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Entwicklungshilfe

[…] Der einzige, echte Test jeder Entwicklungshilfe sollte lauten: Würden Sie selbst jemandem so helfen? Falls nicht, warum lassen wir dann zu, dass EU und UNO so unnütz unsere Milliarden ausgibt? Wenn man jemandem Geld leiht, um eine schwachsinnige Idee zu verfolgen – beispielsweise eine Eisdiele mit Eiscreme in der Geschmackrichtung „Kalbsleberwurst“ – dann verschwendet man nicht nur sein eigenes Geld, sondern man tut auch noch dem Kreditnehmer keinen Gefallen. Volker Seitz jedenfalls bringt es auf den Punkt:

„Die Verantwortung für Afrika liegt zunächst bei den Afrikanern selbst. In Wirklichkeit ist das fehlende Zutrauen des Westens in Afrika verkappter Rassismus.“

Ein anderer Text – Henryk Broder mal zu einem ganz anderen Thema – befasst sich mit dem Armutsproblem hier in Deutschland:

So ist es auch mit der Armut und der Armenhilfe. Die Armenhilfe ist nicht dazu da, die Armut zu beseitigen, sondern sie zu verwalten und am Leben zu erhalten. Andernfalls wären die Armenhelfer arm dran, und statt hinter dem Schalter zu sitzen (und im besten Fall mit einem Maserati zu fahren und in einer Villa am See zu wohnen), müssten sie vor dem Schalter stehen und Formulare ausfüllen.

Deswegen hat niemand ein Interesse daran, die Armut abzuschaffen, am wenigsten die Mitarbeiter der Armenhilfe. Wer sägt gerne den Ast ab, auf dem er sitzt?

Beide stoßen ins gleiche Horn: Armuts- und Entwicklungshilfe ja – auf jeden Fall sogar – , aber nicht um jeden Preis und nicht so, dass man den Hilfeempfänger aus sämtlicher Verantwortung entlässt.

Aber weil bei uns eine ganze Industrie von Gutwilligen daran hängt (ca. 100.000 Leute), will man die Zustände lieber so lassen wie sie sind.
Wirkliche Hilfe würde anders aussehen. Aber die wäre nicht so publikumswirksam.

Deshalb ist die Schlussfolgerung für Afrika:
Deshalb braucht Afrika keine Entwicklungshilfe sondern Direktinvestitionen. Die fließen aber nur dann, wenn es ein Land aus sich selbst heraus schafft, sein Rechtssystem zu reformieren und demokratische Strukturen aufzubauen.

In Kamerun lautet ein bekanntes Sprichwort:

„Man wäscht niemandem den Körper, der sich nicht selber wäscht.“

Aber welche Rolle spielen schon die Meinungen der Afrikaner, wenn weiße Wohltätigkeitsaktivisten beschließen, ihnen zu helfen.

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