• Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. -
    Thomas Mann

    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
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    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
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Das Hisbollah-Manifest

Dies ist die Übersetzung des Hisbollah-Manifestes aus dem Englischen. Sie wurde wiederum aus dem Arabischen übersetzt. Ich übernehme daher keinerlei Garantie für die Richtigkeit der Übersetzungen und Aussagen. Wer Ergänzungen oder Korrekturen anzubringen hat, ist herzlich willkommen. Die Schrift-Formatierungen habe ich 1:1 aus dem Original übernommen.
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Vorwort
Dies ist eine etwas gekürzte Übersetzung von „Nass al-Risala al-Maftuha allati wajahaha Hisbollah ila-l-fi Mustad’afin Lubnan wa-l-Alam“, veröffentlicht am 16. Februar 1985 in al-Safir (Beirut) und auch in einer separaten Broschüre. Es trägt den unverwechselbaren Stempel von Scheich Mohammed Hussein Fadlallah, dem Mentor der Hisbollah, und ist durch sein Buch Ma’maal Quwma fi-l-Islam (Beirut 1979) inspiriert. Siehe auch seinen Beitrag in al-Muntalak (Beirut), Oktober 1986.

Unsere Identität
Wir werden oft gefragt: Wer sind wir, die Hisbollah, und was ist unsere Identität? Wir sind die Söhne der Umma (muslimische Gemeinde) – die Partei Allahs (Hizb Allah), die Vorhut derjenigen, die durch Allah siegreich im Iran waren. Dort gelang es der Spitze, die Grundlagen für einen islamischen Staat zu legen, der eine zentrale Rolle in der Welt spielt. Wir gehorchen den Befehlen eines Führers, weise und gerecht, unser Lehrer und faqih (Jurist), der alle erforderlichen Voraussetzungen erfüllen: Ruhollah Musawi Khomeini. Allah schütze ihn!

Aufgrund der oben genannten Werte haben wir weder eine organisierte und geschlossene Partei im Libanon, noch sind wir eine straffer politischer Kader. Wir sind eine Umma, verbunden mit den Muslimen der ganzen Welt durch die feste Lehre und den religiösen Zusammenhalt des Islams, von dessen Botschaft Allah wollte, dass sie durch das Siegel des Propheten, der ist Mohammed, erfüllt werde. Deshalb strahlt alles, was die Muslime in Afghanistan, im Irak, den Philippinen und anderswo berührt oder widerfährt, auf die ganze islamische Umma zurück, deren integraler Bestandteil wir sind. Unser Verhalten ist für uns von Rechtsgrundsätzen diktiert, die durch das Licht einer übergreifenden politischen Konzeption vom führenden Juristen (wilayat al-Faqih) definiert sind, festgelegt werden.

Unsere Kultur basiert auf dem Heiligen Koran, der Sunna und den rechtlichen Entscheidungen des faqih, die unsere Quelle der Nachahmung (Marja ‚al-taqlid) ist. Unsere Kultur ist kristallklar. Sie ist nicht kompliziert und für alle zugänglich.

Niemand kann sich die Bedeutung unseres militärischen Potentials vorstellen, da unser militärischer Apparat nicht von unserem gesamten sozialen Gefüge getrennt ist. Jeder von uns ist ein kämpfender Soldat. Und wenn es für die Durchführung der Heiligen Krieges notwendig wird, übernimmt jeder von uns seine Aufgabe im Kampf im Einklang mit den Verfügungen des Gesetzes und im Rahmen der Mission, die unter der Vormundschaft des kommandierenden Juristen durchgeführt wird.

Unser Kampf
Die USA haben durch ihre lokalen Agenten versucht, die Leute davon zu überzeugen, dass diejenigen, die ihre Arroganz im Libanon zerschmettert und ihre Verschwörung gegen die Unterdrückten (mustad’afin) durchkreuzt haben, nichts anderes als ein Haufen von fanatischen Terroristen waren, deren einziges Ziel es ist, Bars in die Luft zu sprengen und Spielautomaten zu zerstören. Solche Vorschläge können und werden unsere umma nicht täuschen, da die ganze Welt weiß, dass diejenigen, die sich den USA, dieser arroganten Supermacht, widersetzen wollen, nicht marginale Dinge tun können, die sie von ihrem wichtigsten Ziel abbringen. Wir bekämpfen Greuel und wir werden seine Wurzeln ausreißen, seine wirklichen Wurzeln, die USA. Alle Versuche, die unternommen werden, uns in nebensächliche Dinge zu verwickeln, werden scheitern, zumal wir zur Bekämpfung der USA fest entschlossen sind.

Wir erklären klar und laut, daß wir eine umma sind, die nur Allah fürchtet und keineswegs bereit sind, Ungerechtigkeit, Aggression und Demütigung zu ertragen. Amerika, die Verbündeten des Atlantik-Paktes und das zionistische Gebilde im heiligen Land Palästina, haben uns angegriffen und werden dies auch weiterhin ohne Pause tun. Ihr Ziel ist es, uns immer wieder Staub fressen zu lassen. Aus diesem Grund sind wir, mehr und mehr, in einem Zustand der ständigen Alarmierung, um die Aggression abzuwehren und unsere Religion, unsere Existenz und unsere Würde zu verteidigen. Sie fielen in unser Land, haben unsere Dörfer zerstört, die Kehlen unserer Kinder durchgeschnitten, unsere Heiligtümer zerstört und Herren über unser Volk ernannt, die die schlimmsten Massaker gegen unsere Umma begangen haben. Sie hören nicht auf, diese Verbündeten Israels zu unterstützen und ermöglichen es uns nicht, unsere Zukunft nach eigenen Wünschen zu entscheiden.

In einer einzigen Nacht haben die Israelis und die Phalangisten Tausende unserer Söhne, Frauen und Kinder in Sabra und Shatila hingerichtet. Keine internationale Organisation protestierte oder prangerte dieses grausame Massaker in einer wirksamen Weise an – ein Massaker mit dem stillschweigenden Einverständnis der europäischen Verbündeten Amerikas, die sich ein paar Tage, vielleicht sogar ein paar Stunden, zuvor aus den palästinensischen Flüchtlingslagern zurückgezogen hatten. Die libanesischen Defätisten akzeptierten, dass die Lager unter dem Schutz des schlauen Fuchses, US-Botschafter Philip Habib, standen.

Wir haben keine andere Wahl, als Aggression durch Opfer zu begegnen. Die Koordination zwischen den Phalangisten und Israel geht weiter und entwickelt sich. Einhunderttausend Opfer – das ist die ungefähre Bilanz der von ihnen und den USA gegen uns begangenen Verbrechen. Fast eine halbe Million Muslime waren gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Ihre Stadtviertel wurden fast völlig zerstört – Nab’a, mein eigener Beiruter Vorort, sowie Burj Hammud, Dekonaneh, Tel Zaatar, Sinbay, Ghawarina und Jubeil – alles Gebiete, die heute von den „Libanesischen Streitkräften“ kontrolliert werden. Die zionistische Besatzung startete dann ihre usurpatorische Invasion des Libanon – in voller und offener Absprache mit den Phalangen. Letztere verurteilten alle Versuche, den Invasoren zu widerstehen. Sie halfen bei der Umsetzung einiger israelischer Pläne mit, um ihre eigenen libanesischen Träume zu erfüllen und akzeptierten alle israelischen Anforderungen, um die Macht zu gewinnen.

Und dies ist in der Tat das, was passierte. Bashir Jumayyil, dieser Schlächter, kam an die Macht, auch mit Hilfe der OPEC-Länder und der Jumayyil Familie. Bashir versuchte, sein schlechtes Image durch den Beitritt zum sechsköpfigen Ausschuss für öffentliche Sicherheit zu verbessern, dessen Vorsitz der frühere Präsidente Elias Sarkis hatte und der nichts anderes als eine amerikanisch-israelische Brücke war und durch die Phalangisten zur Steuerung der Unterdrückten benutzt wurde. Unser Volk konnte die Demütigungen nicht mehr erdulden. Es zerstörte die Unterdrücker, die Eindringlinge und ihre Lakaien. Aber die USA hielt an ihrer Torheit fest und installierte Amin Jumayyil, um seinen Bruder zu ersetzen. Einige seiner ersten sogenannten Leistungen waren, die Häuser von Flüchtlingen und anderen Vertriebenen zu zerstören, Moscheen anzugreifen und die Armee anzuweisen, die südliche Vororte von Beirut zu bombardieren, wo die unterdrückten Menschen lebten. Er lud europäische Truppen ein, um ihm gegen uns zu helfen und unterzeichnete das Abkommen vom 17. Mai [1984] mit Israel, das Libanon zu einem amerikanischen Protektorat machte.

Unser Volk konnte Verrat nicht mehr ertragen. Es beschloss, sich gegen die Untreue zu wehren – sei es französische, amerikanische oder israelische – indem es ihre Hauptquartiere angriff und einen wahrhaftigen Krieg des Widerstands gegen die Besatzungsmächte begann. Schließlich musste sich der Gegner entscheiden, sich schrittweise zurückziehen.

Unsere Ziele
Sagen wir es ehrlich: die Söhne von Hisbollah wissen, wer ihre großen Feinde im Nahen Osten sind – die Phalangen, Israel, Frankreich und die USA. Die Söhne der Umma sind jetzt in einem Zustand der wachsenden Konfrontation mit ihnen und das wird bis zur Umsetzung der folgenden drei Ziele so bleiben:

(a)    Die Amerikaner, die Franzosen und ihre Verbündeten auf jeden Fall aus dem Libanon zu vertreiben und damit keine kolonialistischen Unternehmens auf unser Land;

(b)   Die Phalangen einer gerechten Macht zu unterwerfen und sie alle ihrer gerechten Strafe für die Verbrechen zuzuführen, die sie gegen Muslime und Christen verübt haben;

(c)    allen Söhnen unseres Volkes zu erlauben, ihre Zukunft zu bestimmen und in aller Freiheit die Form der Regierung zu wählen, die sie sich wünschen. Wir rufen alle dazu auf, die Option einer islamischen Regierung zu wählen, die alleine in der Lage ist, Gerechtigkeit und Freiheit für alle sicherzustellen. Nur ein islamisches Regime kann weitere Versuche der imperialistischen Infiltration in unserem Land aufhalten.

Dies sind die Ziele des Libanon; das sind seine Feinde. Unsere Freunde sind alle in der Welt unterdrückten Völker. Unsere Freunde sind auch diejenigen, die unsere Feinde bekämpfen und die uns gegen das Böse verteidigen. An diese Freunde, Einzelpersonen als auch Organisationen, wenden wir uns und sagen:

Freunde, wo immer ihr seid im Libanon … Wir sind uns mit euch über die großen und notwendigen Ziele einig:

  • die Zerstörung der amerikanischen Vorherrschaft in unserem Land,
  • der schweren israelischen Besatzung ein Ende zu setzen,
  • alle Versuche der Phalangisten zurückzuschlagen, zu Macht und Kontrolle in der Regierung zu kommen.

Freunde, auch wenn wir ganz andere unterschiedliche Ansichten über die Mittel des Kampfes haben, über die Ebenen, auf denen er durchgeführt werden muss, sollten wir diese kleinen Unterschiede überwinden und die Zusammenarbeit zwischen uns im Hinblick auf das großen Ganze festigen.

Wir sind eine Umma, die sich zu der Botschaft des Islam bekennt. Wir wollen, dass alle Unterdrückten die göttliche Botschaft studieren können, um Gerechtigkeit, Ruhe und Frieden für die Welt zu bringen. Aus diesem Grund wollen wir nicht jedem den Islam aufdrängen, so wie wir auch nicht wollen, dass andere uns ihre Überzeugungen und ihr politisches System aufdrängen. Wir wollen nicht, dass der Islam im Libanon mit Gewalt herrscht –  wie es bei den Maroniten heute der Fall ist. Dies ist das Mindeste, was wir akzeptieren können, damit wir in der Lage sind, mit rechtlichen Mitteln unsere Ziele zu verwirklichen: den Libanon aus seiner Abhängigkeit von Ost und West zu retten, ausländischer Besetzung ein Ende zu setzen und eine Regierung einzusetzen, die von den Menschen im Libanon gewollt ist.

Dies ist unsere Wahrnehmung vom gegenwärtigen Stand der Dinge. Dies ist der Libanon, den wir uns vorstellen. Auf der Grundlage unserer Vorstellungen ist unser Widerstand gegen das gegenwärtige System die Folge zweier Faktoren:

(1) die derzeitige Regierung ist das Produkt einer so ungerechten Arroganz, die keine Reform oder Änderung heilen kann. Es sollte radikal verändert werden und

(2) der weltweite Imperialismus, der dem Islam feindlich gesinnt ist.

Wir sind der Ansicht, dass jede Opposition im Libanon, die im Namen von Reformen geäußert wird, letztlich nur das derzeitige System fördert. Diese ganze Opposition, die im Rahmen der Erhaltung und Sicherung der gegenwärtigen Verfassung agiert, ohne Veränderungen auf der Ebene der Grundlagen des Regimes zu fordern, ist daher eine rein formale Opposition, die nicht die Interessen der unterdrückten Massen befriedigen können. Ebenso ist jede Opposition, die das gegenwärtige Regime konfrontiert, aber innerhalb der von ihm festgesetzten Grenzen bleibt, eine illusorische Opposition, die dem Jumayyil-System einen großen Dienst erweist. Darüber hinaus sind wir nicht an Aussagen über politische Reformen interessiert, die das verfaulte System tatsächlich aber solches akzeptiert. Wir könnten uns nicht weniger über die Entstehung dieser oder jener Regierungskoalition interessieren oder über die Übernahme einiger Ministerposten durch diese oder jene politische Persönlichkeit, die aber ein Teil dieses Unrechtsregime ist.

Diese Politik, die von den Chefs der politischen Maroniten durch die „Libanesische Front“ und die “ Libanesische Streitkräfte“ verfolgt wird, kann nicht Frieden und Ruhe für die Christen des Libanon garantieren, da sie sich auf  ´asabiya (engstirnigen Partikularismus), auf konfessionelle Vorrechte und auf das Bündnis mit dem Kolonialismus stützt. Die Krise im Libanon hat gezeigt, dass konfessionelle Privilegien einer der wesentlichen Ursachen für die große Explosion sind, die das Land verwüstet haben. Es zeigte sich auch, dass Hilfe von außen keinen Nutzen für die Christen des Libanon brachte, gerade dann, wenn sie sie am nötigsten brauchten. Die Glocke läutete für die fanatischen Christen, um sich von der konfessionellen Zugehörigkeit und der Täuschung im Zusammenhang mit der Monopolisierung der Rechte zu Lasten der anderen Gemeinschaften zu befreien. Die Christen sollten die Beschwerde vom Himmel beantworten und wieder zur Vernunft statt zu Waffen, zur Überzeugungsarbeit statt zum Konfessionalismus greifen.

Für die Christen
Wenn ihr Christen nicht dulden könnt, dass die Muslime mit euch bestimmte Bereiche der Regierung teilen, dann hat Allah es auch für die Muslime, sich an einem Unrechtsregime zu beteiligen, unannehmbar gemacht – ein Regime, ungerecht für euch und für uns, das sich nicht auf die Vorschriften (ahkam) der Religion und auf die Grundlage des Gesetzes (die Scharia) stützt, die durch Muhammad, dem Siegel der Propheten, festgelegt wurden. Wenn sie nach Gerechtigkeit suchen, wer ist gerechter als Allah? Er ist es, der die Botschaft des Islam durch seine nacheinander folgenden Propheten vom Himmel herab geschickt hat, damit sie die Menschen richten und jedem seine Rechte geben. Wenn sie getäuscht und die Irre geführt wurden, zu glauben, dass wir Rache gegen sie ausüben – ihre Ängste sind unbegründet. Diejenigen unter euch, die friedlich sind, werden weiterhin in unserer Mitte leben, ohne dass jemand auch nur daran denkt, euch zu belästigen.

Wir wünschen euch nichts Böses. Wir fordern euch auf, den Islam zu umarmen, so dass ihr in dieser Welt und in der nächsten glücklich sein können. Wenn ihr euch weigert, zum Islam zu halten, dann pflegt eure Beziehungen mit den Muslimen und nehmt nicht an Tätigkeiten gegen sie teil. Befreit euch von den Folgen des verhassten Konfessionalismus. Vertreiben Sie aus ihrem Herzen allen Fanatismus und alle Engstirnigkeit. Öffnet eure Herzen für unseren Ruf (Da’wa), den wir an euch richten. Öffnet euch für den Islam, wo ihr das Heil und das Glück auf Erden und im Jenseits finden werdet. Wir erweitern diese Einladung auch an alle Nicht-Muslime, die unterdrückt werden. Diejenigen, die nur formal zum Islam gehören, ermahnen wir, sich zum Islam auch in der religiösen Praxis zu halten und auf allen Fanatismus, der von unserer Religion abgelehnt wird, zu verzichten.

Weltpolitik
Wir lehnen sowohl die UdSSR als auch die USA, Kapitalismus und Kommunismus, ab, denn beide sind nicht fähig, Grundlagen für eine gerechte Gesellschaft zu schaffen.

Mit besonderer Vehemenz lehnen wir UNIFIL ab, da sie von einer arroganten Welt geschickt wurden, um Gebiete, die von Israel evakuiert wurden, zu besetzen und für die Israelis als Pufferzone dienen. Sie sollten ähnlich wie die Zionisten behandelt werden. Alle sollten wissen, dass die Ziele des Phalangisten-Regimes für die Kämpfer des Heiligen Krieges, das ist der islamische Widerstand, nicht ins Gewicht fallen. Dies ist der Morast, den alle ausländischen Intervention erwartet.

Es sind also unsere Vorstellungen und unsere Ziele, die uns als Grundlage dienen und unseren Marsch inspirieren. Diejenigen, die sie akzeptieren, sollen wissen, dass alle Rechte Allah gehören und Er sie verleiht. Mit denjenigen, die sie ablehnen, werden wir geduldig sein, bis Allah zwischen uns und dem Volk der Ungerechtigkeit entscheidet.

Die Notwendigkeit für die Vernichtung von Israel (siehe ICT-Hinweis)
Wir sehen in Israel die Vorhut der Vereinigten Staaten in unserer islamischen Welt. Es ist der verhasste Feind, der bekämpft werden muss, bis die Verhassten das bekommen, was sie verdienen. Dieser Feind ist die größte Gefahr für unsere künftigen Generationen und das Schicksal unserer Länder, vor allem deshalb, wie er die Ideen der Siedlungen und Expansion verherrlicht. In Palästina hat es angefangen und er hat die Sehnsucht, sich auszuweiten bis zu einem Groß- Israel, vom Euphrat bis zum Nil.

Unsere primäre Voraussetzung für unseren Kampf gegen Israel ist, dass das zionistische Gebilde von Anfang an aggressiv ist und auf Gebieten erbaut wurde, die ihren Besitzern entrissen wurden – auf Kosten der Rechte der muslimischen Bevölkerung. Deshalb wird unser Kampf erst enden, wenn die Existenz dieses Gebildes ausgelöscht ist. Wir erkennen keinen Vertrag mit ihm an, keinen Waffenstillstand und kein Friedensabkommen, ob einzeln oder konsolidiert.

Wir verurteilen alle Pläne für Verhandlungen mit Israel aufs schärfste und betrachten alle Verhandlungsführer als Feinde, weil solche Verhandlungen nichts anderes sind als die Anerkennung der Legitimität der zionistischen Besetzung Palästinas. Deshalb lehnen wir die Camp-David-Abkommen, die Vorschläge des Königs Fahd, den Fez und Reagan-Plan, die Breschnew- und die Französisch-ägyptischen Vorschläge und alle anderen Programme komplett ab, die die Anerkennung (auch die stillschweigende Anerkennung) des zionistischen Gebildes beinhalten.

via http://www.lebanese-forces.org/vbullet/showthread.php?t=33139
und http://www.standwithus.com/pdfs/flyers/hezbollah_program.pdf

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