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UN-Resolution 242

Am 22. November 1967 nimmt der UN Sicherheitsrat einmütig die Resolution 242 an, die versucht, den Konflikt zwischen Israel und den arabischen Staaten zu beenden. Die Resolution wurde vom britischen Botschafter, Lord Caradon, entworfen und fordert, dass Israel sich „von den im letzten Konflikt okkupierten Territorien“ zurückziehen soll.

In einem Interview mit einem israelischen Radiosender im Jahre 1973 sagte Lord Caradon, die Verwendung des bestimmten Artikels „den“ vor „okkupierten Gebieten“ ist beabsichtigt, weil nicht beabsichtigt war, dass Israel sich aus allen Gebieten zurückziehen sollte. Lord Caradon stellte klar:

„Rückzug sollte stattfinden, wenn die Grenzen sicher und anerkannt sind…sie werden nicht sicher sein, bevor sie anerkannt sind. … Ich kenne die Grenze von 1967 sehr gut. Es ist keine zufriedenstellende Grenze.“

Die Palästinenser fordern, dass diese Resolution endlich umgesetzt wird und leiten daraus das Recht auf ihren eigenen Staat in den Grenzen von 1967 ab.

Diverse Leute regen sich über Israel wie über einen ungezogenen Schuljungen auf, der trotz aller liebevollen Aufforderungen die Strafarbeit immer noch nicht geschrieben hat. Dabei wird die Vorgeschichte (wer hat den Krieg angefangen? Wer hatte die Gebiete vorher besetzt?) zum größten Teil komplett ausgeblendet und nur der Teil übrig gelassen, mit dem man auf Israel herumhacken kann.

Folgendes ist dazu festzuhalten:

Die territorialen Verhältnisse unterschieden sich von den heutigen, da

  • der Gaza-Streifen noch zu Ägypten,
  • die Golanhöhen zu Syrien und
  • das Westjordanland einschließlich der Altstadt Jerusalems zu Jordanien gehörten.

Von Israels Nachbarstaaten aus operierten arabische Fedajin und griffen bis in die 1960er Jahre hinein wiederholt verschiedene Ziele in Israel an. Syrien etwa, das ein Verbündeter der Sowjetunion war, unterstützte Einfälle von Guerilleros als Teil des Volksbefreiungskriegs der sozialistischen syrischen Baʿth-Partei, auch um von innenpolitischen Problemen abzulenken.

1967 hatte noch kein arabischer Staat Israel und damit die Existenzberechtigung des jüdischen Staats anerkannt; ein Friedensvertrag zwischen einem der Staaten und Israel war noch nicht unterzeichnet worden.

via wikipedia.de

Israel hat Gebiete besetzt, die vorher von anderen Staaten besetzt waren. Gab es dazu auch eine UNO-Resolution mit der Forderung nach Rückzug? Nein.

Ich glaube, wenn Israel die Wahl gehabt hätte, hätten sie diese Gebiete lieber nicht okkupiert. Dass es Ärger geben würde, war von vornherein klar.

Israel ist jahrelang provoziert und akut bedroht worden. Insofern ist dieser Krieg als ein Verteidigungskrieg einzustufen – auch deshalb, weil keiner der drohenden Staaten das Existenzrecht Israels anerkannt hatte, sondern im Gegenteil immer wieder betont hatte, Israel müsse vernichtet werden.

Der ägyptische Staatspräsident Nasser erklärte am 26. Mai 1967 – 10 Tage vor Beginn des Krieges am 5. Juni:

Unser Ziel ist die Zerstörung Israels. Das arabische Volk ist bereit, zu kämpfen. … Sharm El-Sheikh ist eine Konfrontation mit Israel.

So erklärte Syriens Präsident Nureddin al-Atassi am 22. Mai 1966:

Wir wollen einen totalen Krieg ohne Einschränkungen, einen Krieg, der die zionistische Basis zerstören wird.

Am 20. Mai 1967 verkündete Hafiz al-Assad, damals syrischer Verteidigungsminister und späterer Staatschef :

Unsere Streitkräfte sind nun voll bereit (…) dem Akt der Befreiung den Anstoß zu geben und die zionistische Anwesenheit im arabischen Heimatland in die Luft zu jagen. Ich als Militär glaube, dass die Zeit gekommen ist, den Vernichtungskrieg zu führen.

Am 27. Mai 1967, kurz vor Kriegsausbruch verkündete Gamal Abdel Nasser, der Präsident Ägyptens :

„Unser grundlegendes Ziel ist die Vernichtung Israels. Das arabische Volk will kämpfen.“

Nun höre ich schon die Gutmenschen, die sagen: „Das war doch alles nur Propaganda. So sind die Araber nun mal, das darf man alles nicht so ernst nehmen.“ Käse. Das waren akute Drohungen.

Also, es waren schon vorher besetzte Gebiete, die in einem Verteidigungskrieg zur Sicherung der eigenen Existenz gegen aggressive Nachbarn eingenommen wurden.

Dass diese Resolution von Israel nicht umgesetzt wird, liegt alleine daran, dass diese Resolution die Umstände und die Sicherheitsbedürfnisse Israels völlig außer acht läßt bzw. die Ereignisse soweit filetiert, bis nur noch das übrig bleibt, was passt.

Nach dem Schema hätte man auch die Amerikaner auffordern können, sich 1945 aus den besetzten deutschen Gebieten zurückzuziehen. Und hätte es die UNO 1945 schon gegeben, hätten sie das bestimmt auch getan.

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4 Antworten

  1. […] hat etwas Interessantes (und wichtiges) zum Thema UNO-Resolution 242 […]

  2. Die Palis ergo Moslems (!) halten alles hoch (egal was) womit sie den Juden ans Bein pinkeln können!

  3. Ganz offen und ehrlich: Kaum.
    Aber deren Resolutionen haben eine gewisse Erfolgsgeschichte, ;-(

    Mich hat das persönlich interessiert, was da 67 abging und warum die Palis die 242 so hochhalten.

  4. Mal eine Frage (offen und ehrlich)
    Wo hat die UNO wirkliche Erfolge zu verzeichnen?

    Im Nahen Osten nirgendswo.
    Im letztem Europäischen Konflikt nur bedingt (je nach Perspektive)
    Afrika ist eine reine Katastrophe

    Im normalem Leben wird man nach den Erfolgen beurteilt und nicht nachdem wer lauter schreit

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