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    "An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last." (W.Churchill)

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Gaza-Streifen: Freiluft-KZ mit Hungerkatastrophe?

Hamas officials concede that the blockade has not caused a humanitarian crisis in its classic sense.

„There is no starvation in Gaza,“ said Khalil Hamada, a senior official at Hamas’s ministry of justice. „No-one has died of hunger.“

via telegraph

Ich bestreite als Letzter, dass es in den Menschen im Gazastreifen gut geht.

  • Es fehlt ihnen an vielen Gütern
  • Sie können sich nicht frei bewegen
  • Sie werden von einer radikal-terroristischen, islamistischen Regierung und deren Polizei überwacht
  • Als Andersdenkender – Nicht-Moslem/Christ/Jude, Fatah-Anhänger – muss man schlicht um sein Leben fürchten
  • Raketen der Hamas und anderer Gruppierungen gehen manchmal im Gazastreifen statt in Israel nieder.
  • Die Bevölkerung ist Geisel einer radikalen Gruppe, die seit über 4 Jahren Gilad Shalit gegen alle Regeln festhält.
  • u.v.a. mehr

Aber eins herrscht dort nicht: Hunger. Das geben sogar die Hamas-Beamten zu. Im Gegensatz zu den vielen Besserwissern und manchen NGOs, die den Gazastreifen als Freiluft-KZ bezeichnen und eine humanitäre Katastrophe herbei reden.

Die Situation könnte sich sehr schnell zum Besseren wenden: Die Hamas lässt Gilad Shalit ohne Bedingung frei und hört auf, gegen Israel zu kämpfen – siehe Westjordanland, wo die Wirtschaft in den letzten Monaten stärker angezogen ist als an den meisten Orten dieser Erde.

Aber das will die Hamas nicht. Und so wird es bleiben, wie es ist. Eine schlimme Situation.

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6 Antworten

  1. Erst am Wochenende hatte der hochrangige Fatah-Vertreter Assam al-Ahmed gegenüber Journalisten betont, dass er gegen eine Aufhebung der Blockade des Gazastreifens sei. Diese sollte erst erfolgen, wenn die Hamas einem Ende des Streits mit der Fatah zugestimmt habe. Zudem wies er darauf hin, dass es keine humanitäre Krise im Gazastreifen gebe, da die PA über israelische Grenzübergänge Hilfe in das Gebiet sende.

    http://www.israelnetz.com/themen/arabische-welt/artikel-arabische-welt/datum/2010/06/08/pa-besorgt-ueber-tuerkische-unterstuetzung-fuer-hamas/

  2. Jetzt sind die Ultras schon bewaffnet. Selten so gelacht. Und das erst: „Messianische Terroristen.“ Was für ein hanebüschender Unsinn. Und so einen Müll verlinkt der auch noch.

  3. Jetzt sind die Ultras schon bewaffnet. Selten so gelacht. Un das erst: „Messianische Terroristen.“ Was für ein hanebüschender Unsinn. Und so einen Müll verlinkt der auch noch.

  4. messianische Terroristen … sehr hübsch.
    Entkräfte das Böse, indem Du es mit nicht so schlimmen gleich setzt…

  5. Jaaaa … und was hat das mit der Hamas und dem Gazastreifen zu tun?

  6. In einem Artikel der englischen Ausgabe von Al-Hayat vom 23. April 2010 kommentiert Patrick Sale (Auszug und eigene Übersetzung):
    ‚In der arabischen Welt gelten Militante, die einen islamischen Staat kreieren wollen ganz generell als Feinde. In Israel wird die bewaffnete Untergrundbewegung die einen Torah Staat einrichten will, mit Samthandschuhen behandelt. Die Regierung wagt keine Konfrontation mit ihnen, eher noch muss man von Komplizenschaft sprechen. … Solange Israels fanatische Siedler – ob religiös-nationalistisch oder ultra-orthodox – nicht bekämpft und ihre messianischen Ambitionen nicht zurückgewiesen werden, wird es keinen Frieden im Nahen Osten geben….

    Wie stark und einflussreich diese Siedler-Gruppen inzwischen sind, beschreibt ein jüngst veröffentlichter Bericht der ‚Internationalen Krisis Gruppe‘ (www.crisisgroup.org) über ‚Israels Religiöse Rechte und die Frage der Siedlungen‘. Zehntausende der religiösen Zionisten wohnen in den illegalen Siedlungen östlich der Trennungsbarriere. Weitere Tausende ‚hilltop youth‘ besetzen bewaffnete Außenposten mitten im Palästinensischen Gebiet. Diese Siedlungen und Außenposten arbeiten mit etwa 200 paramilitärischen Kommandos, die mit automatischen Waffen („ mit den besten Zielfernrohren, die es auf dem Markt gibt“) und gepanzerten Fahrzeugen ausgerüstet sind. Sie verüben Gewalttaten gegenüber den Palästinensern und sind bereit jedwedem Versuch des Staates zu trotzen, sie daran zu hindern.
    Beobachter prophezeien sogar, dass eine noch breitere und besser bewaffnete Gruppierung bereit für Aktionen entstehen könnte, – sollte die Regierung wagen auch nur einen der Außenposten zu beseitigen oder die Gewalttätigkeiten der Siedler in irgendeiner Weise beschneiden.
    Ultraorthodoxe und national-religiöse Politiker besetzen bereits ein Fünftel der Sitze in der Knesset und repräsentieren damit etwa 40 Prozent – 26 von 65 Parlamentariern – der regierenden Koalition Netanyahu’s. Sie kontrollieren das Wohnungsministerium und die Israel Land Verwaltung (IsraelLandAuthority ILA) , die das Staatsland verwaltet.

    Diesen ‚Groß Israel‘ Ideologen widerfuhr ein ‚messianischer Schock‘ als Premier Minister Ariel Sharon die Gaza Siedlungen 2005 aufgab. Dieser Auszug aus Gaza bedrohte ihr Vertrauen in den Staat und bestärkte sie in ihrer Entschlossenheit nie wieder eine Evakuierung von Juden zuzulassen. Sie stellen sich unerbittlich jedem weiteren Rückzug und Verhandlungen mit den Palästinensern entgegen.
    Einige national-religiöse Rabbiner gehen sogar so weit zu billigen, wenn ein Jude einen Juden tötet, der Israel Land Nicht Juden überlässt – eine Auslegung, die Yigal Amir benutzte um seine Ermordung von Premier Minister Itzhak Rabin 1995 zu rechtfertigen.

    Auch die Armee ist von religiösen Extremisten reichlich durchsetzt. Das Army Torah Kolleg, in dem Eingeschriebene über eine Periode von 5 Jahren einen Mix aus Militärdienst und religiösen Studien absolvieren, sind in Israel wie Pilze aus dem Boden geschossen. Fast die Hälfte befindet sich in der Westbank und entlässt tausende Soldaten. Es wird geschätzt, dass etwa 30 Prozent des israelischen Offiziers Corps national-religiöse Offiziere sind, mit einer vergleichsweise hohen Konzentration in kämpfenden Einheiten. Eine Quelle sagte der International Crisis Group dass „in wenigen Jahren religiöse Soldaten die Mehrheit der Brigade Kommandeure in allen Gattungen stellen werden – von F 16 Fightern bis zu U-Booten“.
    Ein national-religiöser Oberfähnrich erklärte: „Ein Befehl sich (von der West Bank) zurückzuziehen würde Israel zerstören. Es würde die Armee spalten und Teile würden sich gegen den Staat wenden. Ich würde eher Tel Aviv aufgeben als Hebron. Wir sind nicht einfach ein Staat der Juden oder ein Staat mit jüdischer Mehrheit, sondern eine Jüdischer Staat, der das Land verteidigt, dass uns in der Bibel, von Gott versprochen wurde. Es ist jüdisches Land. Ich werde es mit alle legitimen Mitteln verteidigen – und wenn das nicht reicht, mit illegalen Mitteln. Auch mit Gewalt“.
    Was empfiehlt die ICG gegen diesen Abgrund? „Statt weiter auf einen Siedlungsstop zu setzen die Festlegung einer anerkannten israelisch-palästinensischen Grenze; ein Kompensationspaket anzubieten, dass zumindest einige Siedler dazu bringt, die West Bank freiwillig zu verlassen; zu versuchen, die religiösen Parteien wie Shas und Agudat Israel zu erreichen und sie in den diplomatischen Prozess einzubinden; darauf zu bestehen, dass die Israelischen Sicherheitsdienste und die Gerichte Gewalt gegen Palästinenser untersuchen und verfolgen.“ Aber auch das wird nicht ausreichen. ‚

    Sales beschließt seinen Bericht mit: „Es ist sicherlich Zeit für Israel’s säkulare Mehrheit, endlich angesichts der Gefahr aufzuwachen oder man wird riskieren in einem Staat zu leben, der von messianischen Terroristen geführt wird und den die gesamte Welt meiden wird.“

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