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„Hamas feuerte nur zwei Raketen auf Israel“

Desmond Travers, einer der Co-Autoren des sogenannten Goldstone-Berichtes, hat in einem Interview mit „Middle East Monitor“ Anfang Februar behauptet, die Hamas habe vor der israelischen Operation „Gegossenes Blei“ lediglich zwei Raketen auf Israel abgefeuert. Der ehemalige Oberst der irischen Armee machte zudem weitere Aussagen zu dem Thema, die seine Neutralität in der Angelegenheit in Frage stellen.

Travers gehörte der UN-Kommission an, die die Geschehnisse während des dreiwöchigen israelischen Militäreinsatzes im Gazastreifen untersuchen sollte. Da er der einzige ehemalige hochrangige Militärvertreter war, war er hauptverantwortlich für die militärische Analyse.

Nach diesem jüngsten Interview hat das „Jerusalemer Zentrum für Öffentliche Angelegenheiten“ (JCPA) eine Zusammenstellung von Aussagen erstellt, die beweisen soll, dass Travers „grundsätzliche Vorurteile gegen die israelische Armee“ habe.

So führte Travers in dem Interview unter anderem aus, dass israelische Soldaten in der Vergangenheit im Südlibanon gezielt irische UN-Soldaten erschossen hätten. Bei der Vernehmung von Zeugen im Gazastreifen habe er außerdem palästinensische Psychologen gebeten, zu erklären, wie israelische Soldaten palästinensische Kinder vor den Augen ihrer Eltern töten konnten.

Die Darstellung, dass Israel mit seinem Einsatz im Rahmen der Selbstverteidigung reagiert habe, wies Travers zurück. Im Monat vor dem Krieg habe es höchstens „so um die zwei Raketen“ gegeben, die in Israel einschlugen. Laut israelischen Quellen gab es allein zwischen dem 16. und 18. Dezember 32 palästinensische Raketenangriffe.

„Israelische Beweisfotos gefälscht“
Der irische Oberst wies auch die israelischen Angaben zurück, nach denen die Hamas Kampfmittel in Moscheen versteckt habe. Dafür habe seine Kommission keine Beweise gefunden, sagte Travers in einem im Oktober veröffentlichten Interview mit dem US-amerikanischen Magazin „Harper’s“. Er bestätigte, dass seine Kommission nur zwei Moscheen untersucht hatte. „Die Anschuldigungen spiegeln westliche Annahmen einiger Kreise wider, nach denen der Islam eine gewalttätige Religion ist“, so Travers. Entsprechende Beweisfotos der israelischen Armee, auf denen zu sehen ist, dass Kampfmittel in Moscheen versteckt wurden, halte er für gefälscht.

Der britische Oberst Tim Collins hatte den Gazastreifen ein Jahr nach der Offensive für den Rundfunksender BBC besucht. Unter anderem hatte er eine Moschee inspiziert, welche die Armee bombardiert hatte, da dort Kampfmittel versteckt gewesen sein sollen. Dabei habe Collins Beweise für zusätzliche Explosionen gefunden. Diese könnten nur von Waffen und Sprengstoff stammen, die im Keller gelagert waren.

„Jüdische Lobbyisten beeinflussen Großbritannien“
In seinem jüngsten Interview wurde Travers auch auf die Angaben britischer Offiziere wie Collins hingewiesen, die Israels Anschuldigungen gegen die Hamas bestätigten. Darauf antwortete der Ire: „Es scheint, dass die außenpolitischen Interessen Großbritanniens im Nahen Osten stark von jüdischen Lobbyisten beeinflusst werden.“

Für die Hamas fand Travers lobende Worte. Diese habe gut mit der Kommission zusammengearbeitet. Angaben, nach denen die Hamas die Bevölkerung eingeschüchtert habe, wies er zurück. So etwas habe es nicht gegeben. Das JCPA weist jedoch darauf hin, dass es im Goldstone-Bericht selbst unter Paragraph 440 heißt, die Befragten hätten nur zögerlich Angaben zur Präsenz bewaffneter Gruppen gemacht, aus „Angst vor Vergeltung“. Travers wies auch die Anschuldigungen zurück, dass die Hamas ihre Kämpfer in Wohngegenden platzierte.

Wenn das stimmt, ist das echt der Hammer. Die Informationen der Israelis sind gefälscht, es gab nur „zwei Raketen“ (statt ca. 8.000), die Briten werden von einer jüdischen Lobby „stark beeinflusst“ – ich bastele mir mein eigenes Weltbild.

Das kann er zu Hause bei sich im Keller machen, aber nicht als einer der Hauptverantwortlichen eines internationalen Berichtes!!

Und so was lässt die UN einfach durchgehen? Das wirft einen weiteren dunklen Schatten auf die Organisation, deren Ruf ohnehin schon völlig ruiniert ist.

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Eine Antwort

  1. Was man von der UN zu halten hat ist hinlänglich bekannt. Es ist traurig.

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