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Libanons Umgang mit Palästinensern ist ein Skandal

schreibt die WELT – noch ein kleiner Lichtblick im Dschungel unserer MedienDie einzige große Zeitung, die überhaupt über die Gesetzesverbesserung im Libanon berichtet. Allen anderen ist diese Situation keinen Bericht wert – Israel ist ja nicht beteiligt.
Wie schrieb Mr. Moe bei Spirit of Entebbe so treffend:

… die Palästinenser sind, wenn es zur Abwechslung einmal nicht um respektive gegen Israel geht, dann doch: alleine.

Seit über 60 Jahre leben palästinensische Flüchtlinge im Libanon. Sie dürfen bis heute nicht außerhalb der Flüchtlingslager wohnen.

... nicht im Libanon

Flüchtlingslager im Gazastreifen (... nicht im Libanon)

Schön ist das Bild, dass die WELT an dieser Stelle zeigt: Ein palästinensisches Flüchtlingslager – mit Zelten!und … im Gazastreifen! Israel ist eben doch Schuld – wie später im Text ja auch pflichtbewusst erwähnt. Die meisten Flüchtlingslager sind inzwischen normale Städte und eben keine Zeltstädte. Und: Waren die Journalisten zu faul oder zu dumm, ein aktuelles Foto eines libanesischen Flüchtlingslagers zu benutzen? Oder wollten sie ihren Lesern den Anblick ersparen? Oder war politisch „ansprechender“, ein Bild zu nehmen, was Israel mit ins Boot nimmt?

Rechtsanwälte und Ärzte dürfen im Libanon lebende palästinensische Flüchtlinge trotz einer jetzt beschlossenen deutlichen Verbesserung der Gesetzeslage immer noch nicht werden. Sie dürfen auch noch immer weder Grund noch Boden besitzen, sie dürfen ihren Wohnsitz nicht außerhalb der zwölf überfüllten Flüchtlingslager suchen, und sie dürfen ihre dortigen Häuser meist nicht einmal renovieren. Was der Libanon sich seit mehr als 60 Jahren mit den palästinensischen Flüchtlingen erlaubt, ist ein Skandal.

Sicher trifft Israel am palästinensischen Flüchtlingsproblem eine Mitschuld, gewiss sind die nach dem Unabhängigkeitskrieg 1948 beschlossenen Gesetze zur Verstaatlichung palästinensischen Eigentums kein Ruhmesblatt in der Geschichte des jungen Staates. Und es war für die palästinensischen Bürger des Landes eine Zumutung, bis Ende der 60er-Jahre unter Kriegsrecht leben zu müssen. Doch während in Israel die palästinensischen Bürger heute – zumindest offiziell – vollkommen gleichberechtigt sind, müssen die Flüchtlinge und ihre Nachkommen in einigen arabischen Bruderstaaten noch immer ein rechteloses Dasein in Armut fristen.

Die palästinensischen Flüchtlinge sind zum Spielball der Politik geworden. Schon vor Jahren hat die Arabische Liga ihre Mitgliedsstaaten angewiesen, den Flüchtlingen und ihren Nachkommen nicht die Staatsangehörigkeit ihrer Gastländer zuzuerkennen, um „die Auflösung ihrer Identität zu verhindern“ und ihr „Recht zu schützen, in ihre Heimat zurückzukehren“.

Ist das nicht eine schöne Ausrede dafür, seine starke Abneigung gegen alle Palästinenser auszutoben? Und außerdem kann man diese Menschen als ein Faustpfand gegen Israel benutze.

Es ist schlimm genug, Menschen so in der Warteschleife zu halten und ihnen ein erfülltes Leben zu verweigern. Die Maximalforderung nach einem umfassenden Rückkehrrecht für alle Flüchtlinge in den Staat Israel schadet aber auch dem Friedensprozess und signalisiert den Israelis, man wolle ihren Staat nun eben auf die sanfte Art auslöschen – mit den Mitteln der Demografie. Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel Jordanien. Von zwei Millionen Flüchtlingen leben dort nur noch 300.000 in Lagern. 90 Prozent der Flüchtlinge besitzen die jordanische Staatsangehörigkeit. Sie durften ihr Leben in die Hand nehmen und sind in der jordanischen Gesellschaft angekommen – auch als Ärzte und Rechtsanwälte.

Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

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Eine Antwort

  1. shalom ,eine kurze antwort. seit ich denken kann .ich war 1946 16 j.alt,will kein lbruderland die palästinenser haben. die antwort weiss ich,aber ich werde sie im internet nicht sagen. es gab bruderländer,die die Palästinenser aus ihrem land vertrieben haben.keiner will sie haben.ich hoffe das eretz israel keine ins land lässt. die meisten sind terroristen und wollen israel vernichten,und das schon seit über 60 jahre. shalom ud
    gut shabbat karl

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