine Tore geöffnet, ihr habt aus seiner Schatzkammer etwas erhalten, während euch zur gleichen Zeit eure eigenen Leute nichts gegeben haben. (…)

Geschrieben von Mohammad bin Mohammad al-Fasasi, der zu Unrecht Gefangene im Stadtgefängnis von Tanger, 21.9.2009.

Das nenne ich mal klare Aussagen. Wie viel Gewicht sie haben, wer auf sie hört und sie sich zu Herzen nimmt, ist eine andere Frage.

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