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    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

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    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
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Es geht doch …

Cohen-Idov wies darauf hin, dass es trotz der starken Präsenz von Studenten aus muslimischen Ländern keinerlei Spannungen zwischen den Delegationen gegeben habe. Katar, Irak und Malaysia hätten den Israelis sogar zum Sieg gratuliert.

Ein Debattierweltmeisterschaft (wat et alles jibt) – die Israelis aus Tel Aviv gewinnen. Und die Moslems gratulieren. So soll es sein.

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14 Antworten

  1. @afgers
    Ich war überrascht, nicht verunsichert.
    Um die Vernichtung Israels ging es nicht, sondern um einen respektvollen Umgang zwischen Juden und Moslems, wie er in dem o.g. Bericht erwähnt wird.
    Es gab nämlich eine Menge andere Berichte, in denen Israelis nicht antreten durften, ihnen nicht gratuliert oder das Abspielen der Nationalhymne verweigert wurde.

    Und „Eigentlich geht alles“: Das ist eine Illusion. Dass hier dieser Schluss gezogen wurde. Den hat niemand gezogen. Man freut sich einfach über positive Signale, wo Menschen über ihre Schatten springen.
    Und Staaten verhalten sich bestimmt nicht wie Menschen.

    Wir haben da wohl ein wenig aneinander vorbei geredet.

  2. @Markus fragt überrascht und mir scheint auch etwas verunsichert: Wieso kommt jetzt die Vernichtung Israels ins Spiel

    Für mich war die drohende Vernichtung Israels der Ausgangspunkt. Aus einer unüblichen und deshalb erfreulichen Tatsache wurde der Schluß gezogen: Eigentlich geht alles.

    Gegen diese Illusion habe ich argumentiert.
    Dies ist deshalb eine Illusion, weil sie von der Identität von Individuen und Staaten ausgeht – also Staaten sich wie Individuen verhalten.

  3. @afgers
    bzgl. deiner Sozio-Philosophie: „… Gut das wir darüber gesprochen haben…“

    1. Bitte niemals vergessen: In Rom sei Römer!
    Also niemals westliche Standarts für den Nahen Osten anwenden, denn genau das ist unsere Schwäche, welche von den Terroristen und deren islamischen Gesellschaft permanent ausgenutz wird. In deren eigenen Worte:“ Ihr liebt das Leben aber wir lieben den Tod.“

    2. Und genau das, nähmlich Liebe oder Respekt kann ja die Vernichtung Israels aufhalten, denn genau das Gegenteil ist der Ansporn der islamischen Welt. Mit Hass und Verachtung werden deren Kinder zu Antisemiten erzogen!!!

  4. Jetzt wird’s aber seltsam. Das waren bisher alles schön philosophische Gedanken. Wieso kommt da jetzt die Vernichtung Israels ins Spiel?
    Genau Liebe und Respekt werden u.a. die Vernichtung Israels aufhalten, sie wird nicht stattfinden. Oder sind Sie da anderer Meinung bzw. hegen da entsprechende Wünsche?

    Falls Sie das wünschen, brauchen wir gar nicht weitermachen.

  5. @Markus

    Es gibt keine Menschen ohne Gesellschaft – falls ein Baby ausgesetzt wird und unwahrscheinlicherweise am Leben bleibt, ist es noch lange kein Mensch. Wird es bei Tieren sprechen lernen?
    Ein Einsiedler war nicht immer einer. Gerade weil er Gesellschaft und Menschen kennengelernt hat, hat erbeschlossen, sich davon zu entfernen – aber sein Sein ist Ergebnis von Gesellschaft und Menschen.

    Ja, der Mensch wird von Gesellschaft zugerichtet o.ä. Das bedeutet auch, daß nicht Liebe oder Respekt die Vernichtung Israels aufhalten kann. Das Individuum ist von Gesellschaft zugerichtet auf die Erfüllung der Strukturgesetze der modernen Gesellschaft. Und der Sinn dieser modernen Gesellschaft ist keinesfalls der Frieden auf Erden, sondern die Selbstbehauptung der je einzelnen gegen die anderen Gesellschaften auf der Grundlage der Selbstverwertung des Wertes – aus Geld mehr Geld zu machen.

  6. Es gibt Menschen ohne Gesellschaft, aber das ist die absolute Ausnahme. Normalerweise lebt der Mensch in einer Gesellschaft, die ihn prägt und die er prägt.
    Daher ist mein Satz auch keine „absolute Verneinung“.
    Was ich von dem Satz verstehe: Der Mensch wird zugerichtet. Vielleicht eingenordet, ausgerichtet, o.ä.?

  7. @Markus

    Richtig: Ohne Menschen keine Gesellschaft. Aber richtig ist auch: ohne Gesellschaft keine Menschen. Ein dialektische Verhältnis: Das eine ist die Voraussetzung des Anderen und umgekehrt. Für das übliche Denken – auch für das wissenschaftliche – eine Undenkbarkeit.

    Gesellschaft ist stärker als das Individuum. Das Individuum ist vor allem ein Produkt der heutigen Gesellschaft, die sich ihr Personal erzeugt. Und das obwohl diese Gesellschaft von den Individuen gemacht wird.

    Was hast Du vom letzten Satz verstanden? Vielleicht ist es leichter, daran anzuknüpfen

  8. Menschen ohne Gesellschaft? Wie soll das gehen? 🙂
    Deinen letzten Satz verstehe ich nicht ganz. „Die Menschen Zurichtende“?

  9. @markus, @Guerreiro
    Für Euch scheint es Menschen ohne Gesellschaft zu geben. Das ist eine absolute Verneinung des die Menschen Zurichtende.

  10. Meines Erachtens nach hat es wesentlich weniger mit Liebe als mit der Kinderstube zu tun! Siehe bitte Erziehung (egal ob Elternhaus, Schule oder Medien) in Sachen Respekt gegenüber Andersgläubige in moslemischen Länder und Israel.

  11. Es braucht keine solidarische Gesellschaft. Es braucht Respekt des und vor dem Anderen, egal welcher Religion oder Ideologie er anhängt.
    Das muss allen beigebracht werden. Ich nenne das auch Liebe.

  12. Sorry, Tippfehler bei Email – streiche .cim setze com

  13. @Guerreiro

    Solange die Menschen keine solidarische Gesellschaft geschaffen haben, ist es nur ein Traum.

  14. Solange Politik und Religion sich raushalten, geht eigentlich alles! Sogar Freundschaften und vieles mehr unter Andersgläubigen!

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