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Terroristen = arm?

Die These, dass vorwiegend arme Menschen zu terroristischen Aktionen verführbar sind, ist jedoch nicht von den Fakten gedeckt. Das haben der Princeton-Ökonom Alan B. Krueger und die tschechische Orientalistin Jitka Malečková überzeugend dargelegt. Ihr Aufsatz „Education, Poverty and Terrorism: Is There a Causal Connection?“ im renommierten „Journal of Economic Perspectives“ (Herbst 2003) räumt mit verschiedenen gutmenschlichen Vorurteilen auf. Kurz gefasst lauten die Ergebnisse: Es gibt „keinen Beleg für die Behauptung, dass Armut und Terrorismus zusammenhängen“. Im Gegenteil, unter den Terroristen finden sich eher diejenigen, die besser ausgebildet sind als der Rest der Bevölkerung und die aus überdurchschnittlich wohlhabenden Schichten kommen.

[…] Bei Gewaltverbrechen wie Mord spielen wirtschaftliche Hintergründe – wenn überhaupt – eine nur schwache Rolle.

Genauso ist es auch beim Terrorismus. Die Täter stammen nicht aus den untersten Schichten der Bevölkerung. Das zeigen beispielsweise Studien zu palästinensischen Hamas-Kämpfern. Claude Berrebi hat 285 Biographien von „Märtyrern“ ausgewertet, deren Tod in Hamas-Zeitschriften gemeldet wurde. Sie kommen selten aus armen Familien und haben häufig ein College oder die Universität besucht. Die ganz Elenden im Gazastreifen oder im Westjordanland sind zu apathisch für den bewaffneten Kampf. Der Sozialarbeiter Nassra Hassan, der mit den Familien von Selbstmordattentätern und mit Hamas-Funktionären gesprochen hat, berichtete: „Keiner von ihnen war ungebildet, verzweifelt arm, einfältig oder depressiv.“

Auch in entwickelten Ländern zeigt die soziologische Zusammensetzung diverser Revolutions- und Terrorgruppen, dass es den Tätern nicht an Bildung fehlt: So ergab eine Untersuchung von Charles Russel und Bowman Miller zu den Lebensläufen von 350 Mitgliedern terroristischer Gruppen, darunter die deutsche RAF, die Japanische Rote Armee, die nordirische IRA, die italienischen Roten Brigaden und die Türkische Volksbefreiungsarmee, dass rund zwei Drittel einen Universitätsabschluss hatten.

„Robin-Hood-Terrorismus“
Natürlich beziehen sich Terroristen gerne auf die Armut und Unterdrückung anderer: Krueger und Malečková sprechen von möglichem „Robin-Hood-Terrorismus“. Eine ökonometrische Querschnittsanalyse der Häufigkeit von Anschlägen auf der Welt ergab zwar, dass mehr Terroristen aus ärmeren als aus reicheren Ländern kommen. Allerdings scheinen andere Faktoren wichtiger: Wird etwa der Grad an persönlichen Freiheitsrechten mitberechnet, so ist der Effekt des Pro-Kopf-Einkommens statistisch insignifikant. Das heißt: Herrschte in einem Land ein größeres Maß an ziviler Freiheit, sank die Wahrscheinlichkeit, dass aus diesem Land Terroristen kamen, auch wenn das Pro-Kopf-Einkommen nicht hoch war.

[…] Da ihre Taten nicht primär ökonomischer Not entspringen, kann man nicht allein auf die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Herkunftsländer bauen. Wichtig ist die Auseinandersetzung mit der politisch-religiösen Verblendung, die die stärkste Motivation für Terroristen liefert.

Eine wichtige Studie, um die Motive der Terroristen nicht auf ihren materiellen Nöte zu verkürzen. Die persönliche Freiheit dagegen ist sehr wichtig und die ist den Ländern, aus denen die meisten Terroristen kommen, recht gering.

Und auch die politisch-religiöse Verblendung, sprich den Islam als die Rechtfertigung für seine Gräueltaten zu benutzen, spielt eine erhebliche Rolle. Wie oft wird der Koran von diesen Leuten zitiert? Und wie oft wollen das westliche Medien nicht sehen?

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