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Ägyptens Mauer und doppelte Maßstäbe

Ägypten hat damit begonnen, eine massive Wand aus Stahlplatten entlang der Grenze zu Gaza zu bauen. Damit sollen die Schmuggel-Tunnel blockiert werden, berichtet Haaretz. Die Mauer wird 9-10 km lang sein, 20-30 m in die Erde hineinreichen und es soll laut ägyptischer Quellen unmöglich sein, sie zu durchbrechen oder sich durchzubrennen. Dennoch sagen viele Berichte aus, dass die Tunnel inzwischen tiefer als 20 m gegraben wurden – und einige auch tiefer als 30 m.

Kommentator Dr. Aaron Lerner vom IMRA (Independent Media Review and Analysis – unabhängige Medienüberwachung und -analyse) zählt jene auf, die von dem Bauprojekt profitieren:

  1. Die Auftragnehmer, die die Mauer bauen.
  2. Die Offiziellen, die von den Auftragnehmern Bestechungsgelder erhalten.
  3. Die Arbeiter, die angestellt werden, um die Mauer zu bauen.
  4. Die Schmuggler, die den Schmuggel fortsetzen können.
  5. Die ägyptische Regierung, weil sie behaupten kann, sehr konsequent gegen den Schmuggel vorzugehen.
  6. Die USA, weil sie Israel auffordern können, sich nicht mehr über den Schmuggel zu beschweren, weil sie an die Wirksamkeit der Mauer glauben.

Die Schlussfolgerung ist: Der Schmuggel wird weitergehen.

via Israel Report vom 11.12.2009

Man kann den Nahost-Konflikt auf zweierlei Weisen betrachten:

Einmal, indem man sich die Fakten ohne Voreingenommenheit anschaut. Dann erkennt man, das die Juden das Leben lieben und es daher – sogar das ihrer Feinde – auch schützen und dass viele Muslime lieber in den Tod gehen, als mit dem Staat Israel und den Juden zu leben.

Und zweitens, indem man sich anschaut, wie die Welt, z.B. die UNO,  mit dem Konflikt umgeht. Der israelische Zaun/die Mauer  zum Westjordanland und zum Gazastreifen wurden international weitreichend, sogar gerichtlich,  verurteilt. Hat jemand schon eine derartige Verurteilung ägyptischer Vorgehensweisen (sie haben schon vor dem Bau dieser Mauer die Grenzen stark abgeriegelt) seitens der UNO oder anderer internationaler Stimmen gehört? Ich nicht. Weil es auch keinen Sinn machen würde, denn ein Staat hat die Aufgabe, seine Bürger zu schützen und kriminelle Aktivitäten zu unterbinden.

Aber genau diese doppelten Maßstäbe (was im Übrigen ein Kriterium für Antisemitismus ist)  – Israel so, der Rest der Welt so – gegenüber Israel sind es, die die Gegner, Kritiker und Judenhasser so unglaubwürdig machen und so klar erkennen lassen, dass es in diesem Konflikt weniger um Fakten geht, als um die Verurteilung Israels um jeden Preis – sei sie gerechtfertigt oder nicht.

Dazu noch ein Ausschnitt aus dem Israel-Report:
Ein Puzzle kann sehr verwirrend sein, wenn man jedes Teil einzeln betrachtet. Aber wenn alle Teile richtig zusammengesetzt werden, ergibt sich ein deutliches Bild. Manchmal scheint es so, dass wir uns weigern, die Teile zusammenzusetzen. Wir denken, dass es möglich ist, mit jedem Teil einzeln umzugehen. Und dann wundern wir uns, wenn die Dinge keinen Sinn ergeben.

In diesem Fall sind dies die Puzzleteile: Israel erkannte die PLO an. Israel hat die Städte in Judäa und Samarien verlassen und sie der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) übergeben. Israel hat Süd-Libanon verlassen. Israel hat Gaza verlassen. Israel unterstützt die PA beim Aufbau der Gesellschaft. Die PLO weigert sich, Israel anzuerkennen. Selbstmordattentäter kommen aus den Städten in Judäa und Samarien. Raketen kommen aus dem Südlibanon. Raketen kommen aus Gaza. Die PA erzieht die Menschen dahin, Juden zu hassen. Ist es wirklich so schwer, diese Teile zusammenzusetzen und ein Bild zu erhalten?

Nun gut, die oben genannten Punkte sind nicht alle Puzzleteile. Andere würden sich beklagen wegen „der Besetzung“, „israelischer Kriegsverbrechen“, „die Apartheid-Mauer“, „diskriminierende Checkpoints“ usw. Wir könnten all dies hinzufügen und würden dennoch zu dem gleichen Gesamtbild kommen. Die oben angeführten Maßnahmen sind, einmal ungeachtet der Wortwahl, alles Reaktionen auf die Aggression der muslimischen Araber. Und dieses Bild erscheint, wenn wir alle Puzzleteile der letzten 62 Jahre, seit der Gründung des Staates Israel, auf den Tisch legen. Arabische Aggression hat Israel in Zugzwang gebracht. Im Gegensatz zu der hasserfüllten Botschaft, die wir ständig von den Hamas- und Fatah-Sprechern hören, gibt es keine Politik des Hasses auf der israelischen Seite. Wie auch immer, es gibt eine Politik des Überlebens. Manchmal erscheint es, dass dies bereits als kriminelle Handlung gewertet wird.

Aber warum ist es so schwer, die Teile zusammenzufügen? Warum schreit die internationale Gemeinschaft nach israelischen Zugeständnissen, wenn man die politische Landkarte betrachtet? Könnte es sein, dass wir, wie es das Sprichwort sagt, nicht von den Fakten verwirrt werden möchten, weil wir unsere Meinung bereits gebildet haben? Wenn dem so ist, dann wird es eine sehr unangenehme Erfahrung werden, wenn wir am Ende der Realität ins Auge schauen müssen.

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