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    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

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    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
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    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
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Moshe Halbertal zum Goldstone-Bericht

Der renommierte israelische Philosoph Moshe Halbertal hat den Goldstone-Bericht zu Israels Militäroperation in Gaza in der US-amerikanischen Zeitschrift The New Republic einer kritischen Analyse unterzogen. Halbertal, Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem und an der New York University, war an der Formulierung des ethischen Codes der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) beteiligt und hat sich in diesem Zusammenhang lange und intensiv mit den moralischen Fragen auseinandergesetzt, denen Israel bei seinem Kampf gegen den Terrorismus gegenübersteht.

„Die Kommission, die den Bericht verfasst hat, hätte einen großen Dienst leisten können, wenn sie sich auf die Sammlung von Zeugenaussagen aus Gaza und ihre kritische Überprüfung beschränkt und dabei anerkannt hätte (was sie versäumt hat), dass sie parteiisch und unvollständig sind. Dies hätte Israel gezwungen, unterschiedliche Fragen zu prüfen, Antworten zu liefern und angemessene Maßnahmen zu ergreifen. (Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hamas eine solche Untersuchung ihrer eigenen Verbrechen durchführt. Dies ist eine weitere Asymmetrie.) Aber stattdessen hat sich die Kommission dazu entschieden, ihren Befunden drei überflüssige Elemente hinzuzufügen: den historischen Kontext, der zum Krieg geführt hat; ihre Einschätzung von Israels strategischen Zielen; und lange Abschnitte über Israels Besatzung des Westjordanlands. Warum sollte eine Kommission mit einem Mandat, die Operation in Gaza zu untersuchen, sich mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt in seiner Gesamtheit auseinandersetzen?

Der ehrliche Leser dieser Abschnitte kann den Eindruck nicht loswerden, dass ihr Ziel darin besteht, eine generelle Verurteilung Israels als Raubtierstaat zu lancieren, der jederzeit darauf aus ist, die Menschenrechte zu verletzen. Aus solch einer Vorannahme wird natürlicherweise folgen, dass die Gaza-Operation nur ein weiteres Beispiel für das verruchte Verhalten Israels war. Diese langen Abschnitte sind die schwächsten, parteiischsten und empörendsten in diesem langen Dokument. Sie sind rein politisch. Nach Goldstones Darstellung der Vorgeschichte des Krieges bspw. wird die Hamas im Prinzip als legitime Partei beschrieben, die das Unglück hatte, mit Israel zusammenzustoßen. Die blutige Geschichte der Bewegung, die seit Beginn der Osloer Abkommen entschlossen gewesen ist, alles in ihrer Macht stehende – einschließlich der Massakrierung von Zivilisten – zu tun, um den Friedensprozess zu besiegen, wird nicht erwähnt.“

„Der Goldstone-Bericht als Ganzes ist ein fürchterliches Dokument. Er ist parteiisch und ungerecht. Er leistet keine Hilfe dabei, die wirklichen Fragen zu klären. Was für Methoden kann Israel und können andere Staaten in ähnlichen Situationen bei der Verteidigung ihrer Bürgeranwenden? Moralische Standards im Krieg zu kreieren, die einem Staat die Mittel zur legitimen Selbstverteidigung nehmen, ist politisch töricht und moralisch problematisch; aber wirkliche Antworten auf wirkliche Probleme lassen sich im Goldstone-Bericht nicht finden. Was sollte Israel tun, wenn tödlichere und treffsichere Raketen der Hisbollah das Zentrum Tel Avivs treffen und den Tod Hunderter von Zivilisten verursachen? Es ist eine wohlbekannte Tatsache; dass sich solche Raketen im Besitz der Hisbollah befinden und sie im Ernstfall aus bevölkerten Dörfern im Libanon abgefeuert werden werden.“

Den vollständigen Artikel gibt es unter dem folgenden Link.

(The New Republic, 06.11.09)

Einige Leute werden jetzt sagen: Ja, der Typ ist Israeli, der muss ja so reden. Diesen Leute kann ich nur sagen. Thema verfehlt, 5, setzen. Denn es geht um die Argumente, nicht um die Herkunft desjenigen, der sie vorbringt.

Der Goldstone-Bericht ist definitiv einseitig und aus juristischer Sichtweise ein einziger Witz. Wenn die UN etwas erreichen will, wenn irgendjemand erreichen will, dass Israel etwas verändert, dann sollten sie anfangen, Israel anzuerkennen, Israel zu respektieren und die Wahrheit sagen.

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