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Verdrehte Wahrheiten

Israels Minister für Diasporafragen und öffentliche Diplomatie, Yuli Edelstein:
„Man lasse sich nicht täuschen – antisemitische Arglist hat nicht nachgelassen. Vielmehr ist es den Antisemiten gelungen, ihren Hass in eine politisch verdauliche Form zu verpacken. Es ist nicht länger der einzelne Jude oder ein jüdischer Ältestenrat, der die Welt in Krieg und wirtschaftlichen Kollaps geführt hat – es ist Israel, der Judenstaat, der der Erde Krieg und Tragödien gebracht hat.

Wo Juden einst als blutrünstige, geizige, moralisch korrupte Kindermörder beschrieben wurden, liegen diese Beschreibungen von Juden nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs schwer im Magen. So wurde der Angriff ummodelliert und umformuliert.

Es sind nicht mehr Juden. Stattdessen sind es Israelis. Israelische Soldaten ermorden Babys. Israelische Soldaten greifen schwangere Frauen an. Die Israelis haben die Kriege im Irak und in Afghanistan begonnen.

Israel als Nation hat nicht den Holocaust durchlitten. Israelis sind nicht vertrieben, konvertiert, exiliert und versklavt worden. Wenn man also Israel angreift, hackt man nicht auf die Schwachen ein. Die Antisemiten haben das kleine Israel zu einem Goliath verzerrt. Auf diese Weise kann man Israel hassen, kann man Israelis hassen, und man wird nicht als Antisemit bezeichnen. Abgesehen von einer Lizenz zum Hass kann man gewalttätig sein, den Frieden brechen und gegen die Menschenrechte verstoßen – so lange man nur den Staat Israel verabscheut.

Pfarrer Martin Luther King hat diese Entstellung der Wahrheit kommentiert, als sie vor mehr als vierzig Jahren erstmals betrieben wurde:

‚Antizionistisch sein ist von Natur aus antisemitisch und wird es immer sein.’

‚Warum das? Der Zionismus ist nichts weniger als der Traum und das Ideal des jüdischen Volkes, wieder in seinem eigenen Land zu leben.’

‚Jeder, der das unveräußerliche Recht der ganzen Menschheit – das Recht auf Selbstbestimmung – hochhält, sollte das Recht des jüdischen Volkes auf ein Leben in seinem alten Heimatland verstehen und unterstützen. Alle Menschen guten Willens sollten ob der Erfüllung von Gottes Versprechen frohlocken, dass dieses Volk mit Freude zum Wiederaufbau des Landes Israel zurückkehrt.’

Was heißt es, Antizionist zu sein? Es heißt, dem jüdischen Volk das ‚grundlegende Recht abzusprechen, dass wir zu Recht und freimütig allen anderen Nationen auf der Erde zugestehen. Es ist eine Diskriminierung gegen Juden, weil sie Juden sind. Kurz: Es ist Antisemitismus.’“

Wenn es nicht surrealistisch wäre, könnte man darüber lachen. Oder weinen.
Ich weiß: Wenn sich zwei Positionen unvereinbar gegenüberstehen, glaubt jeder fest daran, dass er im Recht ist. Und dann bringt jeder seine Argumente, die für sich betrachtet alle richtig klingen. Und es kommen einige Emotionen dazu, die Argumente überflüssig machen.

Spätestens dann ist es an der Zeit, sich die Fakten anzuschauen. Und die sprechen eindeutig für Israel. Wenn man seine Ideologie, den Glauben an Massenmedien und NGOs einmal zur Seite lässt und sich nur die bestätigten Fakten anschaut, dann wird klar: Israel ist derjenige, der sich (grundsätzlich) verteidigt, die arabischen Staaten und die Palästinenser sind die Aggressoren.

Natürlich ist das Ganze ein Kampf. Juden haben nach Jahrhunderten der Wehrlosigkeit Anfang des 20. Jahrhunderts wieder angefangen, sich zu wehren. Bei einem Kampf kommt es zu Toten und Verletzten. Und es werden auch Fehler begangen, Menschen werden ungerecht behandelt oder gar unschuldig getötet.
Das sind aber nicht die Kriterien, ob der Kampf gerechtfertigt ist oder nicht. Auch nicht, wer stärker ist oder wer die besseren Waffen hat oder wer seine Bürger besser schützt. Die entscheidende Frage ist: Wer möchte den anderen in Ruhe und mit Respekt leben lassen – wenn man ihn läßt – und wer nicht. Wer aber immer wieder hetzt, angreift und Vernichtungsgelüste äußert, sind die dort lebenden islamischen Völker und Gruppierungen – zumindest ihre politischen Führer.

Das Perfide im Nahost-Konflikt ist: Vieles von dem, was von den Palästinensern über Israel an Schlechtem behauptet wird, trifft auf sie selber zu.
Sie schreien „Haltet den Dieb!“ und während alle dem Dieb hinterherlaufen, werden sie selber tätig. Ich möchte 3 Beispiele anführen (es gäbe sicher noch viele mehr. Ich lade alle ein, die Beispiele zu ergänzen).

Einige Israelkritiker, Antisemiten und Palästinenser sagen:

  1. Das Land Israel wurde nur vereinzelt von Juden bewohnt, die in der Bibel geschilderte Geschichte der Juden hat es nicht gegeben. Sie haben daher keinen historischen Anspruch auf das Land.
    Antwort: Das jüdische Leben bis ca. 150 n.Chr. ist archäologisch sehr gut dokumentiert. Auch danach hat es immer – wenn auch nur wenige – Juden in Israel gegeben.
    Umgekehrt ist es so: Die „Palästinenser“ haben als ein solches Volk kaum existiert, die Bewohner Palästinas waren Nomaden und später Einwanderer aus den Nachbarstaaten. Das erkennt man auch an den Nachnamen der Palästinenser:
    Almitzri (Ägypten), Aliraqi (Irak), Altrabelsi (Tripoli – Libanon), Alchurani (Südsyrien), Chalabi (Nordsyrien), Alzurani (Zidon – Libanon), Alsarkawui (Sarkwa – Jordanien). Und erst recht war nicht der Islam vor den Juden dort, denn die Juden leben in Israel seit ca. 2.000 v.Chr., der Islam erst ab dem 7. Jahrhundert, als die Osmanen Palästina eroberten.
  2. Die Israelis wollen expandieren und andere Länder erobern („Großisrael vom Euphrat bis zum Nil“). Dabei ist es ihnen bestenfalls gleichgültig, was mit den Bewohnern passiert.
    Antwort:Tatsache ist, dass die Israelis seit 1948 mehr Land aufgegeben als dazugewonnen haben. Sie haben – für den Lebensbereich von Juden – den Gazastreifen, große Teile des Westjordanlandes und den Sinai aufgegeben. Dazugewonnen haben sie die Golanhöhen. Und die Landzugewinne waren auch nicht aggressiver Natur, sondern die Folge der Aggression der Nachbarstaaten. Expansionspläne werden keine geäußert. Dass es einige Juden gibt, die von solchen Dingen träumen, ist sicherlich keine Grundlage für die Annahme, dass Israel politisch so handeln wird.
    Umgekehrt ist es so: Manch islamische Staaten sowie Gruppen wie Hamas, Hisbollah und die Fatah äußern immer wieder schriftlich wie mündlich in aller Öffenlichkeit, dass Israel ausgelöscht, die Juden vertrieben werden müssen und dass das Land dem Islam gehöre. Juden gehören umgebracht („Juden ins Meer“) und nur der Islam sei die einzige Religion und Volksgemeinschaft, die das Recht habe, dort zu leben. Die Charta der Hamas, der Fatah und der Hisbollah sagen das aus. Palästinensische Schulbücher lehren das. Das Fernsehen der PLO zeigt das. Wer will also expandieren? Und wer will die Bewohner umbringen?
  3. Die Israelis sind brutale Besatzer und schikanieren die Palästinenser. Sie sind Rassisten und diskriminieren Nichtjuden, wo sie nur können.
    Antwort: Deshalb hat Israel nach dem Krieg 1948 und dem Flüchtlingsstrom auch 160.000 Palästinenser (bei eigener Bevölkerung von ca. 600.000) in Israel als STAATSBÜRGER integriert. Deshalb sitzen Palästinenser (Arabische Israelis) auch in der Knesset (Isr. Parlament). Deshalb besagen Umfragen, dass die arabischen Israelis zu 70% lieber in Israel als in einem Nachbarland leben. Deshalb hat Israel 2005 den Gazastreifen an die Palästinenser abgegeben, wo diese nichts besseres zu tun hatten als z.B. alle Gewächshäuser und Synagogen niederzubrennen und zu zerstören.
    Umgekehrt ist es so: Juden dürfen und können gar nicht in palästinensischen Gebieten leben. In Jordanien durften niemals Juden leben. Im 6. Paragrafen der Verfassung, die auch für die jordanisch besetzte Westbank galt, heißt es ausdrücklich: »Jede Person, sofern sie nicht jüdisch ist, ist jordanischer Staatsbürger.« Aus den allermeisten Nachbar-, arabischen oder islamischen Staaten werden die Juden vertrieben und jahrtausend alte Gemeinden und deren Kultur zerstört. Von erlaubter politischer Betätigung der Juden oder gesellschaftlicher Integration (Stichwort „Dhimmi“) in diesen Ländern mal ganz zu schweigen.

Merke: Die Provokateure und Aggressoren sind meistens nicht die Israelis – Ausnahmen wie einige wilde Siedler bestätigen die Regel. Und da es bei diesem Kampf nicht um Nachbars Blumentopf, sondern um das Land, die Existenz Israels und vor allem um das Leben der Juden geht, ist es klar, dass die Israelis in erster Linie sich selbst verteidigen.
Dass uns die Massenmedien und alle möglichen Leute – auch die sich gerne zu Opfern stilisierenden Palästinenser – etwas anderes erzählen, darf nicht einfach geglaubt, sondern muss einer genauen Prüfung unterzogen werden. Und leider stellt sich bei diesen regelmäßig heraus, dass gelogen wird, dass sich nicht nur die Balken, sondern das ganze Haus biegt.

Weitere Gegenüberstellungen finden sich auch hier. (auch wenn das eine jüdische Seite ist: Die Fakten zählen).

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