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    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
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    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
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Schweizer Meyer spricht Klartext

Ein Auszug aus einem Interview mit Frank A. Meyer, Schweizer Publizist und politischer Kolumnist:

Sie finden das Minarett-Verbot töricht, die dadurch provozierte Diskussion aber nötig und spannend. Was halten Sie eigentlich von der Reaktion unseres Bundesrats?
Meyer: Schlimm sind die Entschuldigungen im arabischen Raum. Bei wem entschuldigen wir uns denn da? Und wofür? Wir entschuldigen uns für unseren Volksentscheid bei Despoten und Potentaten, deren Völker nichts zu entscheiden haben! Das halte ich für pervers.

Und warum tun die Politiker das Ihrer Meinung nach?
Meyer: Weil sie unter Druck von Wirtschaftskreisen stehen, denen es völlig egal ist, mit wem sie Geschäfte machen, wenn sie nur welche machen können. Wenn sie ihre Geschäfte durch irgendeinen Volksentscheid gefährdet sehen, stehen sie sofort auf der Seite der Despoten.

Aber Bundesrätin Micheline Calmy-Rey vertritt doch nicht einfach die Interessen der Wirtschaft!
Meyer: Micheline Calmy-Rey hat große Verdienste um die Außenpolitik: Sie hat ihr Leben eingehaucht, sie hat die Schweiz wahrnehmbar gemacht in der weiten Welt. Sie repräsentiert unser Land intelligent und mit starker Stimme. Aber in der Islam-Frage ist sie geprägt vom «Drittweltlertum» der Westschweizer Sozialisten. Das ist nicht mehr politisch, sondern vor allem romantisch.

Immerhin setzt sie sich auch mit der Stellung des Islam in der Schweiz auseinander.
Meyer: Im Oktober stellte sie in einem Vortrag an der Universität Zürich die Frage: «Weshalb ist es heute für eine Frau plötzlich gefährlich geworden, ein Kopftuch zu tragen?» Diese Frage zeigt ihr verqueres Verhältnis zur Wirklichkeit.

Warum?
Meyer: Es ist für keine Muslimin gefährlich, in der Schweiz ein Kopftuch zu tragen. Aber ist es für viele Millionen Musliminnen gefährlich, kein Kopftuch zu tragen. Sie werden für diese Sünde gedemütigt und bestraft.

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