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    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
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Big Brother is Google is watching you

Ich persönlich finde Google ja sehr nützlich. Wenn ich an die alten Zeiten denke, in denen ich Suchmaschinen benutzt habe, wo man auf die Ergebnisse 1-2 Minuten warten musste – was sicher auch an der Internetanbindung lag – oder wo ich mich geärgert habe, weil meine Emails oder meine Termine schön friedlich auf meinem PC zu Hause lagen – nur war ich da gerade nicht und kam so nicht an die Sachen ran.

Aber: Google ist ein Spion. Alle möglichen Daten werden über das Nutzerverhalten in einem Webprotokoll festgehalten. Das Schlimme daran:
Wenige wissen das, noch weniger wissen, dass man das Webprotokoll abschalten kann und Google setzt die Einwilligung zum Speichern der Daten als gegeben voraus. Man muss also aktiv werden, wenn man die Neugier des Konzerns einschränken will. Dazu ist ein ausgezeichneter Artikel erschienen, der einem dabei hilft:

SPIEGEL ONLINE schreibt dazu:
Google sammelt mehr Informationen über Internetnutzer als jedes andere Unternehmen. Ab sofort werden Suchergebnisse sogar ohne Zustimmung der User „personalisiert“. SPIEGEL ONLINE erklärt, wie Sie sich der Datensammelwut des Konzerns entziehen können.

Seit Montag protokolliert Google Ihr Suchverhalten auch dann mit, wenn Sie keinen Google-Account haben. Jede Suchanfrage wird gespeichert, 180 Tage lang. Verbunden mit der IP-Adresse und der Kennung Ihres Browsers – also nicht mit Ihrem Namen. Den kennt Google nur, wenn Sie auch noch eine entsprechende Google-Mail-Adresse oder für andere Online-Anwendungen einen Google-Account eingerichtet haben. Ist das der Fall, weiß der Konzern ohnehin sehr viel darüber, was Sie online tun – und zwar ohne Zeitbeschränkung.

Und wenn Sie auch noch eine Google Toolbar installiert haben sollten, speichert Google nicht nur alles, wonach Sie je gesucht haben und alle Suchergebnis-Links, die Sie je angeklickt haben, sondern auch noch alles andere, was Sie mit ihrem Browser machen. Auch nachts, wenn Ihr Ehegatte schon schläft zum Beispiel.

Google ist fraglos sehr nützlich – aber auch enorm neugierig.

Wer einen Google-Account hat, bekommt auch jetzt schon „personalisierte“ Suchergebnisse – das erkennt man daran, dass rechts am Rand der Ergebnisseite, direkt über dem blauen Trennstreifen, ein Link namens „Anpassungen anzeigen“ erscheint. Wenn der da steht, beobachtet Google, wonach Sie suchen – und modifiziert die Ergebnisliste entsprechend.

Wer zuerst darauf und dann auf „Webprotokoll verwalten“ klickt, kann auch Ihre Suchgeschichte einsehen – auch das Töchterchen, für das Sie eben ein Geburtstagsgeschenk gekauft haben. Sofern der Browser in Ihren Google-Account eingeloggt ist.

Nun also gibt es eine neue Ankündigung: Auch die Suchanfragen von nicht bei Google angemeldeten Nutzern werden jetzt gespeichert, um ihnen „dabei zu helfen, bessere Suchergebnisse zu bekommen“, wie es in einem Google-Blog-Eintrag heißt. Letztlich geht es aber um etwas anderes: Je mehr der Konzern über seine Nutzer weiß, desto präziser kann er sie mit Werbung versorgen.

Man muss bei alldem nicht mitmachen. Google gibt jedem Nutzer – auch solchen, die einen Google-Account benutzen – die Möglichkeit, das Beobachten zu verbieten.

SPIEGEL ONLINE erklärt, wie Sie Google den Zugriff auf ihre Nutzungsdaten verweigern.

via und weiter bei SPIEGEL ONLINE – Netzwelt
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