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    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
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Linker Antisemitismus

Es geht nicht darum, Antisemitismus als ein linkes Phänomen zu etikettieren. Aber alle Welt redet so oft vom rechten Antisemitismus – den es ohne Frage gibt. Aber dahinter sollte sich der linke nicht verstecken dürfen:

[…] Linker Antisemitismus als Begleiterscheinung eines geharnischten Antikapitalismus ist ja nicht neu. Er geht zurück auf die Anfänge des Marxismus, auf den missverständlichen Essay Zur Judenfrage von Karl Marx, der eigentlich den Antisemitismus kritisieren wollte, aber fatalerweise die Emanzipation der Juden als Emanzipation vom Judentum predigte:

„Welches ist der weltliche Kultus des Judentums? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld.“

Solche Merksätze wurden nachher lustvoll zitiert von wahnhaften Antisemiten, die im Namen des Antiimperialismus uralte Klischees von jüdischen Ausbeutern, Wucherern, Weltherrschern reaktivierten. Das gab es unter Stalin, das entbarg sich in den Slansky-Prozessen und in der palästinafreundlichen Außenpolitik der DDR. Als „imperialistischen Brückenkopf im Nahen Osten“ und als Hort „des zionistischen Finanzkapitals“ diffamierte man den Staat Israel. Ulbricht nannte den Sechstagekrieg „Blitzkrieg“ und fürchtete ein „Protektorat Sanai“, man sprach von israelischer „Wehrmacht“ und warf den Israelis „Massenpogrome“ vor. Die zwanghaften sprachlichen Anleihen beim Faschismus entlarvten die linke Israelkritik als das, was sie war: sekundärer Antisemitismus – das heißt Antisemitismus nicht trotz, sondern wegen Auschwitz.

Nein, Antifaschismus und Antisemitismus sind kein Widerspruch. Mit den Worten August Bebels:

„Antisemitismus ist der Sozialismus der dummen Kerls.“

Wir wollen zugunsten der Hamburger Antiimperialisten unterstellen, dass Bebels Satz auf sie zutrifft. Aber nicht alle antisemitische Israelkritik ist heutzutage dumm, sie ist auch kein Vorrecht der Linken oder der Rechten, sondern siedelt als unausrottbare Dummheit inmitten der besten israelkritischen Gesellschaft.

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Eine Antwort

  1. Eine llnke Demonstration des „Bündnisses gegen Hamburger Unzumutbarkeiten“ gegen den Linken Antisemitismus findet an 13.12. in Hamburg statt. Abschluss ist vor dem B-Movie. wo zeitgleich eine nochmalige Ansetzung des Films „Warum Israel“ beginnt.

    http://b-g-h-u.blogspot.com/

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