• Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt. -
    Thomas Mann

    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

    Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
    Benjamin Disraeli

    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
    Friedrich Hebbel

    Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
    Max Frisch

    „Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft …
    Man muss in einer Demokratie auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie zu beseitigen!”
    Carlo Schmid (1949)

    Die Menschheit lässt sich keinen Irrtum nehmen, der ihr nützt.
    Friedrich Hebbel

  • Stop the bomb

  • Neueste Kommentare

    Beheben Antworten Au… zu Die Juden im Koran
    Monty zu Hass oder Liebe – alle R…
    C.Meyer zu Zitate von Golda Meir
    Wem gehört das Land… zu Israel Ende des 19. Jahrh…
    MOHAMMAD zu Die Juden im Koran
  • alle Artikel

  • Archive

  • Kategorien

  • Twitter Updates

  • Blog Statistik

    • 206,004 Besucher

Islam-Kritik = Antisemitismus?

Ein guter Abriss von Ulrich Sahm zur Gleichstellung „Islamophobie und Antisemitismus“, der das Ganze in einen vernünftigen, geschichtlichen Rahmen stellt:

[…] Blinde Hetze gegen den Islam ist genauso wenig zu rechtfertigen wie der Versuch, aus der „Religion des Friedens“ eine Gebrauchsanweisung für Kinderschänder, „Heilige Krieger“ oder Frauenunterdrücker zu machen. Darum geht es nicht. Zumal das Christentum den vermeintlichen „Rachegott“ der Juden erfunden hat, während man sich selbst für Anhänger des „Gottes der Nächstenliebe“ hielt. Niemandem, nicht einmal Luther, ist aufgefallen, dass Jesus den Spruch „Liebe deinen Nächsten“ lediglich zitierte, mit einem „wie geschrieben steht“. Weder Koran noch Neues Testament gab es damals, aus dem Jesus hätte zitieren können…

Der „Islam“ und die in Europa durchaus verbreitete Angst vor ihm gibt es erst seit zehn, zwanzig oder höchstens dreißig Jahren. Wahrscheinlich aber erst seit dem 11. September 2001. Bis dahin war der Islam gar kein Diskussionsthema.

Ein Jahr danach, im Dezember 2002, hatte der extremistische Scheich Jusuj Qardawi aus Qatar, heute bekannt als einer der einflussreichsten islamistischen Prediger, erklärt: „Nach Konstantinopel werden Rom und der Rest Europas folgen. Es gibt Zeichen, dass der Islam nach Europa als Eroberer zurückkehrt und triumphieren wird. Ich glaube, dieses Mal werden wir Europa erfolgreich erobern, nicht mit dem Schwert, sondern durch die Verbreitung islamischer Ideologie.“ Heute würde jede Nachrichtenagentur einen solchen Spruch als berichtenswert aufgreifen und die „Angst vor dem Islam“ zusätzlich schüren. Im Dezember 2002 beschied eine Redakteurin der Katholischen Nachrichtenagentur in Bonn: „Einen derartigen Schwachsinn verbreiten wir nicht.“ Wenn es damals, vor sieben Jahren schon die heutige Diskussion über Islam oder eben „Islamkritik“ gegeben hätte, wäre ein derartiger Spruch des in der islamischen Welt bekanntesten, aber in Deutschland noch völlig unbekannten islamischen Ideologen, nicht im Papierkorb gelandet.

„Nicht jeder Moslem ist ein Terrorist, aber (fast) jeder Terrorist ist ein Moslem.“ Dieses geflügelte Wort wird inzwischen den Sicherheitsleuten auf Flughäfen in aller Welt eingeschärft. Das Problem bei diesem vermeintlich diskriminierenden Spruch sind nicht jene Terroristen, die mit einem „Allah uakbar“ auf den Lippen in New York, London, Madrid, in Israel, Libanon, Pakistan, Irak und Indien, in Tschetschenien, in der Türkei und in Ägypten als Selbstmordattentäter Massenmorde begehen. Das Problem ist vielmehr „der“ Islam. Islamische Geistliche schweigen nach besonders mörderischen Attentaten, die durchaus „im Namen der Religion“ verübt wurden. Andere bieten Rechtfertigungen, oder finden Verschwörungstheorien. „Die vermeintlichen Attentäter vom 11. September 2001 besaßen doch gar keine Flugzeuge“, sagte mir der damalige Jerusalemer Mufti, Ekrem el Sabri, just an dem Tag, an dem in Bagdad die Amerikaner Saddam Hussein vom Sockel stürzten, am 9. April 2003. Deshalb hätten der CIA oder der Mossad das World Trade Center zum Einsturz gebracht, behauptete der Mufti. […]

Die Kritiker der Islamkritker behaupten, dass die Islamkritiker jeden Moslem als Terroristen hinstellen. Das ist Quatsch. Die meisten Moslems hier in Deutschland sind sicherlich friedliebende Bürger – vermute ich stark. Diese Gleichstellung – Moslem = Terrorist – ist falsch und fremdenfeindlich.

Aber. Es gibt auch genügend Moslems, die den Koran lesen und damit sehr klar ihre terroristischen Absichten untermauern, wie man hier sehen kann. Und wenn diese Leute und der praktisch gelebte Islam in vielen islamischen Ländern kritisiert werden, ist es wenig hilfreich, den Kritikern vorzuwerfen, sie würden alle Moslems zu Terroristen erklären. Das ist nur Taktik. Eine verlogene Taktik.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: